Aktuelles

 

Hier sind finden Sie aktuelle Meldungen des baf . Wenn Sie weitere Informationen möchten oder Informationen zu einer neuen Meldung abgeben möchten, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. 

Geistvoll aus der Tiefe leben  – ausgerichtet auf die heilige Geistkraft

Bericht aus dem Wirkfeld:  Leben aus der Quelle

 

Manchmal entstehen Dinge nicht durch Planung, sondern aus einer Erfahrung heraus. So war es auch bei unserer Gruppe „Leben aus der Quelle“.

 

Wir drei Frauen möchten erzählen, wie wir in der baf-Zukunftswerkstatt den Ruf gespürt haben, unsere Ausrichtung auf die heilige Geistkraft zu vertiefen – und was daraus entstanden ist.

 

In der Zukunftswerkstatt 2024 haben wir etwas besonders intensiv erlebt: das Gefühl, gemeinsam „an der Quelle“ zu sein. Es entstand eine Atmosphäre von Offenheit, Wohlwollen, Vertrauen und Verbundenheit. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Form des Kreiselns, also das Sprechen in mehreren Runden im Kreis. Die Einladung war: ganz aus dem Augenblick, verbunden mit dem eigenen Herzen zu sprechen und tiefes, präsentes Zuhören zu praktizieren. In diesem achtsamen Miteinander entstand ein Raum, in dem jede gehört wurde und sich zugleich etwas Gemeinsames entfalten konnte.

 

...bitte hier weiterlesen: 

 

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Geistvoll aus der Tiefe leben - Bericht in CHRISTEN HEUTE
Bericht Zukunftswerkstatt baf, be-Geist-
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Rückblick auf den Oasentag in Gengenbach unter dem Motto „Auf-stehen, auf-er-stehen – jeden Tag neu“.

Von Inge Holzapfel und Bettina Bilke

 

 

 

Ein etwa zweitausend Jahre alter Text, nämlich von den Frauen am Grab (Mk 16, 1-8), eine „österliche Hoffnungsgeschichte“ (so in der baf-Einladung), die durch den aktualisierenden Zugang mit vielfältigen methodischen Herangehensweisen an den Text neu als „Auferstehungserfahrung im Alltag“ erlebt werden kann: Sechzehn Frauen aus unterschiedlichen alt-katholischen Gemeinden und aus der Ökumene durften sich davon am Wochenende nach Ostern an einem „Oasentag“ in Gengenbach im Schwarzwald berühren und aufrühren lassen und waren sehr dankbar dafür.

 

Bewegung und Lieder machten das mit allen Sinnen in einem geschützten Raum erfahrbar: „Manchmal feiern wir mitten im Tag ein Fest der Auferstehung…“ und „Du wirst den Tod in uns wandeln in Licht…“ Christine Rudershausen und Friedlinde Ruisch schenkten uns diesen „Raum der Begegnung“ mit dem schon oft gehörten Text, der uns jedoch überraschend neue Sichtweisen öffnete.

 

Das Haus „La Verna“ auf dem Abtsberg, das Seminarhaus der Franziskanerinnen, war ein guter Ort, um sich auf verschiedene Weise auf das Thema „Auf-stehen, auf-er-stehen – jeden Tag neu“ einzulassen. Das zeigte sich auch in den Erkundungen in der Natur und ums Haus herum, wo liebevoll gestaltete Ecken mit Blumen das Herz erfreuten. Überall, in Zimmern, Speisesaal und Kapelle, weht der franziskanische Geist in Bildern und Worten, besonders auf einem Weg, der mit Stationen als „Sonnengesangsweg“ zur Portiunkula-Kapelle führt.

 

Christine verstand es, uns in die verschiedenen Rollen der Frauen hineinzuversetzen. Deren Perspektiven wurden so greifbar und lebendig. Die Frauen, welche zum Grab gingen, um Jesu Leib zu salben, kamen uns mit ihren individuellen Empfindungen ganz nah. 

 

Am zweiten Tag erlebten wir eine Morgenmeditation, in der uns Friedlinde auf den Tag einstimmte, wobei Musik und Bewegung eine Einheit bildeten. Mit duftendem Öl stärkten wir uns am Ende des Tages gegenseitig für den Nachhauseweg.

 

Vieles davon wird im Alltag hoffentlich weiterwirken. Den Veranstalterinnen einen großen Dank für diese „Begegnung mit uns selbst“!

 

 


"Was Gott in uns träumt"

baf-Frauensonntag am 03.05.2026

 

Was steckt in mir?

Was möchte wachsen?

Und was könnte Gottes Traum für mein Leben sein?

 


Mit diesen Fragen haben sich Frauen bei der baf-Jahrestagung 2025 beschäftigt – und genau darum geht es auch beim baf-Frauensonntag 2026.

 

 

 

Dieser Sonntag hat in unserem Bistum eine lange Tradition: Frauen gestalten Gottesdienste, die Mut machen, den eigenen Weg im Glauben neu zu entdecken –                                                    persönlich, lebensnah und gemeinsam.

 

Herzliche Einladung an alle, mitzufeiern!

 

Gefeiert wird in der Regel am 5. Ostersonntag, in diesem Jahr am Sonntag, 3. Mai 2026 – oder zu einem passenden Termin vor Ort.

 

Die Materialien wurden bereits an die Pfarrämter verschickt und über den Newsletter geteilt.

Wir wünschen viel Freude bei der Vorbereitung und einen inspirierenden Gottesdienst.

 

Möge Gottes Segen mit Euch in die Gemeinden fließen.
– im Namen des gesamten baf-Vorstands –

Christine Rudershausen (Frauenseelsorgerin)
Luitgard Dippold
Heike Rolf

 


Die fünfte baf-Zukunftswerkstatt

Wenn eine alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

Um mit dem unvermeidlichen Wandel, der uns alle betrifft, auch als baf kreativ und zuversichtlich umzugehen, haben 16 baf-Frauen sich im April getroffen und mit der Methode "Dragon Dreaming" ihren Träumen, Wünschen und Sehnsüchten nachgespürt.

 

HIER gibt Anne Schomburg einen kleinen Einblick in die Methode und die gemachten Erfahrungen.

 

 

Hier sind unsere Träume zu finden, die wir auf der Jahrestagung vorgelesen haben:

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Unsere baf Träume
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Wir trauern um unsere liebe Felicitas Schmid

 

Unerwartet ist Felicitas am 26. November in die Arme der Lebendigen zurückgekehrt.

Wir sind sehr traurig und tief erschüttert.


Vier Jahre lang hat sie unseren baf-Vorstand mit ihrer Spiritualität, ihrer Klarheit und ihrer Herzenswärme bereichert.

 

In Dankbarkeit bewahren wir ihr Licht in unserer Gemeinschaft.


Wir beten für ihren Mann, ihre Söhne, Familie und Freunde und halten sie in Liebe und Mitgefühl in unserem Gedenken.

 

 Wir haben Ihrer bei einer Online-Abschiedsfeier

am 17.12. um 19:30 Uhr gedacht.

 

 


"Mit Herz, Glauben und Geist verwandelt“

Wir verabschieden unsere Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab mit Dank, Würdigung und Segen

 Nach acht Jahren intensiver, inspirierender Zusammenarbeit sagen wir im baf Danke – für Brigitte Glaab, die Spiritualität lebendig gemacht, Frauen gestärkt und mit ihrem Glauben und Herzen viele berührt hat.

 

Seit dem 1. September 2017 war Brigitte Glaab als Frauenseelsorgerin im baf – Forum katholischer Theologinnen tätig – und in diesen Jahren ist sie für viele von uns zu einer wichtigen geistlichen Begleiterin geworden.

 

Ihr Engagement – offiziell ein Minijob, tatsächlich aber ein Maxi-Beitrag – war geprägt von tiefem Glauben, innerer Klarheit und einem wachen Geist.
Brigitte hat das baf mitgestaltet, mitgetragen und verwandelt – durch ihre Art, Spiritualität erlebbar und glaubwürdig zu machen.

 

Ob in liturgischen Feiern, spirituellen Tagen, Workshops oder Online-Abenden: Sie hat Räume geschaffen, in denen Frauen Glauben mit allen Sinnen erfahren konnten.
Mit Bewegung, Tanz, Musik, Symbolen und Stille – inspiriert auch von Künstlern wie Helge Burggrabe – hat sie uns gezeigt, dass Gottesdienst etwas Lebendiges ist: ein Feiern des Glaubens, nicht ein „Abhalten“.

 

Als Ansprechpartnerin für Frauen war Brigitte mit offenem Ohr und weitem Herzen da – auch per Zoom, wenn Nähe auf Distanz gefragt war.
In ihren Veröffentlichungen in Christen heute, in der Vorstandsarbeit, bei Jahrestagungen und Pastoralkonferenzen hat sie die Anliegen von Frauen mit innerer Tiefe und theologischer Klarheit vertreten.

 

Ein besonderer Höhepunkt war ihre Teilnahme am Seminar „Theologie der Geschlechtergerechtigkeit“ im Sommersemester 2023. Dort hat sie von unserer gemeinsamen Arbeit berichtet – und die langjährigen Bemühungen des baf sichtbar gemacht, in Kirche und Theologie Sensibilität für die Anliegen von Frauen zu wecken.
Sie hat Themen stark gemacht, die uns alle bewegen:

 

Frauen sichtbar machen.
Sprache in der Liturgie verändern.
Spiritualität mit allen Sinnen leben.
Bewegte Gottesdienste gestalten.
Körpergebet üben.
Verletzungsgeschichten ernst nehmen.

 

Auch die Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche haben Kraft gekostet – und wir haben großen Respekt davor, wie Brigitte auch in schwierigen Momenten ehrlich, klar und mit offenem Herzen geblieben ist.
Ihr freier, vertrauender Geist hat uns oft erinnert, dass Gottes Wirken weitergeht – auch dort, wo Strukturen eng werden.

 

Nach einer gesundheitlich herausfordernden Zeit öffnet sich für sie nun ein neuer Lebensabschnitt – eine Zeit des Innehaltens, der Selbstfürsorge und des Hörens auf das, was gut tut.
Dafür wünschen wir ihr von Herzen Segen.

 

Als Zeichen unseres Dankes haben wir Brigitte eine Kletterrose überreicht – sie soll wachsen und blühen wie all das, was sie im baf gesät hat.
Dazu gab es eine Trinkflasche, ein Kissen, ein Shirt und eine Tasse mit dem baf-Logo – kleine Alltagsbegleiter als Symbole unserer bleibenden Verbundenheit.

 

 

"Gott segne dich mit der Kraft der Erde,
die dich trägt, wenn du innehältst.
Segne dich mit dem Licht des Himmels,
das dich leitet, auch wenn du nicht weißt, wohin.
Segne dich mit dem Frieden,
der tief im Herzen wohnt.“

 

Mit Dankbarkeit und Zuneigung blicken wir auf acht Jahre gemeinsamer Wege zurück.
Wir haben miteinander gefeiert, diskutiert, gelacht, gebetet – und erfahren, wie Glaube lebendig wird, wenn er geteilt wird.

 

 

Liebe Brigitte, du hast nicht nur gearbeitet, sondern verwandelt – mit Herz, Glauben und Geist. Dein Wirken bleibt spürbar in allem, was weiterwächst.

 

 


Starker Rückenwind für die Frauenarbeit:                            baf feiert neue Stelle in der Frauenseelsorge

Große Freude über neue Teilzeitstelle für unsere neue Frauenseelsorgerin Christine Rudershausen

 

Zum 1. Juli 2025 haben Bischof und Synodalvertretung eine neue, zunächst auf vier Jahre befristete 50%-Stelle für die Frauenseelsorge geschaffen. Christine Rudershausen, die bereits seit Februar 2024 als Ergänzung zur bisherigen Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab in einem Minijob tätig war, übernimmt diese Aufgabe.

Wir im baf-Vorstand sind dankbar, dass unserem Antrag entsprochen wurde – erstmalig in der Geschichte unseres Bistums gibt es nun eine feste Stelle für die Frauenseelsorge. Damit wird der großen ehrenamtlichen Arbeit in diesem Bereich Rechnung getragen.

 

Christine Rudershausen wird den baf-Vorstand weiterhin unterstützen, die Jahrestagung und die monatlichen Online-Angebote mitgestalten sowie spirituelle, kreative und feministisch-theologische Projekte im ganzen Bistum anbieten. Seelsorgerliche Gespräche und die Begleitung Einzelner gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich.

 

Wir wünschen ihr viel Freude, Kraft und Segen für ihre Arbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 

Die Frauen des baf-Vorstands

 


Podcast: Feministische Bibelgespräche

Theologinnen Sutter Rehmann und Metternich interpretieren biblische Texte neu

Theologinnen Sutter-Rehmann und Metternich interpretieren biblische Texte neu

Unter dem Titel "Feministische Bibelgespräche“ ordnen die Theologinnen Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich im neuen Podcast der Evangelischen Akademie zu Berlin biblische Texte neu ein. Im Pressetext heißt es: "Mit feministisch und sozialgeschichtlich geschultem Blick hinterfragen sie tradierte Lesarten. Die biblischen Geschichten interpretieren sie politisch und zugleich spirituell. Sie lesen die Bibel als ein Buch der Beziehungen, auf der Suche nach Heilwerden, Gerechtigkeit und Frieden. Und sie verbinden diese Suche mit den Fragen der Gegenwart."

Der Podcast erscheint monatlich auf allen wichtigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, YouTube und Deezer sowie auf der Akademie-Website unter
www.eaberlin.de/feministische-bibelgespraeche

Auf der Suche nach Hoffnung in dürren Zeiten

Ein Christen heute-Beitrag von Felicitas Schmid

Da sitze ich nun und frage mich: Was um Himmels willen hat mich veranlasst zuzusagen, einen Artikel zum Thema Hoffnung zu schreiben? Öffne ich die innere Wissenskiste, so kommt mir eine Flut von Fragezeichen entgegen. Hoffnung in diesen Zeiten von Klimawandel, Umweltzerstörung, Rechtsruck, von Kriegen und totalitären Systemen, von Kirchensterben und Corona…?

Ich befrage Menschen, Bücher, die heilige Geistkraft – zunächst einmal Funkstille. Es erschreckt mich selbst, wie wenig mir gerade zu diesem Thema einfällt, wie trocken dieser Teil meines Seelengartens derzeit ist, geradezu vertrocknet.

Okay. So ist es gerade. Doch indem ich mit meinen Fragen weiter unterwegs bin, beginnt ein leichtes Tröpfeln. Im beharrlichen Fragen und Suchen lässt sich hier und da ein Tropfen lebendigen Wassers in dieser Wüste erhaschen. Mit der Zeit kommen mehr Tropfen – ein Hauch von Frische hier und da ...

 

Den vollständigen Text von Felicitas Schmid gibt es hier zum Download oder in der Christen heute-Ausgabe Juli/August 2024.


baf gratuliert: Weihe von Maria Kubin, der ersten alt-katholischen Bischöfin in Österreich

"Sprich als Prophet*in" (Ezechiel 37,4), das ist der Wahlspruch, den Maria Kubin für ihr Bischofsamt gewählt hat. Sie wurde am Samstag den 24. Juni in der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Wien zur alt-katholischen Bischöfin für das Bistum Österreich geweiht. Sie ist somit die erste alt-katholische Bischöfin in den Kirchen der Utrechter Union.
 
Der Weihegottesdienst wurde aufgezeichnet und ist über youtube anzuschauen. Es ist ein sehr lebendiger, bewegender und an ganz vielen Stellen ein ganz anderer Weihegottesdienst als üblich. Mich haben einige Inhalte sehr bewegt und sie begleiten mich immer noch, so z.B. der wunderbare Antwortruf bei der Allerheiligen Litanei: "Im großen Kreis des Lebens, bin ich eingebettet, im Werden, Wachsen und Vergehen" oder auch das Lied "Sprich, sprich als Prophet*in, du". Schaut einfach mal rein, es lohnt sich.
 
Wir von baf gratulieren an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich zur Weihe und wünschen Frau Kubin ein segensreiches Wirken als Bischöfin. Wir freuen uns auf viele schwesterliche Begegnungen und ein inspirierendes, wertschätzendes Miteinander.
 
In Verbundenheit im Namen des gesamten baf
Sabine Lampe 


Link zur Weihe von Bischöfin Maria in Österreich:

https://www.youtube.com/watch?v=zNt80wX5Soc


baf bei der Bistumssynode 2022 in Mainz

Gemeinsam mit Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab hat sich baf am  1. Oktober 2022 auf der Bistumssynode in Mainz vorgestellt und Einblick in die aktuelle Arbeit gegeben.


Es wurden unter anderem die neuen Vorstandsfrauen vorgestellt, die vielfältige Mitarbeit in der Frauenökumene präsentiert und auf die kommende Jahrestagung im Oktober hingewiesen. Doch baf kam natürlich nicht mit leeren Händen - wir haben dieses Mal selbstgemachte Schokomandeln verschenkt, was besonders gut ankam.

Fotos: Michael Glaab


baf gratuliert: Anja Goller wird 1. Generalvikarin

Bischof Dr. Matthias Ring ernennt die Priesterin Anja Goller (Bonn) zur neuen Generalvikarin. Sie wird ab 1. September als Generalvikarin die ständige Stellvertreterin des Bischofs sein. Damit ist sie die erste Frau in dieser Position in der rund 150-jährigen Geschichte der alt-katholischen Kirche.

 

Anja Goller (42) ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie hat in Köln Pädagogik und in Bonn alt-katholische Theologie studiert. In dieser Zeit gehörte sie mehrere Jahre dem Vorstand des Bundes alt-katholischer Jugend (baj) an. 2008 wurde sie während ihres Vikariats in Frankfurt zur Priesterin geweiht. Von 2011 bis Ende Juni 2020 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn tätig. 2012 wurde sie zur Dozentin für Katechetik am Bischöflichen Seminar ernannt. Gleichzeitig hat sie als Priesterin in der Bonner Gemeinde mitgearbeitet.


baf fragt – Priesterinnen und Diakoninnen antworten

Als baf (bund alt-katholischer frauen) liegt uns die Frauenordination besonders am Herzen und wir sind froh und stolz, dass Frauen in unserem Bistum ihrer Berufung folgen können und als Priesterinnen und Diakoninnen ihre Begabungen und Sichtweisen einbringen. Dies noch mehr sichtbar zu machen ist uns ein Anliegen!

Als baf-Vorstand haben wir wir deshalb alle unsere Priesterinnen zu einem kleinen Interview mit drei Fragen eingeladen.

Wir haben uns vorgestellt, dass wir jede geweihte Frau einladen, mit einem Portraitfoto, einem kleinen Steckbrief und ihren (kurzen) Antworten zu den Fragen für alle Leser:innen sichtbar und ein wenig spür- und erlebbar zu werden. Das Ziel ist, die ganze Fülle und Vielfalt der ordinierten Frauen in unserer Kirche erahnen zu lassen. Das Ergebnis ist in unserer Kirchenzeitung Christen heute (Mai 2020) erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Wir danken allen Priesterinnen und Diakoninnen, die sich die Zeit genommen haben, uns zu antworten!

Lydia Ruisch


Frauenordination: Als Exotin in wohltuender Normalität arbeiten

Alexandra Caspari ist vor 15 Jahren zur Priesterin geweiht worden und betreut und leitet heute die Gemeinde Augsburg. In der Kirchenzeitung Christen heute erzählt sie, wie sie ihre Arbeit als Priesterin in der alt-katholischen Kirche wahrnimmt.

 Der Beitrag kann hier herunter geladen werden.


Aufbruch wagen - 100 Jahre Frauensonntag

Vor 100 Jahren meldeten sich Frauen in unserem Bistum zu Wort und beantragten einen jährlichen Frauentag, an dem ihre Anliegen bedacht und gefördert werden sollten. So wurde 1920 der Frauensonntag eingeführt.

 

Mit dem Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag wollen wir den Schwung, die Energie und die Willenskraft der Frauen aus den damaligen Frauenvereinen aufnehmen und ihn ins Heute weitertragen. Als wir uns im Januar entschieden, das Jubiläumsjahr unter das Thema "Aufbruch wagen" zu stellen, wussten wir noch nicht, dass wir uns kurze Zeit später in einer solchen Ausnahmesituation befinden würden, die in der Tat Veränderungen des Gewohnten von uns fordert.

 

Wir kamen auf dieses Motto durch die Überlegung, dass wir vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Dass in Landwirtschaft, Wirtschaft, Energiewirtschaft usw. Veränderungen unbedingt nötig sind. In der Gesellschaft und langsam auch in der Industrie sahen wir ein neues Bewusstsein im Entstehen, was sich zum Beispiel an der Einstellung zum Thema Klimawandel zeigte. Da war eine positive Umbruchstimmung zu spüren. Das ist natürlich im Moment alles in den Hintergrund getreten angesichts der Herausforderungen, die sich durch die Corona-Krise stellen. Dennoch wird uns all das in Zukunft weiter beschäftigen müssen.

 

Wir sind als Kirche Teil der Gesellschaft und stehen damit vor den gleichen Herausforderungen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Rolle Kirche in Zukunft spielen kann. Der gesellschaftliche Wandel macht vor den Kirchen nicht Halt. Auch sie müssen bereit sein, Veränderungen zuzulassen.

 

Den gesamten Text von unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab sowie weitere Infos zum Frauensonntag-Jubiläum 2020 gibt es hier.