Aktuelles

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baf - Wir bleiben in Verbindung

Miteinander auf dem Weg

Auch wenn die Zeiten schwierig, das Kontakthalten erschwert ist und wir überall
verstreut sind, so wollen wir doch miteinander in Verbindung bleiben. Wir wollen mit einem Impuls Frauen und Männer einladen sich auf den Weg zu machen, im Wissen und der Freude darum, dass wir miteinander unterwegs sind.

 

 

Unterwegs sein
Wir bewegen uns alle auf unseren unterschiedlichen Pfaden und wir alle erleben
seit ein paar Monaten eine Zeit, die uns in vielerlei Hinsicht ziemlich heraus
fordert. Irgendwie müssen wir sichere Wege verlassen und neue Wege zu suchen.
Es ist wie ein Aufbruch aus der vertrauten Umgebung, ein Vortasten, ein sich Schritt für
Schritt mit neuem Terrain Vertrautmachen.


Wir kennen oftmals die neue Umgebung, den neuen Untergrund nicht, wissen nicht,
wohin der Pfad uns führt. Und wir begegnen unseren Ängsten und Zweifeln, Vertrauen und
Misstrauen, Erstarren und Offenheit, Wut und Kreativität, Verzweiflung und Hoffnung.
Wir erleben auch, wie gut es tut, sich gegenseitig zu begleiten, zu stützen zu stärken und Mut
zuzusprechen.

 

Es ist wohltuend zu wissen, dass andere mit mir unterwegs sind, dass wir in Verbindung sind, auch wenn jede/r seine Schritte alleine setzt. Es ist ein bisschen wie Pilgern:
die Kraft haben aufzubrechen und alte Strukturen zu verlassen, die Offenheit Neuem begegnen
zu können, vielleicht eine Sehnsucht zu spüren, die mich in Be-WEG-ung kommen lässt,

die mich leitet, meinen Weg zu gehen und zu wissen, ich bin nicht allein.

Einladung: Packe den Rucksack für deinen Weg

Als Symbol für unser Unterwegssein nehmen wir mal einen Rucksack. Wenn ich meinen Rucksack packe, erstelle ich mir vorher evtl. eine Liste. Ich mache mir Gedanken:


Was brauche ich auf meinem Weg in den nächsten Wochen, damit es mir gutgeht?
Vielleicht einen Kompass, ein baf-Buch, einen Stock, ein Tagebuch, ein Bild von meinen Liebsten? Vielleicht hab ich schon Zeug drin und merke, er wird zu schwer, und ich frage
mich: Was brauche ich wirklich? Den Föhn? Die Bibel? Was schleppe ich vielleicht
aus alter Gewohnheit mit und was kann ich rausschmeißen?
Schokolade? Laptop? Die Sorgen und Lasten von ungelegten Eiern?

Die alte Jacke, die viel zu warm ist und von der ich mich nicht trennen konnte?

 

Einladung
Wir laden Dich ein, eine ganz persönliche Packliste für Deinen Rucksack zu erstellen.
Was ist Dir persönlich wichtig auf Deinem Weg in den nächsten Wochen?
Schreib einfach auf, streich durch, spür hin und vervollständige...


Und dann würden wir uns freuen, wenn du die Liste mit deinen 3-6 wichtigsten "Inhalten“
bis 24. Juli 2020 an kontakt@baf-im-netz.de schickst.
Wir sammeln eure Antworten in einer großen Packliste und basteln daraus einen "baf-Rucksack“, den wir wieder für alle in Newsletter/ Homepage/Facebook veröffentlichen.


baf gratuliert: Anja Goller wird erste Generalvikarin

Bischof Dr. Matthias Ring ernennt die Priesterin Anja Goller (Bonn) zur neuen Generalvikarin. Sie wird ab 1. September als Generalvikarin die ständige Stellvertreterin des Bischofs sein. Damit ist sie die erste Frau in dieser Position in der rund 150-jährigen Geschichte der alt-katholischen Kirche.

 

Anja Goller (42) ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie hat in Köln Pädagogik und in Bonn alt-katholische Theologie studiert. In dieser Zeit gehörte sie mehrere Jahre dem Vorstand des Bundes alt-katholischer Jugend (baj) an. 2008 wurde sie während ihres Vikariats in Frankfurt zur Priesterin geweiht. Von 2011 bis Ende Juni 2020 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn tätig. 2012 wurde sie zur Dozentin für Katechetik am Bischöflichen Seminar ernannt. Gleichzeitig hat sie als Priesterin in der Bonner Gemeinde mitgearbeitet.


Neu in unserer Kirchenzeitung (Christen heute, Ausgabe Juni)

  • Verlern' das Staunen nicht! Vom Pfingstwunder der Ökumene
    von Christine Rudershausen
  • Inspiriert. Buddhismus trifft auf Christentum von Birgit Mair

Alle Texte findet ihr hier.


Die baf - Jahrestagung 2020 wird verschoben

Seit 1974 fand die baf Jahrestagung jährlich statt. 1974-2019, das sind 45 Jahrestagungen in Folge. Mai 2020 in "Coronazeiten": der baf-Vorstand hat auf Grund der aktuellen Lage zur Coronapandemie gemeinsam beschlossen, dass wir auf die diesjährige Tagung in Schmerlenbach zum Wohle aller verzichten werden. Somit entfällt auch in diesem Jahr die Hauptversammlung des bundes alt-katholischer frauen mit den anstehenden Wahlen. Alle bisherigen Vorstandsfrauen sind bereit, bis nächstes Jahr weiter im Vorstand zu verbleiben und mögliche neue Kandidatinnen können sich noch herausbilden.

Wir verschieben die Jahrestagung auf 21.-24.10.2021 - verlängern auch hier die Vorfreude - und wagen den Aufbruch schon in diesem Jahr. Wir lernen umzudenken, neue Lösungswege zu suchen, uns gegenseitig zu schützen und respektvoll und kreativ miteinander umzugehen. Das ist nicht neu bei uns baf-Frauen - aber in Coronazeiten bekommt es nochmal eine ganz neue Note und Dringlichkeit. Wer schon auf einer Jahrestagung war weiß, Abstand halten ist irgendwie undenkbar: wir lieben und genießen das gemeinsame Singen, Musizieren, Tanzen, Lachen und Weinen, die Gesprächsrunden und Neigungsgruppen, Morgenimpulse und der
Gottesdienst, die fröhlichen Abendrunden. All das auf Abstand und mit Hygienevorschriften? Und in den Räumlichkeiten des Tagungshauses mit 70 Frauen Abstand zu halten ist schier unmöglich. Unsere Jahrestagungen leben gerade von dieser lebendigen Nähe und so sind wir auch traurig, in diesem Jahr darauf verzichten zu müssen.

  •  Aufbruch wagen so ist auch das Thema der verschobenen Jubiläumstour zur Feier 100 Jahre Frauensonntag
  • Aufbruch wagen und solch einen feststehenden Termin wie die baf- Jahrestagung verschieben
  • Aufbruch wagen und neue Wege suchen, wie wir miteinander trotzdem in Verbindung bleiben können
  • Aufbruch wagen und kreativ mit unseren Möglichkeiten umgehen. Wir werden Ideen sammeln und umsetzen, um im Laufe des Jahres und in der Zeit der Tagung in Kontakt zu sein über den Newsletter, die Homepage, Facebook, Bilder o.ä.....
  • Aufbruch wagen und Gemeinschaft pflegen. Wir werden Sie/ Dich über weitere Ideen und Aktivitäten informieren.

Mit dem tiefen Wunsch aus unser aller Herzen, dass Ihr gut behütet und gesund
bleiben mögt, singen wir “Möge die Straße uns zusammenführen...., und bis wir uns
wiedersehen, halte Gott Euch fest in ihrer Hand....“

Benedikta Klein


baf fragt – Priesterinnen und Diakoninnen antworten

Als baf (bund alt-katholischer frauen) liegt uns die Frauenordination besonders am Herzen und wir sind froh und stolz, dass Frauen in unserem Bistum ihrer Berufung folgen können und als Priesterinnen und Diakoninnen ihre Begabungen und Sichtweisen einbringen. Dies noch mehr sichtbar zu machen ist uns ein Anliegen!

Als baf-Vorstand haben wir wir deshalb alle unsere Priesterinnen zu einem kleinen Interview mit drei Fragen eingeladen.

Wir haben uns vorgestellt, dass wir jede geweihte Frau einladen, mit einem Portraitfoto, einem kleinen Steckbrief und ihren (kurzen) Antworten zu den Fragen für alle Leser:innen sichtbar und ein wenig spür- und erlebbar zu werden. Das Ziel ist, die ganze Fülle und Vielfalt der ordinierten Frauen in unserer Kirche erahnen zu lassen. Das Ergebnis ist in unserer Kirchenzeitung Christen heute (Mai 2020) erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Wir danken allen Priesterinnen und Diakoninnen, die sich die Zeit genommen haben, uns zu antworten!

Lydia Ruisch


Frauenordination: Als Exotin in wohltuender Normalität arbeiten

Alexandra Caspari ist vor 15 Jahren zur Priesterin geweiht worden und betreut und leitet heute die Gemeinde Augsburg. In der Kirchenzeitung Christen heute erzählt sie, wie sie ihre Arbeit als Priesterin in der alt-katholischen Kirche wahrnimmt.

 Der Beitrag kann hier herunter geladen werden.


Aufbruch wagen: Frauensonntagsjubiläum auf 2021 verschoben

... am 17. März 2020 hatte ich noch geschrieben: "Nun hoffe ich zusammen mit dem Vorbereitungsteam und mit dem gesamten baf-Vorstand, dass die Jubiläumsgottesdienste wie geplant stattfinden und am 10. Mai in Freiburg starten können."


Sie kennen alle die Entwicklung seither und die Prognosen für die Zukunft. Der Vorstand des baf hat daher in einer Telefonkonferenz entschieden, die gesamte Jubiläumsaktion um ein Jahr zu verschieben. Wir planen also, die Reise der Jubiläumskerze am Frauensonntag 2021 (am 2. Mai) zu beginnen. Die Route soll möglichst beibehalten werden wie geplant. Die Termine für die einzelnen Gemeinden bleiben also in etwa im mitgeteilten Zeitraum, müssen aber natürlich noch einmal geprüft werden auf Kollisionen mit Feiertagen, Ferien usw., die im nächsten Jahr anders liegen als in diesem. Wir werden Ende diesen Jahres eine neue Terminliste erstellen. Bis dahin können wir alle hoffentlich wieder zuverlässig planen.


Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir möchten das Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag nicht unter den Bedingungen feiern, unter die wir uns in den kommenden Monaten gestellt sehen.


Positiv formuliert: Wir verlängern die Vorfreude!
In diesem Sinne wünsche ich euch und Ihnen gutes Durchhalten und Zusammenhalten in der schwierigen Situation.


Herzliche Grüße
Brigitte Glaab


Start Somewhere


Es bedrückt uns, dass wir nun das für die Jubiläumsgottesdienste angebotene Projekt "Start Somewhere" nicht unterstützen können. Dort hat sich die Lage durch die Corona-Pandemie drastisch verschlimmert. Um die Verpflegung von Kindern aus dem Kibera-Slum sicherzustellen, werden dringend Spenden gebraucht.

 

Wir wissen, dass es unzählige Projekte gibt, die jetzt noch mehr Unterstützung brauchen als sonst. Dennoch bitten wir Sie und euch, wo es möglich ist, auf dieses Projekt aufmerksam zu machen: http://www.startsomewhere.eu


Heilwerden - ein Sehnen tief in uns

Wie sehr drückt doch der Titel des diesjährigen regulären Frauensonntags unsere momentane Sehnsucht in dieser Coronazeit aus. Heilwerden für uns und die ganze Welt. Nachdem nun überlegt wird, wie und wann in nächster Zeit auch wieder Gottesdienste oder zumindest Wortgottesdienste stattfinden können, weisen wir nochmals auf die Vorlage zum Frauensonntag hin. Es wäre sicherlich schön, diesen Gottesdienst, Ideen dazu, oder auch Teile dieser Vorlage mit einbeziehen. In dieser Zeit der Ungewissheit muss der Frauensonntag ja nicht am 10. Mai gefeiert werden, sondern es findet sich vielleicht ein anderer Sonntag, der dann passt.

 

Aus der Vorlage:


Mit Heilung oder Ganz-Sein kann auch gemeint sein,
dass wir wieder ins Gleichgewicht kommen,
dass wir uns aufrichten können – egal wie unser Gesundheitszustand ist,
dass wir zu uns ja sagen können…
Ja, so bin ich.
Ja, hier bin ich – und so wie ich bin, darf ich hier sein…


OSTERSEGEN
Du Gott des Lichtes und des Lebens
strahle leuchtend auf über uns.
Lasse uns spüren das Feuer der Liebe
und erfülle uns mit deiner Lebendigkeit
damit wir herzenstief wissen um deine Güte
die überreich ist für jede:n von uns.


Mögen wir still werden
um deine Stimme in unseren Herzen zu hören:
Ich bin da für dich! Ich will, dass du lebst!
Lasse uns immer wieder aufstehen
wenn Leid unser Leben lähmt
und neuen Mut fassen.
Unsere Stimme erheben um liebevolle, klare und achtsame Worte zu sagen.
Unser Herz weit machen um unsere Ohren zu öffnen für heilsames Zuhören und Verstehen.
Uns ermutigen ab und zu ein Lächeln gegenüber Fremden zu wagen.

Mögen wir so mit freudvollen Händen die Liebe verschwenden,
die uns jeden Moment neu geschenkt wird.

 

Damit segne uns die allumfassende Wirklichkeit,
Gott - Vater und Mutter,
Jesus Christus - menschgewordene Liebe
Heilige Geistkraft – uns atmend und belebend.

Amen.
 _ _  _

 

Liebe Freundinnen und Freunde, schöne Schwestern!
Wir wünschen Ihnen und Euch gesegnete Ostertage und viel Zuversicht, Vertrauen und Kraft in diesen unsicheren Zeiten. Mögen wir alle gut behütet sein und einander Licht sein können.

In herzlicher Verbundenheit grüßen wir Sie und Euch!
Im Namen der baf-Vorstandsfrauen
Lydia Ruisch


Aufbruch wagen - 100 Jahre Frauensonntag

Vor 100 Jahren meldeten sich Frauen in unserem Bistum zu Wort und beantragten einen jährlichen Frauentag, an dem ihre Anliegen bedacht und gefördert werden sollten. So wurde 1920 der Frauensonntag eingeführt.

 

Mit dem Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag wollen wir den Schwung, die Energie und die Willenskraft der Frauen aus den damaligen Frauenvereinen aufnehmen und ihn ins Heute weitertragen. Als wir uns im Januar entschieden, das Jubiläumsjahr unter das Thema "Aufbruch wagen" zu stellen, wussten wir noch nicht, dass wir uns kurze Zeit später in einer solchen Ausnahmesituation befinden würden, die in der Tat Veränderungen des Gewohnten von uns fordert.

 

Wir kamen auf dieses Motto durch die Überlegung, dass wir vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Dass in Landwirtschaft, Wirtschaft, Energiewirtschaft usw. Veränderungen unbedingt nötig sind. In der Gesellschaft und langsam auch in der Industrie sahen wir ein neues Bewusstsein im Entstehen, was sich zum Beispiel an der Einstellung zum Thema Klimawandel zeigte. Da war eine positive Umbruchstimmung zu spüren. Das ist natürlich im Moment alles in den Hintergrund getreten angesichts der Herausforderungen, die sich durch die Corona-Krise stellen. Dennoch wird uns all das in Zukunft weiter beschäftigen müssen.

 

Wir sind als Kirche Teil der Gesellschaft und stehen damit vor den gleichen Herausforderungen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Rolle Kirche in Zukunft spielen kann. Der gesellschaftliche Wandel macht vor den Kirchen nicht Halt. Auch sie müssen bereit sein, Veränderungen zuzulassen.

 

Den gesamten Text von unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab sowie weitere Infos zum Frauensonntag-Jubiläum 2020 gibt es hier.


Über Gefühle in Krisenzeiten

Ein Ereignis, das so einen umfassenden Einfluss auf unseren Alltag hat wie der SarsCov2 Virus ist für die meisten von uns eine völlig neue Erfahrung. Ein kompletter Stillstand in weiten Teilen der Welt, Angst vor Krankheit und Tod, wirtschaftlicher Unsicherheit und Not durch ein unsichtbares Etwas, das uns bedroht.


Auf eine solche Situation mit Angst zu reagieren ist völlig normal und menschlich.
Denn der Verlust von Normalität und Sicherheit ist einschneidend. Mit der Ungewissheit umzugehen was noch kommen mag, ist vielleicht eine der größten Herausforderungen gerade.
Auf Verluste reagieren wir nicht nur mit Angst, sondern auch mit Traurigkeit und Trauer. Denn wir müssen Liebgewonnenes loslassen und das ist schwer.


Der Trauerzyklus, den Elisabeth Kübler-Ross beobachtet hat, kann uns vielleicht eine Orientierung geben. Er erklärt warum wir uns so fühlen, oder auch warum andere Menschen z.B. mit Verleugnung reagieren. Diese Phasen sind nicht linear, häufig pendeln wir zwischen ihnen hin und her. Vielleicht werden wir sogar hin und her geworfen zwischen Ihnen wie in einem Boot auf den Wellen in stürmischer See.

Vielleicht tut es gut Dich daran zu erinnern, dass Du nicht allein bist und wir alle das gerade gemeinsam erleben? Vielleicht tut es auch gut, es ab und zu einfach Mal auszusprechen?
Ich bin traurig. Ich habe Angst.

Und Dich zu verbinden mit Dir lieben Menschen, Tieren, Bäumen, Pflanzen, mit Deinem Vertrauen in Gott und der wunderbaren Natur?

Wir wünschen Dir, uns und allen die Achtsamkeit, Liebe und Kraft, mit allem was (bei uns und anderen) auftaucht, liebevoll, freundlich und mitfühlend umzugehen.

In herzlicher Verbundenheit
Eure baf Frauen

Lydia Ruisch


Weihnachtliche Grüße von unserer Vorsitzenden Lydia Ruisch

 

Das schönste Geschenk für mich ist,

wenn du präsent für mich bist –
und siehst die Schönheit in mir,
schaust nach dem Besten in mir!                 

 

Marshall B. Rosenberg

 

Liebe Freundinnen und Freunde, ihr lieben, schönen baf-Frauen,

ja, wirklich, für mich stimmt dieser Satz von Marshall Rosenberg, dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation. Was für ein besonderes Geschenk ist das, wenn ich manchmal wütend, traurig oder verzweifelt bin und das auf eine Art zum Ausdruck bringe, die schwer zu verstehen ist, durch Vorwürfe oder Schuldzuweisungen zum Beispiel. Wie wunderbar, wenn es dann meinem Gegenüber gelingt "einfach“ da zu sein. Mich fragt: "Bist du unglücklich? Was brauchst du denn wirklich?“ und ich spüre, dass mein Gegenüber sieht, dass ich mehr bin als das.

Manchmal brauchen wir die anderen, die uns helfen, unsere oft in der Tiefe versteckten Herzenswünsche zu spüren und zu benennen. Was für ein wunderbares Geschenk des Mitfühlens, das wir uns einander machen können!

Mitfühlen ist tätige Liebe. Mitfühlen heißt, sich mit ganzem Herzen hineinfühlen zu können in das Erleben und die Gefühle des anderen, ohne in sie hineinzufallen und sein Leid zu meinem zu machen. Mitfühlen ist eine Haltung auf Augenhöhe, die den anderen ermutigt und stärkt.

An Weihnachten spüren viele von uns den großen Wunsch, einander Geschenke zu machen. Vermutlich, weil wir darin ausdrücken möchten: Du bist ein Geschenk für mich, du machst mein Leben schöner und ich will das gerne sicht- und spürbar für dich werden lassen. Und manchmal fehlt mir einfach die Ruhe und die Zeit, um WIRKLICH präsent sein zu können für dich.
Vielleicht kann Weihnachten auch eine Zeit sein, in der wir uns ins Bewusstsein rufen, was uns wirklich wesentlich ist: Unseren Wunsch, füreinander da zu sein, uns gegenseitig mit Aufmerksamkeit, Interesse und echtem Mitfühlen zu beschenken!

Wir danken Ihnen und Euch als baf-Vorstand für alle Geschenke, die wir in diesem Jahr empfangen haben, für alles Mitwirken, Anteilnehmen und Präsentsein, für alle Unterstützung in ideeller und finanzieller Hinsicht, für alles was unsere Gemeinschaft und unser Miteinander gestärkt und gefestigt hat!

Möge Gottes Segen Sie und Dich begleiten und führen und das Wesentliche mit den Augen des Herzens erkennen lassen.

Frohe, gesegnete, lichtvolle und herzerwärmende Weihnachtstage und alles Gute für ein friedvolles neues Jahr 2020 wünschen die baf-Vorstandsfrauen!
 
In herzlicher Verbundenheit grüßt
Lydia Ruisch


Jubiläum 2020: 100 Jahre Frauensonntag

Liebe Schwestern und Brüder,

 

baf, der Bund Alt-Katholischer Frauen, ist eine feste Größe im Leben unserer Kirche; von baf sind immer wieder wichtige Impulse und Anregungen ausgegangen – und das seit über 100 Jahren. Noch nicht ganz so alt ist der Frauensonntag, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiern kann.

 

Der Vorstand von baf lädt aus diesem Anlass die Gemeinden zu einer bistumsweiten Aktion ein, die ich gerne unterstütze: Eine Kerze soll durch die Gemeinden wandern und mit ihr "Ideen, Lieder, Botschaften und Hoffnungen", wie der Vorstand und unsere Frauenseelsorgerin, Brigtte Glaab, schreiben. Ich freue mich, dass der Vorstand meine Anregung aufgegriffen hat, als letzte Station die Namen-Jesu-Kirche in Bonn zu wählen.

 

Bitte unterstützen Sie diese Aktion von baf!

 

Herzlich grüßt sie alle

Ihr

Dr. Matthias Ring, Bischof

Download
Einladung zu 100 Jahre Frauensonntag am 10. Mai 2020
Einladung 100 Jahre Frauensonntag.pdf
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Letzter Tag der Jahrestagung

Am Sonntag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Mehr Bilder und Texte zur Jahrestagung gibt es hier.

2. Tagungstag: Heilsames für Leib und Seele

Am Samstag, 26.10. öffneten wir noch einmal die Schatzkiste "Bibel“ und setzen uns auf kreative Art und Weise mit weiteren Facetten einer biblischen Heilungsgeschichte auseinander. Am Nachmittag war in den Neigungsgruppen Zeit für heilsames Malen, Meditation und Stille, heilsames Tanzen und Singen oder für die Verarbeitung von Heilkräutern.

1. Tagungstag: Heilwerden – Getragen von Gotteskraft

Am Freitag, 25.10. gab uns die feministische Theologin Ulrike Metternich spannende Einblicke in die Deutung von Heilungsgeschichten die von der Gotteskraft erzählen, die uns aufrichtet.

Die Jahrestagung beginnt: Heilwerden - ein Sehnen tief in mir

Begrüßungsabend und thematischer Einstieg mit schönen Gedanken zum Thema Sehnen


"Du, mein Ebenbild": baf-Wochenende in Oberschönenfeld

 Der Mai ist gekommen, hat frisches, saftiges Grün, zarte, duftende Blüten und das baf-Wochenende in der Abtei Oberschönenfeld gebracht.

 

Frauen aus Augsburg, Kaufbeuren, Aschaffenburg, Regensburg, Frankfurt, Singen und München haben sich mit den beiden Seminarleiterinnen Alexandra Caspari und Brigitte Glaab in der wunderschönen Barock-Abtei südlich von Augsburg getroffen, um gemeinsam zu singen, zu beten und zu wandern. Nachdem wir uns beim Abendessen mit dem leckeren selbstgebackenen Klosterbrot stärken konnten, fand die Seele Nahrung beim anschließenden Beisammensein.

 

Du, mein Ebenbild, so spricht Gott zu dir, zu mir

Dieser Aussage aus dem wunderbaren Ebenbild-Hymnus von Franz-Xaver Jans-Scheidegger wollten wir nachspüren und schauen, ob und wie sie in unserem Leben Platz findet. Der Ebenbild-Hymnus greift die grundlegende biblische Zusage aus dem ersten Kapitel der Genesis auf: "Da schuf Gott Adam, die Menschen, als göttliches Bild, als Bild Gottes wurden sie geschaffen…"

 

Sich selbst als Ebenbild Gottes wahrzunehmen, fällt uns meist schwer – an diesem Wochenende kann diese Vorstellung in uns zum Schwingen kommen. Helge Burggrabe hat den Hymnus vertont und vier von uns haben dieses Lied vorgetragen – ein Einschwingen in das Thema! Auch "Hineni" haben wir zum Schwingen gebracht. "Hier bin ich" – von Helge Burggrabe genial komponiert und nach kurzem Üben von 19 Stimmen mit Überzeugung und Herzensglut herausgesungen. Zum Abschluss des Freitags hörten wir Texte und sangen im wunderbaren Meditationsraum; dessen Akustik unser Lied zum Summen und Schweben brachte. Bei allen Liedern, auch dem Kehrvers des Ebenbild-Hymnus, den schon bald alle 19 Frauen vierstimmig singen konnten, hat uns der warme Klang von Corinnas Flöte begleitet und uns den Weg in die richtige Tonart gewiesen.

 

Texte, Stille, Qi-Gong und das Gehen in der aufblühenden Natur haben uns geholfen, in den Spiegel (oder den See) zu schauen und ein Ebenbild Gottes zu sehen. Beim Kreistanz im Gästegarten konnten wir Lebensfreude spüren und uns über die Amsel freuen, die mit den Flöten wetteiferte. Wir haben Gottesdienst mit einem Schöpfungsgang gefeiert und einer Zisterzienserin mit dem gesungen Ebenbild-Hymnus zum 65-ten Profess-Jubiläum gratuliert. Für die offene Gastfreundschaft der Zisterzienserinnen von Oberschönenfeld sind wir dankbar und kommen gerne wieder!

 

Beim Abschluss im Meditationsraum hat dann jede ein großes Geschenk bekommen:

"Du bist eine Blume in meiner Schöpfung, leise in der Öffnung, strahlend in deiner Offenheit. Oh, Mensch, Abbild meiner Schönheit, weißt du, welche Blume du bist? Wann beginnst du zu blühen?" Die Karte, auf die dieser Text und ein Bild einer wunderbar zart-strahlenden Blume gedruckt sind, wird uns noch lange an dieses Wochenende erinnern. Vielleicht ist in der nächsten Zeit der morgendliche Blick in den Spiegel liebevoller und annehmender als sonst.

 

Eva Nieberle


baf-Umfrage zur Frauenarbeit: Die Ergebnisse im Überblick

Der Bund alt-katholischer Frauen Deutschlands, baf, hat 2018 eine ausführliche Umfrage zum Thema "Frauenarbeit" durchgeführt. Zum Mittun und zur Beantwortung waren Frauen eingeladen über Internet und Tagungen, über Postversand und persönliche Befragung. "Ist Frauenarbeit noch zeitgemäß?" war der Kern der Umfrage, der dann durch weitere Detailfragen ausgefaltet wurde.

 

Die Resonanz war überraschend stark und vor allem sehr engagiert und deutlich. Die Antworten wurden in den seltensten Fällen lapidar oder mit "ja" oder "nein" gegeben, sondern vielfach ausführlich begründet. Natürlich haben vor allen Dingen solche Frauen geantwortet, denen die Kernfrage ein Anliegen ist, aber trotzdem war die Klarheit und Entschiedenheit der allermeisten Antworten so nicht vermutet worden.

 

"Brauchen wir heute noch Frauenarbeit?" Diese Frage wurde in überwältigendem Maß bejaht. "Mehr denn je", "auf jeden Fall", "unbedingt und ganz bestimmt" waren die Antworten. Und es wurde auch in der Folge deutlich gemacht, worin nach Ansicht der Befragten der Wert einer solchen Frauenarbeit liegt.

 

Was ist das Unterstützende für Dich oder für Sie in der Frauenarbeit? Ausgeführt wurde in den Antworten, dass Frauenarbeit die Möglichkeit eines Schutzraumes bietet, in welchem Solidarität und Beheimatung gewährt werden. Unter "Herzensbildung" wird zudem das Teilen von Lebensweisheiten, Gefühlen und Erfahrungen, über Generationen hinweg, verstanden. Es wird eine Sprache gesprochen, die verständlich und teilbar ist. Sorgen können offen benannt werden, Verletzungen und Hoffnungen, auch Glaubensfragen.

 

Als wichtige positive Erfahrung in der Frauenarbeit wurde oft die Anregungen zur persönlichen und gemeinschaftlichen Weiterentwicklung benannt, sowie erfahrene Anerkennung. Dies gilt vor allem für das persönliche Erleben und den individuellen Ausdruck des Glaubens und der Spiritualität mit allen Sinnen: ob in Gemeinschaft oder alleine, beim Weinen oder Lachen, in der Meditation oder beim kreativen Gestalten.

 

Als unterstützend wird auch der Bildungsaspekt wahrgenommen. Dieser findet Ausdruck im offenen Zugang zu Informationen auf gesellschaftlicher und kirchlicher Ebene. Die Frauen profitieren davon, dass sie sich über Glaubensfragen oder Inhalte der Bibel aus weiblicher Sicht austauschen und Aspekte feministischer Theologie kennenlernen können.

 

"Was sollte heute, denkst Du, die Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit sein?"
Das beantwortete die Mehrheit mit dem Wunsch nach Stärkung und Unterstützung der Einzelnen in gesellschaftlicher, persönlicher und religiöser Hinsicht. Weiterhin: ein Selbstbewusstsein zu ermöglichen, kritisch mit der weitgehend männerdominierten Deutung des Lebens umzugehen, eigene Stärken zu entwickeln und auch in persönlichen Benachteiligungen und Notlagen den Mut nicht aufzugeben. Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit müsste sein, Frauen mit ihrer Sichtweise auf Glauben und die Person Jesu eine Stimme zu geben und Sensibilität zu schaffen für Frauen und ihre Themen. Die Sprache der Liturgie sollte aufgebrochen und neu hinterfragt, sowie durch offene, feministische Sichtweisen ergänzt werden. Frauenarbeit sollte auch dazu beitragen, dass mehr Frauen Leitungsaufgaben in Kirche und Gesellschaft erhalten und übernehmen.

 

Vor Ort sollte Frauenarbeit Austausch ermöglichen, Räume schaffen, die Lebendigkeit und Entwicklung herbeiführen. Und sie sollte schlicht und ergreifend gut tun, den Frauen im Besonderen, sollte aber auch insgesamt in der jeweiligen Gemeinde eine konstruktive und liebenswerte Atmosphäre verschaffen.

 

"Welche Themen sollten für Frauenarbeit eine Rolle spielen?"
Es hier bei der Beantwortung um alle Bereiche, die in der heutigen Gesellschaft als wichtig angesehen werden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Wohnen im Alter, Umgang mit Fremden, Wertschätzung der Schwachen und der Umwelt, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, geschlechtergerechte Sprache, zeitgemäße Liturgie, Konfliktbewältigung in Kirche und Gesellschaft, Umgang mit Gewalt, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität.

 

"Wofür sollte baf sich einsetzen?"

Gezielt wurde der Bund alt-katholischer Frauen in Deutschland aufgefordert, Netzwerk zu sein für die Frauen in unserer Kirche, Unterstützung aller Frauen, auch von Minderheiten und Untergruppen. Baf möge Impulse geben für die Ermunterung von Frauen in unseren Gemeinden, für neue liturgische Formen, für eine menschenfreundliche Kirche und das Sichtbarmachen von Missständen. Es ging den Befragten um eine Weiterentwicklung unserer Kirche insgesamt. Zu dieser möge baf beitragen, damit auch in Zukunft mehr Frauen Interesse und Leidenschaft entwickeln können, um engagiert mitzuwirken und in der Kirche als Frau Leitungsaufgaben zu übernehmen, wie beispielsweise das Priesteramt.

 

Ein Stimmungsbarometer am Ende der Umfrage machte deutlich, dass noch einiges zu verändern ist im Leben der alt-katholischen Kirche Deutschlands. Manche Antwortbögen teilten mit, dass sich die Frauen in der Kirchengemeinde oft wenig zuhause fühlen, dass ihnen die Offenheit und Lebendigkeit der Frauenorganisation baf in der Gemeinde fehlen, dass sie sich den Raum für offenes, wertschätzendes Denken und miteinander Kommunizieren wünschen, sowie eine offene und menschenfreundliche Kirche, in der jede ihren Raum haben darf. Auch wird eine bessere Vernetzung von baf mit den Ortsgemeinden gewünscht.

 

Veränderungsbedarf wird im Bereich Generationenübergang gesehen, z.B. Ansprache und Einbindung junger Frauen in die baf-Arbeit und auch die Übernahme von Verantwortung.

Alle im baf engagierten Frauen dürfen sich durch zahlreiche Antworten in den Fragebögen in ihrer Arbeit sehr bestärkt fühlen.

 

Esther Klein und Benedikta Klein


Kirchentag 2019: Einladung zum Frauengottesdienst

"Was für ein Vertrauen" – unter dieser Losung werden 100.000 Menschen in Dortmund zum 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag erwartet. Das Großereignis findet vom 19. bis 23. Juni statt und erste Programm-Höhepunkte stehen bereits fest: "Siehst du diese Frau?“ fragt der Christinnenrat am Samstag, den 22. Juni 2019 und lädt zu einem ökumenischen Frauengottesdienst in die Melanchthonkirche.

 

Was? Ökumenischer Frauengottesdienst „Siehst du diese Frau? (Lk 7,44)“

Wann? Samstag, den 22. Juni 2019, von 19.00 bis 20.30 Uhr

Wo? Melanchthonkirche, Melanchthonstraße 6, 44143 Dortmund

 

Vorbereitet und durchgeführt wird der Gottesdienst von Frauen aus den Mitgliedsorganisationen des Christinnenrates. In dieser ökumenischen Arbeitsgemeinschaft von bundesweiten Frauenorganisationen, Netzwerken und Gremien ist u.a. auch der Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. Mitglied.

 

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Bibelstelle Lukas 7,36-50 und mit ihr eine starke Frauengestalt: die Frau, die Jesus salbt. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Erlebnis zum Mitmachen freuen: „Unser Gottesdienst soll nicht zu wortlastig werden“, berichtet Mit-Organisatorin Ulrike Göken-Huismann aus dem Vorstand des Deutschen Weltgebetstagskomitees, „wir planen ein Ritual ‚Zu Deinen Füßen‘ sowie verschiedene Salbungs-Stationen.“ Auch für ein musikalisches Highlight ist gesorgt: Die Band Effata(!) wird den Gottesdienst begleiten. Die Musiker*innen aus Münster brachten bereits bei der Eröffnung des Katholikentags 2018 die Menschenmassen zum Mitsingen.

 

Hintergrund: Der Christinnenrat ist ein Zusammenschluss von ökumenisch arbeitenden Frauenorganisationen, Netzwerken und Gremien auf Bundesebene. Mehr Informationen unter: www.christinnenrat.de


Weihnachtliche Grüße von unserer Vorsitzenden Lydia Ruisch

Im Dunkel unserer Nacht

entzünde das Feuer

das niemals mehr verlöscht.

 (Taizé)

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

schöne Schwestern,

liebe Frauen und Männer!

 

In diesen Tagen des abnehmenden Tageslichts auf Weihnachten hin, kommt mir immer wieder dieses Taize-Lied in den Sinn. Und das nicht nur wegen der zunehmenden Dunkelheit draußen, sondern vor allem wegen dem scheinbar ebenfalls zunehmenden Unfriedens, der Polarisierung und Aufteilung in Rechts-/Links, Richtig-Falsch und Gut und Böse.

 

In dieses Dunkel hinein kommt wie ein heller Hoffnungsschimmer die Geburt des Christuskindes und verheißt uns den Frieden auf Erden.

 

„Dem Frieden Raum geben“, so war unsere baf-Jahrestagung überschrieben.

Wir haben mit Janne Ellenberger erkundet, wie wir durch Versöhnung in uns, mit uns und mit anderen einen größeren Raum für den Frieden in der Welt schaffen können.

„Sei du selbst der Wandel, den du in der Welt sehen willst!“, so drückt Mahatma Gandhi es so wunderbar aus, dass der erste Schritt bei mir beginnt.

Für mich bedeutet es, entschlossen Verantwortung zu übernehmen für den Teil der Welt, auf den ich wirklich Einfluss habe, nämlich:

Mein Herz, meine Gefühle und meine Beziehungen.

Verantwortung heißt auf Englisch „Responsability“: Die Fähigheit, zu antworten.

 

Meine feste Überzeugung ist es, dass wir, die wir gemeinsam auf den Spuren des Jesus von Nazareth gehen, einen Unterschied in der Welt machen können:

wenn wir uns trauen, zu tun, was Jesus getan hat, nämlich hinzuschauen, uns berühren zu lassen und seine Antworten immer mehr zu den unseren werden zu lassen:

 

Auf Spott mit Würde zu antworten,

 

auf Trauer mit Annehmen und Mitfühlen,

 

auf lähmende Angst mit Einfallsreichtum und Kreativität,

 

Auf blinde Wut mit Entschlossenheit, etwas zu verändern.

 

Wir danken Ihnen und Euch allen, die Ihr mit uns auf dem Weg seid,

die Ihr dazu beitragt, dass wir Räume des Friedens miteinander erleben,

uns einander zuwenden, uns gegenseitig zuhören, Raum schenken.

 

Räume des Friedens, in denen Menschen sind, die diese Göttliche Zusage leibhaftig für uns spürbar machen, sind ein wunderschönes Geschenk, das wir uns und einander machen können!

 

Ich wünsche uns allen, dass wir immer mehr Fähigkeiten entwickeln, dem Unfrieden in uns und um uns mit Liebe, Annahme, Verständnis und Mitgefühl zu begegnen und so die Welt mit unserem Dasein machtvoll und friedensstiftend verwandeln können.

 

Der Segen des neugeborenen Gotteskindes,

 

der uns begegnet

 

im zunehmenden Licht,

 

der friedlichen Verständigung

 

und liebevollen Annahme

 

sei mit uns allen

 

und bringe uns Heilung und Frieden!

 

Frohe, gesegnete Weihnachtstage und uns allen ein gutes Neues Jahr, voller Frieden, kreativen Lösungen, heilsamen Begegnungen und lebendiger Vielfalt!

 

Im Namen des baf-Vorstandes grüßt Sie und Euch ganz herzlich

 

Lydia Ruisch


Frauenarbeit heute, ist sie noch zeitgemäß?

Die Gesellschaft verändert sich stetig, das merken wir in allen Lebensbereichen. Was bedeutet das für die Frauenarbeit heute? Was bedeutet das für uns als baf? Wie können wir als Frauenverband die Interessen der Frauen vertreten und welche Angebote wünschen sich Frauen heute von baf?

Das möchten wir gern von dir wissen und deswegen bist du jetzt gefragt:

Wir möchten von dir erfahren, wie du Frauenarbeit aktuell wahrnimmst, was deine Wünsche und Bedürfnisse sind. Als Leitfaden haben wir ein paar Fragen aufgeschrieben, die dich zum Überlegen anregen sollen.

 

Wir freuen uns über viele Rückmeldungen, Anregungen, Ideen. Wir werden die Ergebnisse zusammenfassen und anonymisiert Anfang 2019 für alle zugänglich machen. Geplant ist evtl. ein Artikel dazu in Christen heute, zudem werden die Ergebnisse auf der Homepage eingestellt. Wichtiger aber ist sicher, dass wir mit den Ergebnissen arbeiten und Anregungen umsetzen, damit wir hoffentlich ein lebendiger Frauenverband bleiben. Also, du siehst, wir brauchen deine Unterstützung, deine Ideen und Impulse.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

 

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Umfrage zur Frauenarbeit im baf
Umfrage 2018.pdf
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Noch mehr Fotos und erste Texte zur Jahrestagung online...

Nun haben wir weitere Fotos und erste Texte zur Jahrestagung online gestellt.

Ihr findet Sie unter Jahrestagung 2018.

Letzter Tag der Jahrestagung

Am letzten Tag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Rückblicke und Fotos folgen nach einer kurzen "Verschnaufpause" in den kommenden Wochen unter Jahrestagung 2018.

3. Tag der Jahrestagung

Der dritte Tagungstag:
-Bibelarbeit mit unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab
-Neigungsgruppen (unter anderem mit "Landart")
-Feierabend mit Musik und Tanz

2. Tag der Jahrestagung

Der 2. Tag der Jahrestagung liegt hinter uns...
Heute war der Tag gefüllt mit dem morgendlichen Referat von Janne Ellenberger, dem Austausch am Nachmittag im Gehen und der Hauptversammlung am Abend.

Dem Frieden Raum geben - Jahrestagung 2018 gestartet...

Der erste Tag der Jahrestagung mit dem Einstieg ins Thema liegt hinter uns. Am Freitag (19. Oktober) beginnen wir mit nach Frühstück und Morgenandacht mit dem Referat von Janne Ellenberger.


Unser neuer Flyer ist online!

Wir freuen uns über unseren neuen Flyer!

Auf der diesjährigen Bistumssynode in Mainz ist er bereits vorgestellt, an die Pfarreien verteilt worden und ist sowohl bei "Wir über uns" als auch hier zu finden:

 

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Der Geist, die Geistkraft und die Ruach Gottes

 

Ruach, du Atem Gottes,

 

durchströme mich mit deiner Kraft,

 

umwehe mich wie ein sanfter Wind,

 

erfülle mich mit deinem Licht.

 

Ruach, du Atem Gottes,

 

störe mich,

 

wecke mich auf,

 

ermutige mich,

 

leite und begleite mich.

 

 

(Brigitte Glaab)

 

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Der Geist, die Geistkraft und die Ruach Gottes
Ein Beitrag zum Pfingsfest verfasst von Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab
Der Geist, die Geistkraft und die Ruach
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Frohe Ostern!

Wir alle wünschen Dir und Ihnen frohe und gesegnete Ostertage,die Kraft und Freude der Auferstehung!

 

Der baf-Vorstand

 

 

 

Aufstand für das Leben

Die Auferstehung feministisch gedeutet

 

"Und die Frauen gingen hinaus und flohen von dem Grab, denn sie waren außer sich vor Zittern und Ekstase. Und sie sagten niemandem etwas, denn sie fürchteten sich.“ (Mk,16,8) So lese ich in der Bibel in gerechter Sprache von der Wirkung dessen, was die Frauen am leeren Grab erleben. Eine Lichtgestalt sagt ihnen, Jesus lebe und gehe ihnen voraus nach Galiläa. Ein Wechselbad der Gefühle, wie man es sich heftiger kaum vorstellen kann. Von der tiefen Trauer über den Tod des geliebten Menschen, der so viel Hoffnung gegeben hatte, zu einem Fühlen im Herzen, dass er lebt, man weiß nicht so recht wie, aber das Wie ist auch gar nicht wichtig.

 

In den sogenannten synoptischen Evangelien, bei Matthäus, Markus und Lukas, wird von den Frauen berichtet, die sowohl die Kreuzigung als auch die Grablegung beobachtet haben. Sie machen am Ostermorgen eine

 

Erfahrung, die sie vor lauter innerem Aufruhr oder Berührt-Sein zunächst einmal verstummen lässt und die ihnen laut Lukasevangelium nicht geglaubt wird. In allen Evangelien sind Frauen die ersten Oster-Botinnen, Botinnen vom Sieg des Lebens über den Tod und der Freude über die Trauer. Dabei nimmt Maria von Magdala im Johannesevangelium eine ganz besondere Stellung ein. Sie wird später von Augustinus die "Apostelin der Apostel“ genannt.

 

Am Anfang gab es nur Erfahrungsberichte. Menschen schilderten mit Bildern und mit den Worten, die sie dafür finden konnten, von ihren eigenen Empfindungen. Da kommt etwas innerlich in Bewegung, impulsive Freude und große Ergriffenheit erfüllen sie. Und da hinein kommt kurz vor der zitierten Markusstelle der Auftrag, es den anderen zu sagen: "Er geht euch voraus nach Galiläa“. Zurück an den Ort des Anfangs, zurück auch in ihren Alltag. Der Totgeglaubte ist auf eine wunderbare Weise höchst lebendig und weist ihnen den Weg zurück ins Leben, von der Trauer zur Freude und vom Gebeugt-Sein zum Aufrichten. Auferstehen ereignet sich mitten im Alltag. Feministische Theologinnen legen großen Wert darauf, dass die Auferstehungshoffnung sich nicht nur auf das beschränkt, was mit uns nach unseren Tod geschieht. Sie weisen auf die zahlreichen Heilungsgeschichten hin, in denen Menschen wieder aufstehen können, weil sie Heilung an Leib und Seele erfahren. Ulrike Metternich bemerkt: "Wer, wie sie, von der Kraft der Auferstehung schon in diesem Leben etwas gespürt hat, der weiß, ahnt, dass diese göttliche Kraft auch nach dem Tod wirksam bleibt.“

 

Für "Aufstehen“ und "Auf-er-stehen“ hat das griechische Neue Testament nur ein Wort. Mit einem "Alltagswort“ also wird uns von der Auferstehung Jesu berichtet. Die Botschaft ist: "Aufstehgeschichten sind Auferstehungsgeschichten“ und insofern gilt auch für uns Heutige, dass wir Erfahrungen der Auferstehung im Hier und Jetzt machen können, in unserem Galiläa.

 

Die traditionelle Auferstehungstheologie wird kritisch betrachtet, weil sie allzu oft dazu gedient hat, gerade die leidenden Menschen auf das Jenseits zu vertrösten. "Demgegenüber betonen feministische Theologinnen Auferstehung als nicht einfach zukünftige, sondern als gegenwärtige Erfahrung: als Auferstehung vor dem Tod“, so Doris Strahm. Es geht weniger um Glauben als Annahme und für wahr halten eines Glaubenssatzes. Entscheidend ist es, diese Erfahrung zuzulassen, sich ergreifen zu lassen, zu spüren wie die Lebendigkeit des Auferweckten auch mich in Inneren ergreift und lebendig werden lässt.

 

Gleichzeitig wird betont: Wir können Auferstehung nur dann glaubhaft verkünden, wenn wir bereit sind, uns heute am "Aufstand für das Leben“ zu beteiligen. Die Botschaft vom Leben gibt uns die Kraft und den Mut, uns für die Menschen einzusetzen, die in unserer Welt keine Chance haben, aufzustehen. Gerade Frauen betrifft das immer noch in großer Zahl. Mit ihnen können wir die schweren Lebenswege und die Trauerwege gehen, sie sollen wir an Orte begleiten, an denen sie spüren, dass Leben neu möglich ist.

 

Wir brauchen weniger Bekenntnisformeln und theologische Erklärungen und mehr tiefes Berührt-Sein von der Ahnung der Frauen am Ostermorgen. Ich fühle mich getragen von der Hoffnung, dass mein Leben nicht mit dem Tod endet, dass es ein wie auch immer geartetes anderes Leben gibt. Gleichzeitig bin ich bestärkt durch Auferstehungserfahrungen im Hier und Jetzt: Wo es weiterging, obwohl alles ausweglos schien. Wo der Stein schon weggewälzt war, über den ich mir so große Sorgen gemacht hatte. Wo ich miterleben darf, dass Menschen neue Hoffnung schöpfen und Kraft aus der tiefen Gewissheit, dass Jesus mitgeht wie bei den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Wo Menschen sich dafür einsetzen, dass anderen ein "Leben vor dem Tod“ ermöglicht wird. Wo ich berührt bin, wenn ich mich wie Maria aus Magdala beim Namen gerufen fühle und mir blitzartig "einfällt“, das ist Jesus! Wenn wir genau hinschauen, dann können wir an jedem Tag etwas entdecken, das uns Grund gibt, heute ein Fest der Auferstehung zu feiern.

 

Brigitte Glaab, Frauenseelsorgerin


baf-Vorstandsarbeit

Der baf-Vorstand hat sich in seiner neuen Zusammensetzung vom 15.02.-18.02.18 in Ritschweier zur ersten Sitzung im neuen Jahr getroffen.

Mit von der Partie war auch die neue Frauenseelsorgerin, Brigitte Glaab, die den ersten Tag als "Oasentag“ zur Stärkung und Unterstützung der Vorstandsfrauen gestaltet hat. Bei all den Tops, die dann folgten - von Frauensonntag über Flyer und Frauenseelsorgerin, Öffentlichkeitsarbeit und Synode, Termine und Mitgliederverwaltung, Satzung und Finanzen, WGT, Christinnenrat und ÖFCFE bis zur Planung der nächsten Jahrestagung - konnten die ehrenamtlich engagierten Vorstandsfrauen das sicherlich gut gebrauchen und genießen. Es wird darüber sicher noch weiter berichtet - auch wo und wie Brigitte Glaab ihre Arbeit in Zukunft weiter gestalten wird.


Berichte und Fotos zur Jahrestagung 2017 sind online

Der Bericht über die Einführung von Brigitte Glaab zur Frauenseelsorgerin, die Bildergalerie und der Bericht zur baf-Jahrestagung sind 2017 online. Sie finden Sie hier.

 


"Stifte machen Mädchen stark" - Aktion des Weltgebetstags

Stifte machen Mädchen stark!
Von Helsinki bis ins Allgäu beteiligen sich bereits Menschen an der großen Sammel-
Aktion des Weltgebetstags zugunsten syrischer Flüchtlingsmädchen.
Stifte recyceln und zugleich 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglichen: Darum geht es bei der großen
"Stifte machen Mädchen stark“-Aktion des Weltgebetstags. Seit Sommer 2017 haben sich bereits mehr als 230 Sammelstellen in ganz Deutschland gegründet. Kirchengemeinden, Kindergärten, Firmen und Familien – alle machen mit. Denn: Zum Stark-werden braucht es Bildung!
Seit Kriegsbeginn in Syrien sind über eine Million Menschen ins Nachbarland Libanon geflohen.
Unter ihnen sind 400.000 Kinder im Alter zwischen fünf und siebzehn Jahren. Zwei Drittel von
ihnen haben seit Jahren kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Mitarbeiter*innen von
"Beit el-Nour“ (dt.: "Haus des Lichts und der Hoffnung“) engagieren sich in dieser scheinbar
aussichtslosen Lage. Der Partnerorganisation des Deutschen Weltgebetstagskomitees war
schnell klar, dass den Familien mit Nahrung, Kleidern und Medizin allein nicht geholfen ist.
Lernen und Therapie geben 200 Mädchen wieder Hoffnung
Innerhalb kürzester Zeit stellte das Team von "Beit el-Nour“ ein Bildungs-Programm auf die
Beine. Rund 200 Mädchen können dank dieser Arbeit zur Schule gehen und in ruhiger
Umgebung lernen. Für ein paar Stunden am Tag können die Kinder so Elend und
Perspektivlosigkeit im Flüchtlingslager hinter sich lassen. Krieg, Terror und Flucht haben die
meisten der Mädchen schwer traumatisiert. Bei "Beit el-Nour“ erhalten sie sozial-pädagogische
und therapeutische Begleitung.
Das Deutsche Weltgebetstagskomitee arbeitet bereits seit 2003 mit "Beit el-Nour“ zusammen und unterstützt deren wichtige Arbeit nun mit der Aktion "Stifte machen Mädchen stark“. Dafür werden deutschlandweit gebrauchte Schreibgeräte gesammelt. Normalerweise landen diese im Restmüll und werden nicht umweltgerecht entsorgt.

Erste Erfolgsmeldungen
Die Recyling-Firma Terracyle hat sich auf schwer recycelbaren Abfall spezialisiert und überweist
dem Weltgebetstag pro Stift einen Cent als Spende. Für 450 Stifte kann so zum Beispiel ein
Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet werden.
Viele Menschen in ganz Deutschland machen bereits mit. 230 Sammelstellen haben sich schon
registriert. Bei der Recycling-Firma gingen zu Gunsten des Weltgebetstags bereits 75 kg Stifte
ein. Weitere Großlieferungen sind angekündigt.


Gemeinsam mehr erreichen
Wer mehr erfahren möchte oder sich mit anderen Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Firmen,
Vereinen und Co. aus der Umgebung zusammentun möchte, meldet sich am besten direkt beim
Deutschen Weltgebetstagskomitee:
Astrid Donata Meier, Aktionen und Kampagnen
Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Deutenbacher Str. 1, 90547 Stein
Telefon: 0911- 68 06-309
E-Mail: stifte@weltgebetstag.de


Letzter Tag der Jahrestagung 2017

Nun ist die Jahrestagung schon wieder zu Ende und alle Teilnehmerinnen sind hoffentlich wohlbehalten nach Hause zurück gekehrt.

 

Es gibt noch einen Wechsel im Vorstand, der am Abend des dritten Tages den versammelten Frauen mitgeteilt wurde: Conny Eberhardt-Wickert muss aus beruflichen Gründen ihre Arbeit im Vorstand niederlegen. Heike Peschke aus Frankfurt rückt als gewähltes Ersatzmitglied in den Vorstand nach.

 

Am Sonntagmorgen feierten wir gemeinsam mit unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab einen bewegenden Gottesdienst.

 

Nun freuen wir auf die Jahrestagung 2018 vom 18. bis 21. Oktober in Schmerlenbach!

Dritter Tag der Jahrestagung 2017

Mit dem täglichen Morgengebet sind wir gestartet, um uns dann mit den von Lydia und Sabine vorbereiteten Impulsen nochmal ganz anders mit dem Thema "Aufstehen und leben" auseinanderzusetzten.
Am Nachmittag folgten die Neigungsgruppen und am Abend der Feierabend mit Quatschen, Singen, Tanzen, Lachen...

Zweiter Tag der Jahrestagung 2017

Thematisch haben wir den ganzen Tag mit der Theologin Ulrike Metternich gearbeitet und viele, neue Erkenntnisse gewonnen...
Am Abend wurde dann Brgitte Glaab als erste Frauenseelsorgerin offiziell begrüßt und mit vielen guten Wünschen begleitet. Von einer Teilnehmerin bekam sie die unten im Foto zu sehende Figur einer Hirtin geschenkt. Ein schönes Symbol!

Erster Tag der Jahrestagung 2017

"Aufstehen und leben" - unter diesem Motto sind Frauen aus den unterschiedlichsten Gemeinden unserers Bistums zusammen gekommen: Von Rosenheim bis Wilhelmshaven - von Aachen bis Berlin.

Eine bunte Mischung von jung und alt trifft sich auch dieses Jahr wieder im schönen Tagunshaus in Schmerlenbach (bei Aschaffenburg) und setzt sich mit dem oben genannten Thema auseinander. Hier ein paar wenige Eindrücke vom ersten Abend, der mit dem willkommen heißen aller Teilnehmerinnen, einer Einführung ins Thema und ein paar liebgewonnenen Ritualen begann.