Aktuelles

Hier sind finden Sie aktuelle Meldungen des baf . Wenn Sie weitere Informationen möchten oder Informationen zu einer neuen Meldung abgeben möchten, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 


"In dir wohnt die Lebendigkeit“  - Rhein-Main-Frauentag 2017

 
20 Frauen aus Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach und Aschaffenburg folgten der Einladung der baf-Frauen aus der Offenbacher Gemeinde, die uns durch einen gelungenen, lebendigen Tag führten, der an Austausch reich und durch Offenheit der Frauen untereinander geprägt war.
Besinnung, thematische Arbeit am Psalm 71, Singen, Stocktanz, Bemalen und Bepflanzen von Blumentöpfchen, Gestaltung von Grußkarten füllten den kurzweiligen Tag aus, bei dem auch unser leibliches Wohl nicht zu kurz kam und es genug Gelegenheit für Gespräche gab.
Behutsam geführt durch Klara Robbers und die Offenbacher Frauen stiegen wir tief ein in Gottes und unsere eigene Lebendigkeit, mit der Frage, wo und wann wir sie in uns spüren. In der Natur, mit unseren Kindern und Enkelkindern, Freunden, beim Lachen und Singen, beim Fühlen von Liebe, Vertrautheit und Geborgenheit waren häufig genannte Wahrnehmungen der Frauen.
Im Psalm 71 aus der Bibel in Gerechter Sprache hörten wir anrührende Namen über die Liebesbeziehung zwischen Gott und uns wie „Schützender Fels“, „Verlässliche“, „meine Zuflucht“, „Lebendige“, „Trösterin“, „Gerechte“, „Gütige“. Die Schreiberin des Liebesliedes lädt uns zum Eintreten in den Machtbereich der Lebendigen ein. Wann spüren wir den Kraftstrom der göttlichen Gegenwart? Welches Sprachbild klingt in uns besonders an, ruft vielleicht Widerspruch hervor? Die vertraute, offene Atmosphäre unter den Frauen eröffnete uns die Chance, aus den Schilderungen unserer 'Schwestern' wahre Schätze mit nach Hause zu nehmen.
In der anschließenden Bewegung beim Stocktanz, von Klara Robbers angeleitet, zu rhythmischer brasilianischer Musik im sonnendurchstrahlten Pfarrgarten, spürten wir nun auch körperlich unsere Lebendigkeit, unsere Nähe und die Dynamik, die aus Konzentration gepaart mit Loslassen und Eingehen auf die Tanzpartnerin erwächst. Das Einlassen auf das kreative Angebot, vorbereitet von Uschi Schildger, bot eine weitere bereichernde Erfahrung und ermöglichte vertiefte Gespräche unter dem großen Kirschbaum.
Der Tag endete mit dem Segensspruch: "Die schöpferische Kraft der Lebendigen richte dich auf und befreie dich zum Leben. So segne uns Gott, Vater, Sohn und schöpferische Geistkraft, Amen."
Ein herzliches Dankeschön an die Offenbacher Frauen für die Gestaltung dieses schönen Tages!

(Ingrid Katzenbach und Karin Reinhard, Gemeinde Frankfurt am Main)

Aufstehen und leben: baf-Jahrestagung vom 19.-22. Oktober

Aufstehen und leben – sich ausstrecken nach Frieden und Gerechtigkeit, nach Gemeinschaft und Lebendigkeit. Das hört sich wunderbar an, doch wie kann das ganz konkret in unserem Alltag aussehen?

 

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#Mariastehtauf

Einen Rückblick auf den inspierierenden Gottesdienst des Christinnenrates während des Evangelischen Kirchentages mit den Kanzelreden von Dr. Marlene Crüsemann und Dr. Annette Jantzen finden Sie hier:

http://www.christinnenrat.de/aktuelles/23-oekumenischer-frauengottesdienst

 

Das Projekt des Christinnenrates "Reformation ist überall - Frauenperspektiven" geht zu Ende. Während des Gottesdienst #Mariastehtauf wurden von den Teilnehmenden Statements gesammelt, die auch unter dem obenstehenden Link zu finden sind.

Hier die Einladung zum Gottesdienst des Christinnenrates im Rahmen des Evangelischen Kirchentages in Berlin:

Der Christinnenrat lädt am Freitag, 26. Mai, 15.00 Uhr in die Pfingstkirche zum Ökumenischen Frauengottesdienst ein.

 

"Maria aber stand auf“ – so heißt es zu Beginn des Lukasevangeliums. Was bedeutet uns diese Maria? Wie sehen wir sie an, wie wurde sie angesehen – von Christinnen und Christen quer durch die Konfessionen; von Elisabeth, zu der sie sich schwanger aufmacht; zuallererst aber von Gott selbst? Wie wird die prophetische Kraft ihres Lobgesangs hier und heute spürbar? Wo können wir für Gerechtigkeit aufstehen – mit Maria?

 

Der Ökumenische Frauengottesdienst stellt Lk 1,39-56 in den Mittelpunkt und knüpft zugleich interaktiv an das Online-Projekt "Reformation ist überall – FrauenPerspektiven“ des Christinnenrates an.

 

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes haben Evas Schwestern unter der Leitung von Astrid Herrmann übernommen. Vorbereitet und durchgeführt wird der Gottesdienst von Frauen aus den Mitgliedsorganisationen des Christinnenrates.

 

Pfingstkirche,
Petersburger Platz 5, Berlin-Friedrichshain

ÖPNV: Tram M10 Straßmannstraße

Pulse of Europe

Der baf Vorstand unterstützt bzw. wirbt für die Bürgerinitiative "Pulse of Europe“

 

Und was machst du am Sonntagnachmittag nach dem Gottesdienstbesuch?

 

In mittlerweile über 70 Städten in Deutschland und in mehr als 20 in ganz Europa treffen sich sonntags um 14.00 Uhr tausende Menschen, um für Europa auf die Straße zu gehen. Gegründet wurde die Initiative von einem Juristen-Ehepaar in Frankfurt als Reaktion auf den Brexit und die Trump-Wahl. Nach dem Motto "Platz da“ wollten sie die Straße nicht mehr nur den Pegida-Trommlern oder denen, die über Europa schimpfen, überlassen.

So treffen sich jeden Sonntag von 14.00 -15.00 Uhr Menschen, um für ein vereintes Europa zu demonstrieren. Man versammelt sich, um sich und anderen klar zu machen, was "Europa" überhaupt ist, welche Werte es hat und warum es lohnt, sich für Europa einzusetzen.

Es gibt einen festen Ablauf bei jedem Treffen mit Statements für Europa, offene Mikrofone und zum Schluss eine Menschenkette. Die Bewegung ist parteiunabhängig und generationsübergreifend.

 

Wir, der baf Vorstand, möchten für diese Bürgerinitiative werben.

"Warum gerade hierfür?", mögt ihr fragen. Den Ausschlag hat bei mir, Sabine Lampe, eine persönliche Verbindung zu einer Veranstalterin des "Pulse of Europe“ gegeben. Immer, wenn ich die Gelegenheit hatte, habe ich am "Pulse of Europe“ teilgenommen. Ich war teilweise tief bewegt von den vorbereiteten und auch den spontanen Äußerungen der Teilnehmenden. Sie haben mir bewusst gemacht, welcher Schatz dieses freie Europa ist, in dem wir heute so selbstverständlich leben. Das gilt es aus meiner Sicht zu bewahren, auch wenn es sicher reformbedürftig ist. Schaut einfach selbst vorbei, bei einer Demo am Sonntag oder auf der Internetseite: pulseofeurope.eu

 

Für den Vorstand: Sabine Lampe

 

Frauensonntag 2017

"Die Enge meines Herzens mache weit“

unter diesem Motto stand die letztjährige Jahrestagung des baf (Bund alt-katholischer Frauen).

Mit Ester, einer Frauengestalt aus dem ersten Testament, machten sich Frauen miteinander auf den Weg, nachzuspüren, was ihnen Angst macht und das Herz eng.

 

Angst aushalten und damit umgehen und vor allem dann auch entdecken, was uns Mut macht, was uns hilft, von der Angst zum Vertrauen zu kommen und zur Weite des Herzens.

Das soll auch das Thema dieses Gottesdienstes am 14 Mai 2017 sein.

Wir dürfen vor Gott alles hintragen, was uns mutlos macht oder sogar verzweifeln lässt.

Wir dürfen da sein mit all unseren Unsicherheiten und unserem verängstigten Herzen.

Und wir sind eingeladen, zu vertrauen, dass Gott längst da war und ist, um uns zu stützen und Mut zu machen, denn Gott macht die Enge unseres Herzens weit.

 

Ester war in der Fremde und bekam große Angst als sie von einem Mordkomplott gegen den König erfuhr und davon, dass ihr Volk, die Juden, ausgerottet werden sollte. Aber sie überwand ihre Angst, bat das Volk um Gebet und Fasten als Vorbereitung für ihren schweren Weg. Sie war sich sicher, Gott plant, lenkt, handelt. So glaubend und vertrauend konnte sie mutig handeln und Schritte ins Offene tun, und zwar in der Gewissheit: Gott ist da und ist treu.

 

Wir laden Sie alle ein, diesen Gottesdienst in Verbundenheit mit uns zu feiern und Gott für allen Beistand und alles Mutmachende zu danken.

 

Frauensonntag im Deutschen Bistum

Die Eucharistiefeier am Frauensonntag hat sich seit ihrer Institutionalisierung im Jahr 1920 von einem Gottesdienst über Frauen zu einem Gottesdienst von Frauen für die ganze Gemeinde gewandelt. Sie wurde zum Zeichen für die Fähigkeit zum Aufbruch und zur Entwicklung in unserer Kirche.

 

Für baf-Frauengruppen oder auch Frauen, die sich spontan zusammenfinden, um den "Frauensonntag" zu gestalten, ist dies zum einen eine Gelegenheit, Verantwortung für das liturgische und pastorale Leben in der Gemeinde zu übernehmen. Zum anderen bietet dieser Sonntag auch die Möglichkeit, spezifische Frauenthemen im Gottesdienst zur Sprache zu bringen. Mit dieser Feier, die am selben Tag im ganzen Bistum begangen wird, erfahren wir ein Stück Solidarität und Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern. Im Gottesdienst des Frauensonntags sind daher kreative Elemente und besondere Bausteine nicht nur geduldet, sondern auch bei der Auswahl von Lesungstexten und Liedern, sowie der Gestaltung von Predigt, Fürbitten, eingefügten szenischen oder getanzten Elementen erwünscht.

 

Frauen und Gottesdienst

Im Gebet und Gottesdienst geht es uns um die Suche nach unmittelbarer Nähe zu Gott. Diese Nähe erfahren Frauen anders als Männer. Ihre unterschiedlichen Lebenserfahrungen sollen sich auch in der Sprache artikulieren, so, dass Frauen auch benannt werden. Doch es geht nicht nur um eine frauengerechte Sprache. Die Gottesanrede Herr sollte ursprünglich Gott über alle Herren dieser Welt stellen. Der ursprüngliche Sinn dieser Anrede wird heute aber nicht mehr verstanden. Die Anrede Herr rückt Gott eher in die Ferne. Wonach wir uns aber sehnen, das ist Gott in unserer Nähe. Gott ist bei uns, wenn wir Angst haben, Gott ist bei uns wenn wir mutig sind. So soll die Sprache des Gottesdienstes Gedanken und Herzen der Menschen öffnen, eine Atmosphäre des Vertrauens und der Befreiung entstehen lassen. Sprache und Inhalt des Gottesdienstes müssen stimmig sein. Seit vielen Jahren bemühen sich Frauen und Männer in der Kirche um eine gerechte Sprache.

 

Was wir einander wünschen können, ist, dass Frauen und Männer aufeinander hören, miteinander beten und singen und gemeinsam von Gott erzählen können.

(Nach Heidi Rosenstock)

 

Diesem Wunsch kann ich mich nur aus ganzem Herzen anschließen und so wünsche ich eine schöne und gesegnete Feier am Frauensonntag.

 

 Anneliese Harrer

 

 

Ein kleiner Ostergruß...

Der Frühling ist deutlich zu spüren. Wir atmen auf und wir halten uns gern an der frischen Luft im Freien auf. Wir fühlen das neue aufbrechende Leben, das in der Natur zum Durchbruch kommt. Das Osterfest, an dem wir die Auferstehung Jesu Christi feiern, ist nicht zu trennen von dieser Jahreszeit.


Goethe, der große Dichter und Denker, schildert das in seinem wohl bedeutendsten Theaterstück "Faust“.


Der Wissenschaftler Heinrich Faust hat gerade eine Sinn- und Schaffenskrise überwunden. Osterglocken und Engelschöre haben ihn im letzten Augenblick vor dem Selbstmord bewahrt.

 

Nun ist er mit seinem "Assistenten“ Famulus Wagner aus der Nacht in den hellen Ostermorgen getreten. Faust ist wieder unter freiem Himmel und unter Menschen. Die folgende Szene gehört zu einer der schönsten Beschreibungen festlicher Osterstimmung.

 

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück:
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
Aus dem hohlen finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden,
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.“

 

Die Osterbotschaft ist die Einladung an uns Menschen, das Frühlingserwachen in unserem Körper und in unserer Seele zu spüren, um daraus neue Lebenskräfte in uns zu entfalten.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein freudiges Auferstehungsfest.

Halleluja!

 

Ingrid Katzenbach und der baf- Vorstand

Frauensonntag 2017

Die Vorlage für den Frauensonntag am 14. Mai 2017 ist über die Pfarrämter abrufbar und ist per Newsletter verschickt worden.


Wer sich für den Newsletter eintragen möchte, findet unter folgendem Link die Mailadresse bzw. ein Kontaktformular:
https://www.baf-im-netz.de/publikationen/newsletter/

 

Im Anschreiben zum Frauensonntag heißt es:

Wir laden Sie ein, den Frauensonntagsgottesdienst unter dem Motto
"Die Enge meines Herzens mache weit"
gemeinschaftlich vorzubereiten und in und mit Ihrer Gemeinde zu feiern.

Der Frauensonntag liegt uns sehr am Herzen, denn er bietet eine besondere Chance, im Gottesdienst Themen aus der Sicht von Frauen in den Mittelpunkt zu stellen und ganzheitliche Impuls im Gemeindegottesdienst zu setzen.

Immer wieder berichten Frauen, die den Gottesdienst selbst gestaltet und gefeiert haben, dass sie dadurch unsere Liturgie besser kennenlernen und sie tiefer erleben und verstehen konnten.

Für viele von uns ist das nicht leicht, weil wir wenig darin geübt sind. Wenn Sie sich unsicher fühlen, erbitten Sie sich doch Unterstützung von Ihrer/Ihrem Pfarrerin/Pfarrer.

Es ist sicher auch denkbar, bzw. eine Frage der Absprache, als Frauengruppe nur einen Teil im Gottesdienst zu übernehmen.

Unser Gottesdienstvorschlag, den Brigitte Glaab aus Aschaffenburg und Anneliese Harrer aus München ausgearbeitet haben, enthält Texte und Vorschläge, die einzeln oder auch als Gesamtes verwendet werden können. Gleichzeitig ist es natürlich möglich, dass Sie ein ganz anderes Thema für den Gottesdienst wählen.

Wie Sie wissen, findet die Kollekte für die Frauenarbeit des baf traditionell am 1. Adventssonntag statt.
Am Frauensonntag schlagen wir eine Kollekte für Medica Mondiale, eine in Deutschland ansässige, international tätige Frauenrechts- und Hilfsorganisation vor. (www.MedicaMondiale.de)

Wir wünschen Ihnen Freude bei der gemeinschaftlichen Vorbereitung und hoffentlich positive Rückmeldungen.

Mögen Sie Anerkennung für Ihren Mut spüren, den Frauensonntag zu feiern – denn es ist immer ein Stück Wagnis, sich in den Blickpunkt zu stellen und etwas zu präsentieren!

Ein Feedback über Ihre Erfahrungen mit der Gottesdienstvorlage und der Gottesdienstfeier wäre schön. Sie können damit dazu beitragen, die Vorlage noch hilfreicher und passender zu gestalten.

Im Namen des gesamten Vorstands grüßt Sie herzlich
Lydia Ruisch, Vorsitzende

Unsere neue Homepage ist online...

Wir freuen uns!
Unter www.baf-im-netz.de und www.bafiminetz.de sind wir dank tatkräftiger Unterstützung wieder unter einer unseren bekannten Adressen erreichbar!

 

Im neuen Design präsentiert sich nun unsere Seite und wir hoffen, in Zukunft noch aktueller sein zu können. Es kann durchaus sein, dass sich der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat. Wir bitten dies zu entschuldigen! Über Rückmeldungen freuen wir uns. Hier finden Sie ein Kontaktformular, mit dem Sie den Vorstand erreichen: Kontakt