Aktuelles

Hier sind finden Sie aktuelle Meldungen des baf . Wenn Sie weitere Informationen möchten oder Informationen zu einer neuen Meldung abgeben möchten, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Rückblick: baf Jahrestagung 2021 zum Thema "Aufbruch wagen!"

Was ist die Ernte, wenn sich knapp 50 baf-Frauen drei Tage lang online zur Jahrestagung treffen? Übervolle Herzen und eine gegenseitige Stärkung, die die Grenze zwischen virtueller und realer Welt mühelos überwinden.

"Aufbruch wagen“ unter diesem Motto stand die baf Jahrestagung 2021. In einem bunten Programm mit viel Bewegung, Singen, Tanzen, kreativer Zeit und einem gemeinsamen Got-tesdienst wurde dem Aufbruch in uns selbst und in "Gemeinde und Kirche" nachgespürt. In diesem Zusammenhang haben wir uns später auch Gedanken gemacht, was "echter" Wohlstand für uns bedeuten kann. Die Reise zu uns selbst begann mit dem eigenen Namen und wie wir uns darüber selbst charakterisieren können. Als wir aus wenigen, intuitiv ausgewählten Worten Texte formulierten und diese auch miteinander teilten, wurde deutlich, welche Fülle und Kreativität in jeder von uns steckt.

Aufbruch wagen - von Gottes Ruach bewegt ...da berühren sich Himmel und Erde...

"Aufbruch wagen" ist zumeist verbunden mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Manchmal braucht es für einen neuen Blick auf die Dinge aber einen Perspektivwechsel. Zu diesem Perspektivwechsel ermuntert Vivian Dittmar in ihrem Buch "Echter Wohlstand“, das uns bei der Tagung vorgestellt wurde.

 

Sie beschreibt fünf Facetten eines solchen Wohlstands: Im Frieden mit der eigenen Zeit zu sein (Zeitwohlstand), sich in Beziehung getragen zu wissen (Beziehungswohlstand), zum Wohle aller entwickeln, was in uns steckt (Kreativitätswohlstand), sich als Teil eines großen Ganzen zu verstehen (Spiritueller Wohlstand), im Einklang mit der Natur zu leben (ökologischen Wohlstand). Das Auseinandersetzen mit einem Wohlstand jenseits des uns so vertrauten materiellen Wohlstands hat nachdenklich gemacht.

Der gemeinsame Gottesdienst hat uns alle gestärkt. Vieles von dem, was in den Tagen zuvor aufgebrochen war, wurde durch einen Paulustext (Römerbrief 12, 1-3; 11-12) und die Bildmeditation zum Hungertuch 2019
zusammengefasst. Wo wir uns ganz persönlich Aufbruch wünschen, kam dann
in den Fürbitten zum Ausdruck. Im gesamten Gottesdienst wurde das
Getragensein durch Gott und die anderen spürbar.

 

baf-Jahrestagung 2021, das waren schöne und intensive Stunden, mit guten Gesprächen, gemeinsamen Lachen und dem starken Gefühl der Verbundenheit.

 

Anne Schomburg

 

Bunter Abend: baf-Feierabend mit Filmpremiere

Natürlich gehörte zum Tagungsthema auch ein "buntes Aufbruch wagen" am Feierabend, mit Hütchen und Polonaise, Sitztanz und Klamauk. Ein Wagnis mit Lampenfieber war auch die
Filmpremiere der arbeitslosen Theatergruppe "baf ruft". Möglich zum Nachschauen für alle, die diese Premiere verpasst haben, hier der Link zur baf-Bühne für "Wenn baf ruft...“: https://my.hidrive.com/share/31-m78w8mi

 

Großer Aufbruch im baf-Vorstand

Danke für viele Jahre in Verbundenheit, die sich wie ein roter Faden durch unser "baf-
Leben" gezogen hat. Danke dafür, Teil dieses baf- Gewebes zu sein, für das
Vertrauen der baf-Frauen, die uns gewählt haben.

Danke für Eure Unterstützung, das Rückenstärken, die Tiefe und die Leichtigkeit, das Wohlwollen, die Inspirationen, das Lachen und Weinen, die Lieder und den Tanz. Wir haben viel "Wohlstand" für Körper, Geist und Seele erfahren dürfen und gehen mit warmem und vollem Herzen.


Danke für Eure lieben Worte zum Abschied, für jeden Seufzer und die Tränchen, den Besuch von
Frau Unverzagt, die uns nochmal den Kopf gewaschen und die Schwere des Abschiedsschmerzes erleichtert hat.

Und Überraschungen zuhause, welch eine Freude, so hatten wir, trotz der distanzierten digitalen
Umstände wenigsten eine Hand zum Halten und frische Blumen für die Sinne. DANKE !

 

Eure Anneliese, Ingrid, Heike und Benedikta

 

Aufbruch wagen - von Gottes Ruach bewegt
Nun können wir beruhigt gehen, denn groß ist die Freude, dass neben Ingeborg Hempel, Lydia
Ruisch und Sabine Lampe vier neue Vorstandfrauen baf mit ihren Talenten und Gaben zukünftig bereichern: Anna Janoschek, Anne Schomburg, Felicitas Schmid und Friedlinde Ruisch.
 
Voll Zuversicht, Vertrauen und Neugier freuen wir uns alle auf den frischen Aufbruchwind und wünschen Euch ein gutes Zusammenfinden. Nehmt Euch auch die Zeit dazu. Habt Mut, Eure Visionen zu entwickeln und Eurer Sehnsucht zu folgen, Gelassenheit, wenn nicht immer alles so klappt, Humor und den Segen unserer Schöpferin und ihren bewegenden Geist.
 
Wir hatten vor vielen Jahren (2006 auf dem Kongress in Freiburg) mal einen Hoffnungs-Rap und der endete:

Wir wünschen Euch
Hoffnung - Lachen - Schlaf-
Hoffnung - Lachen - Schlaf.
Adieu.....sagt der (alte) Vorstand
von baf, baf, baf
 
Benedikta


Rückblick auf die 41. baf-Hauptversammlung

Und wieder eine Premiere! Die erste Online baf-Hauptversammlung!

Ein außergewöhnliches Ereignis in der 109-jährigen Geschichte von baf fand am Abend des Erntedanktages, am 3. Oktober statt: eine Hauptversammlung mit Vorstandswahlen und weiteren, wichtigen Beschlussfassungen ganz über Internetpräsenz. Natürlich fehlten die persönliche Nähe, der Austausch in Beratungspausen, die vielen kleinen Elemente, die für so ein Treffen im Normalfall den Begegnungsrahmen ausmachen, doch dank hervorragender
Vorplanung und technischer Unterstützung war die Hauptversammlung trotzdem gut durchzuführen und wurde zu einem lohnenden Abend für alle Beteiligten. Es hat alles super geklappt. Nun aber der Reihe nach: Nach der Begrüßung haben Lydia Ruisch und Benedikta Klein mit einer lebendigen PowerPoint-Präsentation vom bunten Leben des baf in den letzten 2 Jahren  berichtet. Hier ein kurzes Blitzlicht auf die Fülle der erwähnten Aktivitäten und Themen:

  • Letzte Präsenz-Jahrestagung 2019 in Schmerlenbach mit dem ungeahnt vorausschauenden Thema "Heilwerden, ein Sehnen tief in uns“
  • 2020: erste Online Jahrestagung
  • 2020: Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag und zugehörige Kerzenaktion
  • unter dem großen Stichwort "In Verbindung bleiben" ab Dezember 2020 monatliche
    baf-Online Angebote
  • 31 Newsletter im neuen Format
  • Hoffnungswege in der Fastenzeit und zu Ostern
  • viele Online Vorstandsitzungen zusammen mit unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab
  • viele Artikel in "Christen heute", häufig verfasst von Brigitte Glaab
  • Homepage - und Facebookbetreuung
  • finanzielle Unterstützung des Projektes "start somewhere" und des WGT

Noch vieles mehr wurde aufgezählt und ließe sich hier anführen, aber das würde den Rahmen dieses Berichts sprengen; und am Eindrücklichsten ist und bleibt es, baf live zu erleben.

 

Es war beeindruckend zu erfahren, wie viele Frauen unseren baf engagiert mitgestalten und den baf-Vorstand kräftig unterstützt haben: Brigitte Glaab in ihrer Funktion als Frauenseelsorgerin, Margit Müller als Rechnerin, Esther Klein und Judith Lampe als Hosts bei den Online-Veranstaltungen, Judith Lampe als Verantwortliche für die Homepage, Christina Hempel als Verantwortliche für Facebook, Benedikta Klein und Esther Klein als Verantwortliche für den
Newsletter, Christine Rudershausen als Delegierte beim WGT und Constanze Spranger als Delegierte beim ÖFCFE. Der große Applaus für dieses vielfältige Engagement war sogar in der Online-Versammlung laut zu hören.

Im Anschluss ging es dann um die Finanzen der letzten drei Jahre. Margit Müller stellte die Jahresabschlüsse vor und wurde vom Vorstand entlastet. Es folgten die Berichte von Christine Rudershausen als Delegierte beim WGT und von Constanze Spranger als Delegierte beim ÖFCFE.

Download
Hier zum Download: der ausführliche baf-Jahresbericht 2021
baf Synodenbericht 2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.0 MB

baf-Vorstandswahlen

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des baf-Vorstandes. Große Veränderungen waren diesmal zu erwarten, denn vier sehr engagierte und langjährige Mitgliedsfrauen des Vorstandes standen nicht mehr zur Wahl (Anneliese Harrer, Benedikta Klein, Ingrid Katzenbach
und Heike Peschke). Im Vorfeld war es eine Herausforderung, so viele neue Kandidatinnen zu finden. Aber es gelang.

 

Und so konnte die Wahl ohne zähe letzte Kandidatinnensuche vor sich gehen. Mithilfe digitaler
Programme, ausgesucht von Sonja Harrer und perfekt aufbereitet und durchgeführt durch Esther Klein, war es möglich, sicher und rechtsgültig die Wahl durchzuführen.

 

Nach der Endzählung konnte das Ergebnis mitgeteilt werden: In den neuen Vorstand gewählt wurden Lydia Ruisch, Sabine Lampe, Ingeborg Hempel, Anne Janoschek, Felicitas Schmid, Anne Schomburg und Friedlinde Ruisch.

 

baf-Mitgliedsbeitrag

Nach der Vorstandswahl stand die Neufestlegung des baf-Mitgliedbeitrags an. Mehrere Möglichkeiten wurden vorgestellt. Schließlich wurde mit einer 2/3 Mehrheit im 3. Wahlgang folgende Lösung beschlossen:
Der baf-Jahresbeitrag beträgt von jetzt an 15,-€ für Einzelmitglieder, bzw. 5,-€ als reduzierter Beitrag für Frauen in Frauengruppen /-kreisen/-vereinen.

 

Am Ende der Versammlung konnte festgestellt werden, dass alle angesetzten Themen und Tagesordnungspunkte behandelt und entschieden waren. Mit dem Verlauf der diesmaligen, ungewöhnlichen Hauptversammlung waren wohl alle sehr zufrieden. Es war ein lebendiger, spannender Abend.


Sabine Lampe


101 Jahre Frauensonntag

Unter dem Motto "Du stellst meine Füße auf weiten Raum – Horizonte tun sich auf“ wurde in diesem Jahr das 101 Jubiläum des baf-Frauensonntags in den Gemeinden des alt-katholischen Bistums gefeiert.

 

Als Zeichen der Verbundenheit haben uns viele Fotos der Jubiläumskerzenaktion "Kerzen-Schiffchen" aus den Gemeinden erreicht. Ein herzliches Dankeschön für all die kreativen und bereichernden Beiträge.


Der Frauensonntag wurde im Jahr 1920, also vor 101 Jahren das erste Mal in unserem Bistum gefeiert. Die Frauen, die ihn damals initiiert haben, wünschten sich, dass ihr Beitrag in der Kirche und den Gemeinden gesehen, anerkannt und gewürdigt wird. Darum haben sie sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass diesem Anliegen in einem eigenen Gottesdienst im Jahr Raum gegeben wird. Inzwischen bietet der Frauensonntag eine besondere Chance, im Gottesdienst Themen aus der Sicht von Frauen in den Mittelpunkt zu stellen und ganzheitliche Impulse im Gemeindegottesdienst zu setzen.


ÖKT to go - Angebot des Christinnenrats tellzum Ökumenischen Kirchentag 2021

Statt des gewohnten vielstimmigen ökumenischen Frauengottesdienstes lädt der Christinnenrat in diesem Jahr zu einem digitalen Angebot ein: ÖKT to go. Das  Thema lautet "SCHAUT MA(H)L. Frauenstimmen zum ÖKT“.

In der Zeit vom 08. bis 16. Mai 2021 wird täglich ein neuer Impuls über Facebook und Instagram zu finden sein. Autorinnen unterschiedlicher Konfessionen bringen aus verschiedenen, zum Teil persönlichen Blickwinkeln Gedanken rund um das Thema der immer noch ausstehenden und von vielen dringend geforderten Mahl-gemeinschaft ein. Bunte Farben sind da zu finden, Fische, drei gute Freund*innen, ein brennendes Herz, Gott und ein Altbier… auch ein Erdnussbrot, Tischreden und ein Gebet vom Teilen. Lassen Sie sich inspirieren!

 

Die Impulse werden auch täglich auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/bafimnetz veröffentlicht.

 

Der Beitrag unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab wurde am 15.05.21 im Rahmen von "ÖKT to go" veröffentlicht werden. Hier steht er zum Download bereit:

Download
ÖKT to go - Teilt das Brot (von Brigitte Glaab)
ÖKT to go_Teilt das Brot_von Brigitte Gl
Adobe Acrobat Dokument 281.8 KB

Danke vom Weltgebetstag

In über 150 Ländern feierten Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche am Freitag, den
5. März 2021, ökumenische Gottesdienste zum Weltgebetstag. Gebete, Lieder und Texte haben Frauen aus dem pazifischen Vanuatu zusammengestellt. Bis Ende März 2021 sind bereits 1,9 Mio. an Kollekten und Spenden eingegangen!

 

In diesem Jahr haben wir baf-Frauen eine besonders große Spende an den WGT  gemacht, da die gemeldete Not sehr groß ist und wir die eingesparten Gelder der ausgefallenen Jahrestagung 2020 und der Vorstandssitzungen als Spende weitergegeben wollten. Auch in den Gemeinden haben wir großes Spenden-Engagement erlebt. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt und eingebracht haben!

 

Mehr Infos unter www.weltgebetstag.de https://weltgebetstag.de.de/www


baf - bewegt & beschwingt am 25. April

Was für ein schöner wohltuender Zoom-Abend, mit Aufblühen und Aufbrechen, gemeinsam Einschwingen und Ausklingen - ein gelungenes Experiment! Danke an alle fürs Mittanzen und Mitbewegen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

 

Für-die-Freude-und-den-Tanz

Ich vergesse manchmal
dass ich für die Freude geschaffen wurde.
Mein Verstand ist zu beschäftigt.
Mein Herz ist zu schwer
dass ich mich nicht erinnere
dass ich berufen worden bin
berufen wurde zu tanzen
den heiligen Tanz des Lebens zu tanzen.
Ich wurde erschaffen um zu lächeln
Zu lieben
Um erhoben zu werden
Und um andere zu erheben.
O’ Sacred One
entwirre meine Füße
von allem, was mich umgarnt.
Befreie meine Seele.
Damit wir tanzen
und dass unser Tanz
ansteckend sein möge.                        

– Hafiz


Neue baf-Rechnerin gesucht

Unsere langjährige baf-Rechnerin Margit Müller geht bald in den wohlverdienten Ruhestand. Ihre Arbeit mit Klarheit und Sachverstand haben wir sehr geschätzt. Sie war für uns eine große Unterstützung!

 

Nun suchen wir nach einer Nachfolgerin, die Freude hat im Umgang mit Zahlen, Tabellen und Bilanzen und sich

ehrenamtlich bei baf einbringen möchte. Wir garantieren eine gute Einarbeitung mit unserer langjährigen Rechnerin Margit Müller und bieten eine enge Zusammenarbeit mit einem tollen und hochmotivierten baf-Team, ein unterstützendes, wertschätzendes Miteinander und eine jährliche Einladung zu einer kostenreduzierten Jahrestagung.

Download
Du hast Interesse, dich als Rechnerin einzubringen? Dann findest du hier die vollständige Ausschreibung sowie Kontaktmöglichkeiten.
Stellenausschreibung Rechnerin.pdf
Adobe Acrobat Dokument 305.6 KB

baf Online-Veranstaltung zum Weltgebetstagsthema am 26.3.2021: Worauf bauen wir?

Copyright: wdpic
Copyright: wdpic

Wir laden ganz herzlich ein, beim nächsten baf-ZOOM Treffen am Freitag, 26.03.2021 um 19.30h zum Thema des Weltgebetstags "Worauf bauen wir?“ dabei zu sein! Die Anmeldung erfolgt über die Anmeldung in diesem baf-Veranstaltungsnewsletter.


"Worauf bauen wir?" -  sich darüber Gedanken zu machen erscheint uns so wichtig, dass wir den Bibeltext des Weltgebetstages (Mt 17,24-27) erneut aufgreifen, um darüber miteinander in einen Austausch zu kommen. Stürme, die alles verrücken  – auf Vanuatu leider real erlebbar – passieren auch in unserem Leben. In solchen "Umbruch-Zeiten“ ist es gut zu wissen, worin und worauf wir uns fest machen und was uns Halt gibt.

Mit der Methode des "Bibel-teilens“ möchten wir nachspüren, was uns der Text sagt, wo er uns anspricht, wo wir eine Resonanz spüren. Beim "Bibel teilen“ geht es darum, uns von einem Bibeltext anrühren und uns gegenseitig teilhaben zu lassen, an dem was uns berührt. Bitte legt Euch für baf-online eine Bibel bereit, so dass Ihr immer wieder im Text nachlesen und Euch inspirieren lassen könnt.  


Wir freuen uns, Euch wieder zu sehen und mit Euch dem nachzugehen, worauf wir bauen.
Die Zugangsdaten für den Zoom-Raum erhaltet Ihr, wenn Ihr euch im Veranstaltungs-Newsletter eintragt.

Anne Schomburg, Sabine Lampe und die baf-Vorstandsfrauen


Einladung zum Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu

Copyright: Juliette Pita
Copyright: Juliette Pita

Der Weltgebetstag drückt weltweite Verbundenheit und Solidarität aus. Wie wichtig dies ist, wird uns in diesen Zeiten eindringlich bewusst. Wir alle leben auf nur einer Welt und stehen in vielfältigen Beziehungen zueinander. Die Pandemie und auch die Folgen der Klimaerwärmung können nur gemeinsam gelöst werden. Der Weltgebetstag bietet jedes Jahr die Chance, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich von der Wirklichkeit in anderen Ländern berühren zu lassen. Dadurch wächst Verständnis und Beziehung, getreu dem Motto des Weltgebetstags: "Informiert beten, betend handeln“.     

Die Möglichkeiten den Weltgebetstag dieses Jahr mitzufeiern sind bunter und vielfältiger als sonst. In vielen Gemeinden finden Präsenzgottesdienste in corona-konformer Form statt (bitte informieren Sie sich vor Ort). Auf der Internetseite des Weltgebetstages finden Sie weitere Angebote.  Es gibt die Möglichkeit über Youtube, Zoom oder auch über Bibel-TV an Gottesdiensten teilzunehmen. Klara Robbers, alt-katholische Pfarrerin aus Münster, hat den Gottesdienst auf Bibel-TV (auch abrufbar über die Internetseite des WGTs) mitgestaltet. Er beginnt am Freitag 05. März um 19.00 Uhr.
 
Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen setzt sich der Weltgebetstag durch seine Projektarbeit für eine Verbesserung der Lebenssituation und der Chancen von Frauen und Mädchen weltweit ein. Um diese Projektarbeit auch weiterhin fortsetzen zu können, braucht es Eure Verbundenheit und Unterstützung. Spenden werden sehr gerne entgegengenommen. Einen grünen Spendenbutton, für ein einfaches Online-Spenden, findet Ihr oben rechts auf der Weltgebetstagsseite unter https://weltgebetstag.de.


Hoffnungswege - Du stellst meine Füße auf weiten Raum

"Du stellst meine Füße auf weiten Raum" – dieser Vers aus Psalm 31 steht als Titel über dem Misereor-Hungertuch. Gerade in Zeiten von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sehnen wir uns wohl alle nach weiten Räumen, in denen wir aufatmen und uns unbeschwert und frei bewegen können.


Mit der Vision des weiten Raumes gestalten wir Hoffnungswege auf Ostern hin.
An alle Interessierten werden wir von Aschermittwoch bis Ostern wöchentlich einen Impuls in Bild, Text und/oder Musik per Email verschicken. Wir laden ein, die angebotenen Inhalte auf sich wirken zu lassen und so mit anderen Frauen in Verbindung zu sein.
Wer die wöchentlichen Impulse "Hoffnungswege“ erhalten möchte, schicke bitte eine Email an die Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab an frauenseelsorge@alt-katholisch.de


Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, an einem Abend in jeder Woche an einem Zoom-Meeting teilzunehmen, um die Verbindung und das jeweilige Thema zu vertiefen.
Weitere Informationen gibt es im nächsten baf-Newsletter.


Mit baf ins Neue Jahr gestartet

Am Sonntagabend, 10. Januar lud der baf-Vorstand zu einer neuen Online-Veranstaltung über Zoom ein. Mit dabei waren 48 Frauen, die sich vom Emsland bis zum Bodensee, von Dresden bis nach Holland zugeschaltet hatten! Gemeinsam haben wir auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und reflektiert, mit welcher Haltung wir ins neue Jahr gehen wollen und uns darüber ausgetauscht, was uns dabei besonders wichtig ist. Durch den Austausch und das gemeinsame Singen und Tanzen würde die Verbundenheit und Gemeinschaft deutlich, die wir in der Pandemie oftmals so schmerzlich vermissen. Schön war's!

 

Hier stehen alle Texte, Geschichten und Gebete des Online-Jahresauftaktes zum Download zur Verfügung:

Download
SUFIGeschichte von der Sandwüste.pdf
Adobe Acrobat Dokument 58.2 KB
Download
Input Haltung und Absicht_Lydia Ruisch.p
Adobe Acrobat Dokument 197.2 KB
Download
Herzmeditation.pdf
Adobe Acrobat Dokument 91.9 KB
Download
Segen zum neuen Jahr.pdf
Adobe Acrobat Dokument 48.2 KB

baf-Weihnachtsgruß

 

Weihnachten

leuchtet auf

in der dunkelsten Zeit des Jahres

inmitten der Nacht

in tiefer Stille

 

Segne DU uns, ewige Gegenwart

mit einem tiefen Atemzug

der uns neue Hoffnung schenkt

mit einem zärtlichen Blick

der uns liebevoll berührt

 

Segne DU uns, göttliches Licht

mit Freundlichkeit, Verständnis und Vertrauen

Mögen wir sie in unserem Herzen spüren

und als helles, wärmendes Licht in die Welt strahlen lassen            (Lydia Ruisch)


Impressionen vom baf Online-Adventscafé am 5. Dezember 2020


Neue baf-Online Veranstaltung im Dezember

Morgenimpuls mit Advents-Cafè am 5. Dezember

Im Advent laden wir zu einem weiteren Online-Treffen ein. Wir beginnen am 5. Dezember um 9:30 Uhr im Zoom-Raum mit einem – auch bewegten – Morgengebet. Danach besteht ab ca. 10 Uhr die Möglichkeit, bei einem gemeinschaftlichen Advents-Frühstück miteinander ins Gespräch zu kommen. 

 

Wir laden euch dazu ein, euren Platz vor dem Bildschirm adventlich zu gestalten und wenn ihr mögt, davon ein Foto an Judith Lampe zu schicken (judith.lampe(@)web.de). So habt ihr einen schönen Rahmen für euch und könnt diesen mit den anderen teilen. Denkt auch daran, euer Frühstück bereit zu stellen.

 

Die Zugangsdaten für den Zoom-Raum erhaltet ihr, wenn ihr euch hier dafür anmeldet.

 

Anne Schomburg, Brigitte Glaab und Ingrid Katzenbach im Namen des ganzen baf-Vorstands


Buchtipp von Friedlinde Ruisch aus Freiburg: "Wir können es besser" von Clemens Arvay

Liebe baf-Frauen,
 
ich empfehle gerade auch Euch dieses Buch, weil ich weiß, dass ihr mit offenen Augen und liebendem Herzen durch die Welt geht und großes Interesse daran habt, dass wir auf unserer schönen Erde alle zusammen gut und in Frieden leben können. Ich bin sicher, die Anregungen aus dem Buch fallen bei Euch auf "guten Boden".
 
Ich selbst habe sofort damit begonnen, noch konsequenter regional einzukaufen. Hier in Freiburg ist das auch wirklich ganz leicht: auf der einen Hälfte des Wochenmarktes dürfen nur regionale Produkte verkauft werden! Und ich gehe noch regelmäßiger im Wald spazieren um meine eigene Gesundheit zu stärken und befasse mich dabei mit tiefem Atmen und positiven Gedanken: es macht richtig Spaß! Ich habe den Eindruck, nach so einem bewussten Waldspaziergang wirklich gestärkt und irgendwie ein bisschen leuchtend wieder in die Stadt eintreten zu können. Dabei bekomme ich Energie, Dinge auszumisten, die wir eigentlich nicht brauchen und gewinne neue Ideen, wie ich für die lieben Menschen in meiner Umgebung, die vielleicht selbst nicht so den Zugang zu dieser Art Gedanken haben, ihre Umfeld so wohltuend gestalten kann, dass es ihnen gut geht.

Friedlinde Ruisch

 

Die ausführliche Rezension ist in der Kirchenzeitung "Christen heute" erschienen und kann hier eingesehen werden. Viel Spaß beim Lesen!


Zukunft beginnt mit Erinnern: ÖFCFE-Mitgliederversammlung 2020

Am 23. und 24. Oktober 2020 fand im Montanahaus der Dillinger Franziskanerinnen in Bamberg die Mitgliederversammlung des Ökumenischen Forums Christlicher Frauen Europa (ÖFCFE) statt. Zum Thema "Israel - Palästina im Fokus der Frauenökumene: Doppelt empathisch - vielfach differenziert" referierte Prof. Dr. Aleida Assmann aus Konstanz. Als baf-Vertreterin nahm Constanze Spranger am Treffen teil. Ihre Eindrücke und Erfahrungen hat sie hier zusammengefasst:

Download
ÖFCFE-Mitgliederversammlung 2020: Ein Bericht von Constanze Spranger
Zukunft beginnt mit Erinnern.pdf
Adobe Acrobat Dokument 111.2 KB

Tag 2 des baf Online-Treffens

Der zweite Tag des baf Online-Treffens begann mit einer Morgenandacht zum Thema "Wenn die Hoffnung Blüten treibt". Alle Frauen waren eingeladen, Ihren Platz vor dem Bildschirm oder Laptop schön zu gestalten, davon ein Bild zu machen und es an den baf-Vorstand zu senden.

 

 

Download
Hier gibt's die Morgenandacht zum Download.
Andacht Wenn die Hoffnung Blüten treibt.
Adobe Acrobat Dokument 78.5 KB

Hier eine kleine Auswahl der vielen, schönen Bilder, die uns zugeschickt wurden:

Download
Hier könnt ihr alle Bilder des Online-Treffens einsehen.
Fotos_Mitte.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.7 MB

Weiter im Programm ging es am Nachmittag mit dem Themenblock "Auf und macht die Herzen weit"- Neue Lebensperspektiven in Corona Zeiten, in dem wir unsere Herzräume erspürt und füreinander geöffnet haben.

Download
Das Nachmittagsprogramm mit Impulsen, Meditation und Gruppenarbeit könnt ihr hier herunterladen.
Auf und macht die Herzen weit.pdf
Adobe Acrobat Dokument 112.9 KB

baf Feeling zuhause: Das 1. baf Online-Treffen beginnt

Wie bei jeder baf-Jahrestagung in Schmerlenbach, begann die Online-Premiere des baf Treffens am Freitagabend, 16. Oktober mit dem traditionellen Begrüßungsabend. Mit dabei waren rund
55 Frauen, die sich von den unterschiedlichsten Orten live hinzugeschaltet haben! Gemeinsam haben wir getanzt, gelacht und Gemeinschaft erfahren. Das Ankommen jeder Einzelnen wurde durch einen meditativen Impuls von Brigitte Glaab und Heike Peschke mit wunderschönen Bildern, Texten und Musik begleitet. Schön wars! :)

 

Download
Hier könnt ihr euch den Impuls von Freitagabend herunterladen
baf Online-Treffen_Meditativer Impuls.pd
Adobe Acrobat Dokument 2.6 MB

 

Zur Einstimmung auf das Online-Treffen hat uns Barbara Fischer-Bartelmann ein Lied eingesungen (Aufnahme: Ulrike Kutscha): 

Download
"Jesus, berühre mich" von Albert Frey
Nur den Saum.mp3
MP3 Audio Datei 2.4 MB

baf gratuliert: Anja Goller wird 1. Generalvikarin

Bischof Dr. Matthias Ring ernennt die Priesterin Anja Goller (Bonn) zur neuen Generalvikarin. Sie wird ab 1. September als Generalvikarin die ständige Stellvertreterin des Bischofs sein. Damit ist sie die erste Frau in dieser Position in der rund 150-jährigen Geschichte der alt-katholischen Kirche.

 

Anja Goller (42) ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie hat in Köln Pädagogik und in Bonn alt-katholische Theologie studiert. In dieser Zeit gehörte sie mehrere Jahre dem Vorstand des Bundes alt-katholischer Jugend (baj) an. 2008 wurde sie während ihres Vikariats in Frankfurt zur Priesterin geweiht. Von 2011 bis Ende Juni 2020 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn tätig. 2012 wurde sie zur Dozentin für Katechetik am Bischöflichen Seminar ernannt. Gleichzeitig hat sie als Priesterin in der Bonner Gemeinde mitgearbeitet.


baf fragt – Priesterinnen und Diakoninnen antworten

Als baf (bund alt-katholischer frauen) liegt uns die Frauenordination besonders am Herzen und wir sind froh und stolz, dass Frauen in unserem Bistum ihrer Berufung folgen können und als Priesterinnen und Diakoninnen ihre Begabungen und Sichtweisen einbringen. Dies noch mehr sichtbar zu machen ist uns ein Anliegen!

Als baf-Vorstand haben wir wir deshalb alle unsere Priesterinnen zu einem kleinen Interview mit drei Fragen eingeladen.

Wir haben uns vorgestellt, dass wir jede geweihte Frau einladen, mit einem Portraitfoto, einem kleinen Steckbrief und ihren (kurzen) Antworten zu den Fragen für alle Leser:innen sichtbar und ein wenig spür- und erlebbar zu werden. Das Ziel ist, die ganze Fülle und Vielfalt der ordinierten Frauen in unserer Kirche erahnen zu lassen. Das Ergebnis ist in unserer Kirchenzeitung Christen heute (Mai 2020) erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Wir danken allen Priesterinnen und Diakoninnen, die sich die Zeit genommen haben, uns zu antworten!

Lydia Ruisch


Frauenordination: Als Exotin in wohltuender Normalität arbeiten

Alexandra Caspari ist vor 15 Jahren zur Priesterin geweiht worden und betreut und leitet heute die Gemeinde Augsburg. In der Kirchenzeitung Christen heute erzählt sie, wie sie ihre Arbeit als Priesterin in der alt-katholischen Kirche wahrnimmt.

 Der Beitrag kann hier herunter geladen werden.


Aufbruch wagen - 100 Jahre Frauensonntag

Vor 100 Jahren meldeten sich Frauen in unserem Bistum zu Wort und beantragten einen jährlichen Frauentag, an dem ihre Anliegen bedacht und gefördert werden sollten. So wurde 1920 der Frauensonntag eingeführt.

 

Mit dem Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag wollen wir den Schwung, die Energie und die Willenskraft der Frauen aus den damaligen Frauenvereinen aufnehmen und ihn ins Heute weitertragen. Als wir uns im Januar entschieden, das Jubiläumsjahr unter das Thema "Aufbruch wagen" zu stellen, wussten wir noch nicht, dass wir uns kurze Zeit später in einer solchen Ausnahmesituation befinden würden, die in der Tat Veränderungen des Gewohnten von uns fordert.

 

Wir kamen auf dieses Motto durch die Überlegung, dass wir vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Dass in Landwirtschaft, Wirtschaft, Energiewirtschaft usw. Veränderungen unbedingt nötig sind. In der Gesellschaft und langsam auch in der Industrie sahen wir ein neues Bewusstsein im Entstehen, was sich zum Beispiel an der Einstellung zum Thema Klimawandel zeigte. Da war eine positive Umbruchstimmung zu spüren. Das ist natürlich im Moment alles in den Hintergrund getreten angesichts der Herausforderungen, die sich durch die Corona-Krise stellen. Dennoch wird uns all das in Zukunft weiter beschäftigen müssen.

 

Wir sind als Kirche Teil der Gesellschaft und stehen damit vor den gleichen Herausforderungen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Rolle Kirche in Zukunft spielen kann. Der gesellschaftliche Wandel macht vor den Kirchen nicht Halt. Auch sie müssen bereit sein, Veränderungen zuzulassen.

 

Den gesamten Text von unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab sowie weitere Infos zum Frauensonntag-Jubiläum 2020 gibt es hier.


Über Gefühle in Krisenzeiten

Ein Ereignis, das so einen umfassenden Einfluss auf unseren Alltag hat wie der SarsCov2 Virus ist für die meisten von uns eine völlig neue Erfahrung. Ein kompletter Stillstand in weiten Teilen der Welt, Angst vor Krankheit und Tod, wirtschaftlicher Unsicherheit und Not durch ein unsichtbares Etwas, das uns bedroht.


Auf eine solche Situation mit Angst zu reagieren ist völlig normal und menschlich.
Denn der Verlust von Normalität und Sicherheit ist einschneidend. Mit der Ungewissheit umzugehen was noch kommen mag, ist vielleicht eine der größten Herausforderungen gerade.
Auf Verluste reagieren wir nicht nur mit Angst, sondern auch mit Traurigkeit und Trauer. Denn wir müssen Liebgewonnenes loslassen und das ist schwer.


Der Trauerzyklus, den Elisabeth Kübler-Ross beobachtet hat, kann uns vielleicht eine Orientierung geben. Er erklärt warum wir uns so fühlen, oder auch warum andere Menschen z.B. mit Verleugnung reagieren. Diese Phasen sind nicht linear, häufig pendeln wir zwischen ihnen hin und her. Vielleicht werden wir sogar hin und her geworfen zwischen Ihnen wie in einem Boot auf den Wellen in stürmischer See.

Vielleicht tut es gut Dich daran zu erinnern, dass Du nicht allein bist und wir alle das gerade gemeinsam erleben? Vielleicht tut es auch gut, es ab und zu einfach Mal auszusprechen?
Ich bin traurig. Ich habe Angst.

Und Dich zu verbinden mit Dir lieben Menschen, Tieren, Bäumen, Pflanzen, mit Deinem Vertrauen in Gott und der wunderbaren Natur?

Wir wünschen Dir, uns und allen die Achtsamkeit, Liebe und Kraft, mit allem was (bei uns und anderen) auftaucht, liebevoll, freundlich und mitfühlend umzugehen.

In herzlicher Verbundenheit
Eure baf Frauen

Lydia Ruisch


Letzter Tag der Jahrestagung

Am Sonntag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Mehr Bilder und Texte zur Jahrestagung gibt es hier.

2. Tagungstag: Heilsames für Leib und Seele

Am Samstag, 26.10. öffneten wir noch einmal die Schatzkiste "Bibel“ und setzen uns auf kreative Art und Weise mit weiteren Facetten einer biblischen Heilungsgeschichte auseinander. Am Nachmittag war in den Neigungsgruppen Zeit für heilsames Malen, Meditation und Stille, heilsames Tanzen und Singen oder für die Verarbeitung von Heilkräutern.

1. Tagungstag: Heilwerden – Getragen von Gotteskraft

Am Freitag, 25.10. gab uns die feministische Theologin Ulrike Metternich spannende Einblicke in die Deutung von Heilungsgeschichten die von der Gotteskraft erzählen, die uns aufrichtet.

Die Jahrestagung beginnt: Heilwerden - ein Sehnen tief in mir

Begrüßungsabend und thematischer Einstieg mit schönen Gedanken zum Thema Sehnen


baf-Umfrage zur Frauenarbeit: Die Ergebnisse im Überblick

Der Bund alt-katholischer Frauen Deutschlands, baf, hat 2018 eine ausführliche Umfrage zum Thema "Frauenarbeit" durchgeführt. Zum Mittun und zur Beantwortung waren Frauen eingeladen über Internet und Tagungen, über Postversand und persönliche Befragung. "Ist Frauenarbeit noch zeitgemäß?" war der Kern der Umfrage, der dann durch weitere Detailfragen ausgefaltet wurde.

 

Die Resonanz war überraschend stark und vor allem sehr engagiert und deutlich. Die Antworten wurden in den seltensten Fällen lapidar oder mit "ja" oder "nein" gegeben, sondern vielfach ausführlich begründet. Natürlich haben vor allen Dingen solche Frauen geantwortet, denen die Kernfrage ein Anliegen ist, aber trotzdem war die Klarheit und Entschiedenheit der allermeisten Antworten so nicht vermutet worden.

 

"Brauchen wir heute noch Frauenarbeit?" Diese Frage wurde in überwältigendem Maß bejaht. "Mehr denn je", "auf jeden Fall", "unbedingt und ganz bestimmt" waren die Antworten. Und es wurde auch in der Folge deutlich gemacht, worin nach Ansicht der Befragten der Wert einer solchen Frauenarbeit liegt.

 

Was ist das Unterstützende für Dich oder für Sie in der Frauenarbeit? Ausgeführt wurde in den Antworten, dass Frauenarbeit die Möglichkeit eines Schutzraumes bietet, in welchem Solidarität und Beheimatung gewährt werden. Unter "Herzensbildung" wird zudem das Teilen von Lebensweisheiten, Gefühlen und Erfahrungen, über Generationen hinweg, verstanden. Es wird eine Sprache gesprochen, die verständlich und teilbar ist. Sorgen können offen benannt werden, Verletzungen und Hoffnungen, auch Glaubensfragen.

 

Als wichtige positive Erfahrung in der Frauenarbeit wurde oft die Anregungen zur persönlichen und gemeinschaftlichen Weiterentwicklung benannt, sowie erfahrene Anerkennung. Dies gilt vor allem für das persönliche Erleben und den individuellen Ausdruck des Glaubens und der Spiritualität mit allen Sinnen: ob in Gemeinschaft oder alleine, beim Weinen oder Lachen, in der Meditation oder beim kreativen Gestalten.

 

Als unterstützend wird auch der Bildungsaspekt wahrgenommen. Dieser findet Ausdruck im offenen Zugang zu Informationen auf gesellschaftlicher und kirchlicher Ebene. Die Frauen profitieren davon, dass sie sich über Glaubensfragen oder Inhalte der Bibel aus weiblicher Sicht austauschen und Aspekte feministischer Theologie kennenlernen können.

 

"Was sollte heute, denkst Du, die Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit sein?"
Das beantwortete die Mehrheit mit dem Wunsch nach Stärkung und Unterstützung der Einzelnen in gesellschaftlicher, persönlicher und religiöser Hinsicht. Weiterhin: ein Selbstbewusstsein zu ermöglichen, kritisch mit der weitgehend männerdominierten Deutung des Lebens umzugehen, eigene Stärken zu entwickeln und auch in persönlichen Benachteiligungen und Notlagen den Mut nicht aufzugeben. Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit müsste sein, Frauen mit ihrer Sichtweise auf Glauben und die Person Jesu eine Stimme zu geben und Sensibilität zu schaffen für Frauen und ihre Themen. Die Sprache der Liturgie sollte aufgebrochen und neu hinterfragt, sowie durch offene, feministische Sichtweisen ergänzt werden. Frauenarbeit sollte auch dazu beitragen, dass mehr Frauen Leitungsaufgaben in Kirche und Gesellschaft erhalten und übernehmen.

 

Vor Ort sollte Frauenarbeit Austausch ermöglichen, Räume schaffen, die Lebendigkeit und Entwicklung herbeiführen. Und sie sollte schlicht und ergreifend gut tun, den Frauen im Besonderen, sollte aber auch insgesamt in der jeweiligen Gemeinde eine konstruktive und liebenswerte Atmosphäre verschaffen.

 

"Welche Themen sollten für Frauenarbeit eine Rolle spielen?"
Es hier bei der Beantwortung um alle Bereiche, die in der heutigen Gesellschaft als wichtig angesehen werden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Wohnen im Alter, Umgang mit Fremden, Wertschätzung der Schwachen und der Umwelt, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, geschlechtergerechte Sprache, zeitgemäße Liturgie, Konfliktbewältigung in Kirche und Gesellschaft, Umgang mit Gewalt, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität.

 

"Wofür sollte baf sich einsetzen?"

Gezielt wurde der Bund alt-katholischer Frauen in Deutschland aufgefordert, Netzwerk zu sein für die Frauen in unserer Kirche, Unterstützung aller Frauen, auch von Minderheiten und Untergruppen. Baf möge Impulse geben für die Ermunterung von Frauen in unseren Gemeinden, für neue liturgische Formen, für eine menschenfreundliche Kirche und das Sichtbarmachen von Missständen. Es ging den Befragten um eine Weiterentwicklung unserer Kirche insgesamt. Zu dieser möge baf beitragen, damit auch in Zukunft mehr Frauen Interesse und Leidenschaft entwickeln können, um engagiert mitzuwirken und in der Kirche als Frau Leitungsaufgaben zu übernehmen, wie beispielsweise das Priesteramt.

 

Ein Stimmungsbarometer am Ende der Umfrage machte deutlich, dass noch einiges zu verändern ist im Leben der alt-katholischen Kirche Deutschlands. Manche Antwortbögen teilten mit, dass sich die Frauen in der Kirchengemeinde oft wenig zuhause fühlen, dass ihnen die Offenheit und Lebendigkeit der Frauenorganisation baf in der Gemeinde fehlen, dass sie sich den Raum für offenes, wertschätzendes Denken und miteinander Kommunizieren wünschen, sowie eine offene und menschenfreundliche Kirche, in der jede ihren Raum haben darf. Auch wird eine bessere Vernetzung von baf mit den Ortsgemeinden gewünscht.

 

Veränderungsbedarf wird im Bereich Generationenübergang gesehen, z.B. Ansprache und Einbindung junger Frauen in die baf-Arbeit und auch die Übernahme von Verantwortung.

Alle im baf engagierten Frauen dürfen sich durch zahlreiche Antworten in den Fragebögen in ihrer Arbeit sehr bestärkt fühlen.

 

Esther Klein und Benedikta Klein


Letzter Tag der Jahrestagung

Am letzten Tag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Rückblicke und Fotos folgen nach einer kurzen "Verschnaufpause" in den kommenden Wochen unter Jahrestagung 2018.

3. Tag der Jahrestagung

Der dritte Tagungstag:
-Bibelarbeit mit unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab
-Neigungsgruppen (unter anderem mit "Landart")
-Feierabend mit Musik und Tanz

2. Tag der Jahrestagung

Der 2. Tag der Jahrestagung liegt hinter uns...
Heute war der Tag gefüllt mit dem morgendlichen Referat von Janne Ellenberger, dem Austausch am Nachmittag im Gehen und der Hauptversammlung am Abend.

Dem Frieden Raum geben - Jahrestagung 2018 gestartet...

Der erste Tag der Jahrestagung mit dem Einstieg ins Thema liegt hinter uns. Am Freitag (19. Oktober) beginnen wir mit nach Frühstück und Morgenandacht mit dem Referat von Janne Ellenberger.


Unser neuer Flyer ist online!

Wir freuen uns über unseren neuen Flyer!

Auf der diesjährigen Bistumssynode in Mainz ist er bereits vorgestellt, an die Pfarreien verteilt worden und ist sowohl bei "Wir über uns" als auch hier zu finden:

 

Download
baf-Flyer 2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 393.0 KB

baf-Vorstandsarbeit

Der baf-Vorstand hat sich in seiner neuen Zusammensetzung vom 15.02.-18.02.18 in Ritschweier zur ersten Sitzung im neuen Jahr getroffen.

Mit von der Partie war auch die neue Frauenseelsorgerin, Brigitte Glaab, die den ersten Tag als "Oasentag“ zur Stärkung und Unterstützung der Vorstandsfrauen gestaltet hat. Bei all den Tops, die dann folgten - von Frauensonntag über Flyer und Frauenseelsorgerin, Öffentlichkeitsarbeit und Synode, Termine und Mitgliederverwaltung, Satzung und Finanzen, WGT, Christinnenrat und ÖFCFE bis zur Planung der nächsten Jahrestagung - konnten die ehrenamtlich engagierten Vorstandsfrauen das sicherlich gut gebrauchen und genießen. Es wird darüber sicher noch weiter berichtet - auch wo und wie Brigitte Glaab ihre Arbeit in Zukunft weiter gestalten wird.