Aktuelles

Hier sind finden Sie aktuelle Meldungen des baf . Wenn Sie weitere Informationen möchten oder Informationen zu einer neuen Meldung abgeben möchten, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit baf ins Neue Jahr gestartet

Am Sonntagabend, 10. Januar lud der baf-Vorstand zu einer neuen Online-Veranstaltung über Zoom ein. Mit dabei waren 48 Frauen, die sich vom Emsland bis zum Bodensee, von Dresden bis nach Holland zugeschaltet hatten! Gemeinsam haben wir auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und reflektiert, mit welcher Haltung wir ins neue Jahr gehen wollen und uns darüber ausgetauscht, was uns dabei besonders wichtig ist. Durch den Austausch und das gemeinsame Singen und Tanzen würde die Verbundenheit und Gemeinschaft deutlich, die wir in der Pandemie oftmals so schmerzlich vermissen. Schön war's!

 

Hier stehen alle Texte, Geschichten und Gebete des Online-Jahresauftaktes zum Download zur Verfügung:

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SUFIGeschichte von der Sandwüste.pdf
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Input Haltung und Absicht_Lydia Ruisch.p
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Herzmeditation.pdf
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Segen zum neuen Jahr.pdf
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Einladung zur baf-Onlineveranstaltung am 10. Januar 2021

Wir laden ganz herzlich ein, beim nächsten baf-ZOOM Treffen am Sonntag, 10.01.2021 um 19.30 Uhr dabei zu sein!

 

Vielleicht habt ihr das neue Jahr auch mit guten Vorsätzen begonnen? Wir haben uns jedenfalls darüber Gedanken gemacht und gemerkt, dass es uns gerade in Zeiten der Corona Pandemie und ihren Auswirkungen enorm wichtig ist, sich klar zu werden und zu spüren, was uns wirklich am Herzen liegt. Ob dazu gute Vorsätze hilfreich sind oder nicht, oder was vielleicht statt dessen sinnvoll sein könnte, wollen wir unter anderem mit euch bedenken und erkunden.

Wir laden euch herzlich ein, in die Ruhe zu kommen, hinzuspüren was uns bewegt und mit welchen Absichten, mit welcher kraftvollen Ausrichtung wir den Weg durch das neue Jahr 2021 gehen wollen. Wir möchten Kraft schöpfen indem wir uns wiedersehen, uns gegenseitig wahrnehmen, singen, einer inspirierenden Sufi-Geschichte lauschen, in Bewegung kommen, unsere Herzräume erspüren, uns austauschen und bestimmt auch miteinander lachen.
 
Wir freuen uns sehr, das gemeinsam mit euch zu tun und uns am Beginn des Neuen Jahres wieder miteinander zu verbinden. Die Zugangsdaten für den Zoom-Raum erhaltet ihr einen Tag vorher, wenn ihr euch hier in den Online-Veranstaltungsnewsletter eintragt.

Sabine Lampe, Lydia Ruisch und die baf-Vorstandsfrauen


baf-Weihnachtsgruß

 

Weihnachten

leuchtet auf

in der dunkelsten Zeit des Jahres

inmitten der Nacht

in tiefer Stille

 

Segne DU uns, ewige Gegenwart

mit einem tiefen Atemzug

der uns neue Hoffnung schenkt

mit einem zärtlichen Blick

der uns liebevoll berührt

 

Segne DU uns, göttliches Licht

mit Freundlichkeit, Verständnis und Vertrauen

Mögen wir sie in unserem Herzen spüren

und als helles, wärmendes Licht in die Welt strahlen lassen            (Lydia Ruisch)


 Liebe Frauen, liebe Freundinnen und schöne Schwestern, liebe Männer,

 

heute schließen die Läden, es wird stiller, für manche einsam. Der Lockdown konfrontiert uns mit Abstandhalten und Vorsichtsmaßnahmen, die uns – sicher in unterschiedlichem Maße – auf uns selber zurückwerfen. Die Herausforderung, damit umzugehen, ist immens und sicher verschieden, je nach Lebenssituation.

 

Für uns als baf waren und sind diese Einschränkungen ebenfalls nicht so einfach: Keine Vorstandssitzungen, keine Treffen, keine Jahrestagung. Wir haben das alles schmerzlich vermisst und besonders gespürt, was uns diese Begegnungen bedeuten und wie sehr wir sie brauchen. Gleichzeitig haben wir neue Wege gefunden, um in Verbindung zu bleiben und haben miteinander gezoomt, uns gespürt, miteinander gebetet und uns erinnert, dass wir nicht alleine unterwegs sind. Das war eine wunderbare, stärkende Erfahrung und wir sind sehr dankbar für alle Hilfe und Unterstützung und den Zuspruch, den wir erlebt haben.

 

Wir durften auch erfahren, dass in so einem Stillstand ein wenig mehr Raum entstehen kann – zum Innehalten, wirklich still werden und um zu fragen und zu lauschen: Wie geht es mir? Was brauche ich wirklich? Bei unserem Onlinetreffen haben wir uns bei einer wunderbaren Meditation mit unserem Herzen verbunden – die Hand auf den Brustraum gelegt, uns Zuwendung geschenkt und in den Herzraum geatmet. Das Herz ist der Ort des Mitgefühls, der nicht, wie der oft beurteilende Verstand in richtig und falsch aufteilt, uns trennt von uns und voneinander. In unserem Herzen können wir finden, was uns wirklich wichtig ist und das Leben reich macht. Für mich sind das liebevolle Annahme, Akzeptanz und Verständnis für mich selbst und für die Menschen, die mir begegnen. Das bedeutet allerdings auch, mich nicht zu verstecken mit dem, was mir lieb und teuer und wichtig ist, sondern es ehrlich und offen mitzuteilen.

 

Mögen wir immer mehr diese Herzkraft aktivieren, die uns liebevoll in die Welt blicken lässt, die uns sagen lässt: Wie schön, dass du da bist. Du bist gut und du bist okay! Mögen wir jeden Tag die Kraft finden, diese Herzenskräfte zu stärken, die eine große, verändernde Kraft entfalten können die unsere Welt und unsere Gesellschaft dringend braucht und an der jede ihren Anteil haben kann.

 

Es ist wunderbar, dass wir als Gemeinschaft unterwegs sind, miteinander in Verbindung bleiben und uns Räume des Zuhörens schenken. Das nährt unser Herz und unsere Fähigkeit, auch anderen Menschen in einer liebevollen Haltung begegnen zu können.

 

Vielen Dank Ihnen und euch allen, für Euer Dasein, euer Mittun, alle lieben Worte, E-Mails, Gedanken und Gebete, für die Zeichen der Verbundenheit.

 

Ein dickes Danke an unsere liebe Rechnerin Margit Müller, an Anne Schomburg für’s engagierte Mitarbeiten im Vorstand, an Judith Lampe, Christina Hempel und Esther Klein für die tolle Arbeit an Homepage, Facebook, Newsletter und der Hintergrundtechnik!

 

Ein besonderer Dank gilt unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab, die uns wunderbar begleitet und unterstützt:  Liebe Brigitte, wir sind froh und glücklich, dass du bei uns bist und uns immer wieder so reich beschenkst mit all deinen Gaben!

 

Liebe Frauen, liebe Männer!

Mögen diese besonderen Tage der Weihnacht voller Segen sein für Sie und euch und eure Lieben, für alle Wesen ein Licht der Hoffnung entzünden und der Zuversicht!

Mögen wir uns 2021 gesund und frohgemut uns Nahekommen und wieder begegnen können!

 

In herzlicher Verbundenheit grüßen

Lydia Ruisch und die baf-Vorstandsfrauen Anneliese Harrer, Benedikta Klein, Heike Peschke, Ingeborg Hempel, Ingrid Katzenbach und Sabine Lampe

 

PS: Wir laden ganz herzlich ein, beim nächsten baf-ZOOM Treffen am 10.01.2021 um 19:30h "Mit baf ins Neue Jahr" dabei zu sein!


Impressionen vom baf Online-Adventscafé am 5. Dezember 2020


Neue baf-Online Veranstaltung im Dezember

Morgenimpuls mit Advents-Cafè am 5. Dezember

Im Advent laden wir zu einem weiteren Online-Treffen ein. Wir beginnen am 5. Dezember um 9:30 Uhr im Zoom-Raum mit einem – auch bewegten – Morgengebet. Danach besteht ab ca. 10 Uhr die Möglichkeit, bei einem gemeinschaftlichen Advents-Frühstück miteinander ins Gespräch zu kommen. 

 

Wir laden euch dazu ein, euren Platz vor dem Bildschirm adventlich zu gestalten und wenn ihr mögt, davon ein Foto an Judith Lampe zu schicken (judith.lampe(@)web.de). So habt ihr einen schönen Rahmen für euch und könnt diesen mit den anderen teilen. Denkt auch daran, euer Frühstück bereit zu stellen.

 

Die Zugangsdaten für den Zoom-Raum erhaltet ihr, wenn ihr euch hier dafür anmeldet.

 

Anne Schomburg, Brigitte Glaab und Ingrid Katzenbach im Namen des ganzen baf-Vorstands


Internationaler Aktionstag "Nein zur Gewalt gegen Frauen"

Jedes Jahr am 25.November ist Internationaler Aktionstag NEIN ZUR GEWALT GEGEN FRAUEN.


Vor 21 Jahren hat die UN-Generalversammlung eine Resolution verabschiedet, nach der dieser Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bestimmt wurde. Doch schon seit 1983 organisieren Menschenrechtsorganisationen alljährlich zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen dazu. Auch in der Projektarbeit des Weltgebetstags ist geschlechterspezifische Gewalt einer der Förderschwerpunkte. Bei der in diesen Tagen zu Ende gegangenen Herbstsitzung des WGT-Komitees ist deutlich geworden, wie massiv sich die Situation von Frauen und Kindern weltweit verschlechtert hat.
Aufgrund der veränderten Bedingungen durch die Corona-Pandemie hat gerade die häusliche Gewalt stark zugenommen.

 

Einen Impuls zum Aktionstag von Christine Rudershausen könnt ihr hier herunterladen:

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Impuls_Nein zur Gewalt gegen Frauen
2020 Impuls_Nein zur Gewalt gegen Frauen
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Buchtipp von Friedlinde Ruisch aus Freiburg: "Wir können es besser" von Clemens Arvay

Liebe baf-Frauen,
 
ich empfehle gerade auch Euch dieses Buch, weil ich weiß, dass ihr mit offenen Augen und liebendem Herzen durch die Welt geht und großes Interesse daran habt, dass wir auf unserer schönen Erde alle zusammen gut und in Frieden leben können. Ich bin sicher, die Anregungen aus dem Buch fallen bei Euch auf "guten Boden".
 
Ich selbst habe sofort damit begonnen, noch konsequenter regional einzukaufen. Hier in Freiburg ist das auch wirklich ganz leicht: auf der einen Hälfte des Wochenmarktes dürfen nur regionale Produkte verkauft werden! Und ich gehe noch regelmäßiger im Wald spazieren um meine eigene Gesundheit zu stärken und befasse mich dabei mit tiefem Atmen und positiven Gedanken: es macht richtig Spaß! Ich habe den Eindruck, nach so einem bewussten Waldspaziergang wirklich gestärkt und irgendwie ein bisschen leuchtend wieder in die Stadt eintreten zu können. Dabei bekomme ich Energie, Dinge auszumisten, die wir eigentlich nicht brauchen und gewinne neue Ideen, wie ich für die lieben Menschen in meiner Umgebung, die vielleicht selbst nicht so den Zugang zu dieser Art Gedanken haben, ihre Umfeld so wohltuend gestalten kann, dass es ihnen gut geht.

Friedlinde Ruisch

 

Die ausführliche Rezension ist in der Kirchenzeitung "Christen heute" erschienen und kann hier eingesehen werden. Viel Spaß beim Lesen!


Zukunft beginnt mit Erinnern: ÖFCFE-Mitgliederversammlung 2020

Am 23. und 24. Oktober 2020 fand im Montanahaus der Dillinger Franziskanerinnen in Bamberg die Mitgliederversammlung des Ökumenischen Forums Christlicher Frauen Europa (ÖFCFE) statt. Zum Thema "Israel - Palästina im Fokus der Frauenökumene: Doppelt empathisch - vielfach differenziert" referierte Prof. Dr. Aleida Assmann aus Konstanz. Als baf-Vertreterin nahm Constanze Spranger am Treffen teil. Ihre Eindrücke und Erfahrungen hat sie hier zusammengefasst:

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ÖFCFE-Mitgliederversammlung 2020: Ein Bericht von Constanze Spranger
Zukunft beginnt mit Erinnern.pdf
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Tag 2 des baf Online-Treffens

Der zweite Tag des baf Online-Treffens begann mit einer Morgenandacht zum Thema "Wenn die Hoffnung Blüten treibt". Alle Frauen waren eingeladen, Ihren Platz vor dem Bildschirm oder Laptop schön zu gestalten, davon ein Bild zu machen und es an den baf-Vorstand zu senden.

 

 

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Hier gibt's die Morgenandacht zum Download.
Andacht Wenn die Hoffnung Blüten treibt.
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Hier eine kleine Auswahl der vielen, schönen Bilder, die uns zugeschickt wurden:

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Hier könnt ihr alle Bilder des Online-Treffens einsehen.
Fotos_Mitte.pdf
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Weiter im Programm ging es am Nachmittag mit dem Themenblock "Auf und macht die Herzen weit"- Neue Lebensperspektiven in Corona Zeiten, in dem wir unsere Herzräume erspürt und füreinander geöffnet haben.

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Das Nachmittagsprogramm mit Impulsen, Meditation und Gruppenarbeit könnt ihr hier herunterladen.
Auf und macht die Herzen weit.pdf
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baf Feeling zuhause: Das 1. baf Online-Treffen beginnt

Wie bei jeder baf-Jahrestagung in Schmerlenbach, begann die Online-Premiere des baf Treffens am Freitagabend, 16. Oktober mit dem traditionellen Begrüßungsabend. Mit dabei waren rund
55 Frauen, die sich von den unterschiedlichsten Orten live hinzugeschaltet haben! Gemeinsam haben wir getanzt, gelacht und Gemeinschaft erfahren. Das Ankommen jeder Einzelnen wurde durch einen meditativen Impuls von Brigitte Glaab und Heike Peschke mit wunderschönen Bildern, Texten und Musik begleitet. Schön wars! :)

 

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Hier könnt ihr euch den Impuls von Freitagabend herunterladen
baf Online-Treffen_Meditativer Impuls.pd
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Zur Einstimmung auf das Online-Treffen hat uns Barbara Fischer-Bartelmann ein Lied eingesungen (Aufnahme: Ulrike Kutscha): 

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"Jesus, berühre mich" von Albert Frey
Nur den Saum.mp3
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Weiter gemeinsam unterwegs… zu unseren Quellen

Auf unseren Wegen brauchen wir Quellen, an denen wir uns erfrischen können. Gerade in "Dürrezeiten" tut es gut, wenn wir uns daran erinnern, aus welchen Quellen wir in unserem Leben schon Kraft schöpfen konnten.

 

An der Quelle
Es ist ein Segen, wenn du auf Gott vertrauen kannst.
Dann bist du wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist
und seine Wurzeln zur Quelle ausstreckt.

Wenn Trockenheit herrscht, holst du das Wasser aus der Tiefe.

Es ist ein Segen, wenn du auf Gott vertrauen kannst.

 

sehr frei nach Jeremia 17,8

Es ist in der Tat ein Segen…

Auf Gott vertrauen ist wie leben an der Quelle, wie ein Baum am Wasser.


Das klingt so einleuchtend. Aber können wir die Quelle wirklich immer wahrnehmen?
Fühlen wir uns nicht ab und an wie abgeschnitten vom Lebensstrom?
Als seien die Wurzeln gekappt… und die Krone welk?

 

Erinnere dich an deine Wurzeln, an deinen Grund in Gott.
Spüre neu die Lebensquelle, aus der du schöpfen darfst.
Lass dich durchströmen von der Kraft lebendigen Wassers und vertraue.

 

Brigitte Glaab

 

- Wohin streckst du deine Wurzeln aus?
- Was ist für dich eine Kraftquelle?
- Woraus kannst du Hoffnung schöpfen?


Wir laden euch ein, in den nächsten Tagen mit offenen Augen und einem sehnenden Herzen durch’s Leben zu gehen und eure Quellen zu entdecken.


Wir bleiben in Verbindung: Geh los - Trau Dich. Denn der Weg kommt beim Gehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Frauen, schöne baf-Schwestern, Freunde und Freundinnen

In den letzten Wochen waren wir mit Euch zusammen auf unterschiedlichen Wegen unterwegs. Heute wollen wir Euch einladen, einmal ganz bewusst zu gehen und zu beobachten, was beim Gehen passiert.


Nimm Dir ein paar Minuten Zeit um aufzustehen und ganz langsam durch den Raum oder die Natur zu gehen, vielleicht zeitweise wie in Zeitlupe. Gehen – einen Weg gehen heißt: von A nach B oder nach Unbekannt gehen – heißt weg gehen. In der deutschen Sprache ist das nur der Unterschied im kleinen und im großen W und im langen und kurzen e. Weg und weg. Immer
wenn ich mich auf den Weg mache gehe ich von etwas weg zu etwas hin.


Einen Weg gehen heißt: sich be-weg-en. In Bewegung ist auch der Weg drin.

Sich bewegen – sich aufmachen – Schritte wagen – gehen.
Gehen ist anders als liegen, sitzen, stehen.
Losgehen – aus dem Stand in die Bewegung, aus dem Sicheren ins Unsichere.
Ein Fuß, ein Bein hebt sich, löst sich vom Boden ab, ist in der Luft, bis es auftritt, und dann der andere Fuß und das andere Bein sich hebt,

immer wieder aus dem Sicheren ins Wackligere und wieder ins Sichere

und wieder in die Verunsicherung und doch immer in Kontakt mit dem Boden.

Gehen – losgehen, aufbrechen, etwas zurücklassen.

Vertrauen in das, was kommt, ins Ungewisse….,

weil ich einen Wert spüre, für den ich losgehe, weil mich etwas zieht.

Besinnung und Fragen

Wo bin ich unterwegs auf meinem Weg?
Gerade jetzt? Wo bin ich verwurzelt, zu Hause?

Wo bin ich gut auf dem Weg?

Wo verharre ich, bleibe ich stehen, wage keinen Schritt, will mich absichern, ganz und gar in Bodenhaftung bleiben?

Wo laufe ich im Kreis, im Hamsterrad, funktioniere?

Wo möchte ich gern mal auf die Pauke hauen?
Vor Freude? Vor Wut?

Was hält mich? Was zieht mich?
Wo bin ich zerrissen?

Wovon träume ich? Wonach sehne ich mich?

Wo im Aufbruch?

 

Geh los - Trau Dich.
Denn der Weg kommt beim Gehen

 

Anneliese Harrer
(Texte und Anstöße aus: leicht & SINN/ Juli 18)

Zum Mitsingen und Mittanzen:
"Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unsern Wegen...."
Pilgerschritt: rechts vor --- li vor --- re vor --- li rück

 

Wenn du Gott vertraust
Seiner Zusage glaubst
Den nächsten Schritt wagst
Ohne zu ahnen wohin der Weg führt
Ohne zu wissen wie das Ziel heißt
Nur von Hoffnung und Sehnsucht gezogen
Dann wirst du achtsam bleiben
Wach mit allen Sinnen
Suchen und sein
Und dankbar für Zeichen und Worte
Und staunen darüber
Wie sich Schritt für Schritt ein Weg ergibt
Sich das Ahnen verdichtet und der Boden trägt
Und zum Quellgrund wird.


- Andrea Schwarz -


baf-Packliste

Vor einigen Wochen haben wir Euch eingeladen, Euch gedanklich mit uns und anderen Menschen auf den Weg zu machen. Einige haben mitgeteilt, was ihnen auf dem Weg durch die kommenden Wochen besonders wichtig ist und was sie in ihren persönlichen "Rucksack" einpacken wollen. Hier einige Eindrücke:

Auf eine Wanderung nehmen wir gewöhnlich auch Proviant mit, um uns zu
stärken. Wegzehrung -  ein etwas altertümliches Wort ist das und doch so sprechend: Wir brauchen etwas, wovon auf unserem Weg zehren können, was uns nährt und stärkt. Im Gebet Jesu bitten wir um das tägliche Brot und meinen damit vielleicht auch all das, was wir nötig haben wie das tägliche Brot. Eine Zeit der Ruhe, einen Menschen, der uns zuhört, Versöhnung nach einem Streit, ein gutes Buch, ein wegweisendes Wort…

Im Psalm 34 heißt es in Vers 9 sinngemäß: "Schmeckt und seht, wie gütig Gott ist. Glücklich sind die, die sich bei Gott bergen.“ Auch die mystische Tradition des Christentums lädt ein, "die Süße Gottes zu schmecken“.

Den Augenblick genießen
Vielleicht lohnt es sich, dass wir uns heran tasten an ein solches "Geschmackserlebnis“. Ganz konkret mit einem Stück Brot, das wir langsam und genüsslich kauen. So lange und so langsam bis wir die Süße schmecken
können. Das ist wahrscheinlich eine wohlbekannte Übung, aber vielleicht ist
gerade jetzt der richtige Moment, das einmal auszuprobieren.

 

Es darf auch ein anderes Lebensmittel sein, das wir "verkosten“. Uns ausrichten auf diesen einen Augenblick – das können wir auch mit unseren anderen Sinnen tun. Etwas Schönes genauer betrachten oder die Augen schließen und auf die Geräusche lauschen. Einen Duft bewusst wahrnehmen oder mit den Händen etwas betasten und spüren wie angenehm es sich anfühlt. Und aus diesem Augenblick Kraft schöpfen für den weiteren Weg. Den Augenblick genießen und dankbar dafür sein. Vielleicht "schmecken“ wir in solchen Momenten etwas von der Gegenwart und der Güte Gottes.


baf - Wir bleiben in Verbindung

Miteinander auf dem Weg

Auch wenn die Zeiten schwierig, das Kontakthalten erschwert ist und wir überall
verstreut sind, so wollen wir doch miteinander in Verbindung bleiben. Wir wollen mit einem Impuls Frauen und Männer einladen sich auf den Weg zu machen, im Wissen und der Freude darum, dass wir miteinander unterwegs sind.

 

 

Unterwegs sein
Wir bewegen uns alle auf unseren unterschiedlichen Pfaden und wir alle erleben
seit ein paar Monaten eine Zeit, die uns in vielerlei Hinsicht ziemlich heraus
fordert. Irgendwie müssen wir sichere Wege verlassen und neue Wege zu suchen.
Es ist wie ein Aufbruch aus der vertrauten Umgebung, ein Vortasten, ein sich Schritt für
Schritt mit neuem Terrain Vertrautmachen.


Wir kennen oftmals die neue Umgebung, den neuen Untergrund nicht, wissen nicht,
wohin der Pfad uns führt. Und wir begegnen unseren Ängsten und Zweifeln, Vertrauen und
Misstrauen, Erstarren und Offenheit, Wut und Kreativität, Verzweiflung und Hoffnung.
Wir erleben auch, wie gut es tut, sich gegenseitig zu begleiten, zu stützen zu stärken und Mut
zuzusprechen.

 

Es ist wohltuend zu wissen, dass andere mit mir unterwegs sind, dass wir in Verbindung sind, auch wenn jede/r seine Schritte alleine setzt. Es ist ein bisschen wie Pilgern:
die Kraft haben aufzubrechen und alte Strukturen zu verlassen, die Offenheit Neuem begegnen
zu können, vielleicht eine Sehnsucht zu spüren, die mich in Be-WEG-ung kommen lässt,

die mich leitet, meinen Weg zu gehen und zu wissen, ich bin nicht allein.

Einladung: Packe den Rucksack für deinen Weg

Als Symbol für unser Unterwegssein nehmen wir mal einen Rucksack. Wenn ich meinen Rucksack packe, erstelle ich mir vorher evtl. eine Liste. Ich mache mir Gedanken:


Was brauche ich auf meinem Weg in den nächsten Wochen, damit es mir gutgeht?
Vielleicht einen Kompass, ein baf-Buch, einen Stock, ein Tagebuch, ein Bild von meinen Liebsten? Vielleicht hab ich schon Zeug drin und merke, er wird zu schwer, und ich frage
mich: Was brauche ich wirklich? Den Föhn? Die Bibel? Was schleppe ich vielleicht
aus alter Gewohnheit mit und was kann ich rausschmeißen?
Schokolade? Laptop? Die Sorgen und Lasten von ungelegten Eiern?

Die alte Jacke, die viel zu warm ist und von der ich mich nicht trennen konnte?

 

Einladung
Wir laden Dich ein, eine ganz persönliche Packliste für Deinen Rucksack zu erstellen.
Was ist Dir persönlich wichtig auf Deinem Weg in den nächsten Wochen?
Schreib einfach auf, streich durch, spür hin und vervollständige...


Und dann würden wir uns freuen, wenn du die Liste mit deinen 3-6 wichtigsten "Inhalten“
bis 24. Juli 2020 an kontakt@baf-im-netz.de schickst.
Wir sammeln eure Antworten in einer großen Packliste und basteln daraus einen "baf-Rucksack“, den wir wieder für alle in Newsletter/ Homepage/Facebook veröffentlichen.


baf gratuliert: Anja Goller wird erste Generalvikarin

Bischof Dr. Matthias Ring ernennt die Priesterin Anja Goller (Bonn) zur neuen Generalvikarin. Sie wird ab 1. September als Generalvikarin die ständige Stellvertreterin des Bischofs sein. Damit ist sie die erste Frau in dieser Position in der rund 150-jährigen Geschichte der alt-katholischen Kirche.

 

Anja Goller (42) ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie hat in Köln Pädagogik und in Bonn alt-katholische Theologie studiert. In dieser Zeit gehörte sie mehrere Jahre dem Vorstand des Bundes alt-katholischer Jugend (baj) an. 2008 wurde sie während ihres Vikariats in Frankfurt zur Priesterin geweiht. Von 2011 bis Ende Juni 2020 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn tätig. 2012 wurde sie zur Dozentin für Katechetik am Bischöflichen Seminar ernannt. Gleichzeitig hat sie als Priesterin in der Bonner Gemeinde mitgearbeitet.


Neu in unserer Kirchenzeitung (Christen heute, Ausgabe Juni)

  • Verlern' das Staunen nicht! Vom Pfingstwunder der Ökumene
    von Christine Rudershausen
  • Inspiriert. Buddhismus trifft auf Christentum von Birgit Mair

Alle Texte findet ihr hier.


Die baf - Jahrestagung 2020 wird verschoben

Seit 1974 fand die baf Jahrestagung jährlich statt. 1974-2019, das sind 45 Jahrestagungen in Folge. Mai 2020 in "Coronazeiten": der baf-Vorstand hat auf Grund der aktuellen Lage zur Coronapandemie gemeinsam beschlossen, dass wir auf die diesjährige Tagung in Schmerlenbach zum Wohle aller verzichten werden. Somit entfällt auch in diesem Jahr die Hauptversammlung des bundes alt-katholischer frauen mit den anstehenden Wahlen. Alle bisherigen Vorstandsfrauen sind bereit, bis nächstes Jahr weiter im Vorstand zu verbleiben und mögliche neue Kandidatinnen können sich noch herausbilden.

Wir verschieben die Jahrestagung auf 21.-24.10.2021 - verlängern auch hier die Vorfreude - und wagen den Aufbruch schon in diesem Jahr. Wir lernen umzudenken, neue Lösungswege zu suchen, uns gegenseitig zu schützen und respektvoll und kreativ miteinander umzugehen. Das ist nicht neu bei uns baf-Frauen - aber in Coronazeiten bekommt es nochmal eine ganz neue Note und Dringlichkeit. Wer schon auf einer Jahrestagung war weiß, Abstand halten ist irgendwie undenkbar: wir lieben und genießen das gemeinsame Singen, Musizieren, Tanzen, Lachen und Weinen, die Gesprächsrunden und Neigungsgruppen, Morgenimpulse und der
Gottesdienst, die fröhlichen Abendrunden. All das auf Abstand und mit Hygienevorschriften? Und in den Räumlichkeiten des Tagungshauses mit 70 Frauen Abstand zu halten ist schier unmöglich. Unsere Jahrestagungen leben gerade von dieser lebendigen Nähe und so sind wir auch traurig, in diesem Jahr darauf verzichten zu müssen.

  •  Aufbruch wagen so ist auch das Thema der verschobenen Jubiläumstour zur Feier 100 Jahre Frauensonntag
  • Aufbruch wagen und solch einen feststehenden Termin wie die baf- Jahrestagung verschieben
  • Aufbruch wagen und neue Wege suchen, wie wir miteinander trotzdem in Verbindung bleiben können
  • Aufbruch wagen und kreativ mit unseren Möglichkeiten umgehen. Wir werden Ideen sammeln und umsetzen, um im Laufe des Jahres und in der Zeit der Tagung in Kontakt zu sein über den Newsletter, die Homepage, Facebook, Bilder o.ä.....
  • Aufbruch wagen und Gemeinschaft pflegen. Wir werden Sie/ Dich über weitere Ideen und Aktivitäten informieren.

Mit dem tiefen Wunsch aus unser aller Herzen, dass Ihr gut behütet und gesund
bleiben mögt, singen wir “Möge die Straße uns zusammenführen...., und bis wir uns
wiedersehen, halte Gott Euch fest in ihrer Hand....“

Benedikta Klein


baf fragt – Priesterinnen und Diakoninnen antworten

Als baf (bund alt-katholischer frauen) liegt uns die Frauenordination besonders am Herzen und wir sind froh und stolz, dass Frauen in unserem Bistum ihrer Berufung folgen können und als Priesterinnen und Diakoninnen ihre Begabungen und Sichtweisen einbringen. Dies noch mehr sichtbar zu machen ist uns ein Anliegen!

Als baf-Vorstand haben wir wir deshalb alle unsere Priesterinnen zu einem kleinen Interview mit drei Fragen eingeladen.

Wir haben uns vorgestellt, dass wir jede geweihte Frau einladen, mit einem Portraitfoto, einem kleinen Steckbrief und ihren (kurzen) Antworten zu den Fragen für alle Leser:innen sichtbar und ein wenig spür- und erlebbar zu werden. Das Ziel ist, die ganze Fülle und Vielfalt der ordinierten Frauen in unserer Kirche erahnen zu lassen. Das Ergebnis ist in unserer Kirchenzeitung Christen heute (Mai 2020) erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Wir danken allen Priesterinnen und Diakoninnen, die sich die Zeit genommen haben, uns zu antworten!

Lydia Ruisch


Frauenordination: Als Exotin in wohltuender Normalität arbeiten

Alexandra Caspari ist vor 15 Jahren zur Priesterin geweiht worden und betreut und leitet heute die Gemeinde Augsburg. In der Kirchenzeitung Christen heute erzählt sie, wie sie ihre Arbeit als Priesterin in der alt-katholischen Kirche wahrnimmt.

 Der Beitrag kann hier herunter geladen werden.


Aufbruch wagen: Frauensonntagsjubiläum auf 2021 verschoben

... am 17. März 2020 hatte ich noch geschrieben: "Nun hoffe ich zusammen mit dem Vorbereitungsteam und mit dem gesamten baf-Vorstand, dass die Jubiläumsgottesdienste wie geplant stattfinden und am 10. Mai in Freiburg starten können."


Sie kennen alle die Entwicklung seither und die Prognosen für die Zukunft. Der Vorstand des baf hat daher in einer Telefonkonferenz entschieden, die gesamte Jubiläumsaktion um ein Jahr zu verschieben. Wir planen also, die Reise der Jubiläumskerze am Frauensonntag 2021 (am 2. Mai) zu beginnen. Die Route soll möglichst beibehalten werden wie geplant. Die Termine für die einzelnen Gemeinden bleiben also in etwa im mitgeteilten Zeitraum, müssen aber natürlich noch einmal geprüft werden auf Kollisionen mit Feiertagen, Ferien usw., die im nächsten Jahr anders liegen als in diesem. Wir werden Ende diesen Jahres eine neue Terminliste erstellen. Bis dahin können wir alle hoffentlich wieder zuverlässig planen.


Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir möchten das Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag nicht unter den Bedingungen feiern, unter die wir uns in den kommenden Monaten gestellt sehen. Positiv formuliert: Wir verlängern die Vorfreude!
In diesem Sinne wünsche ich euch und Ihnen gutes Durchhalten und Zusammenhalten in der schwierigen Situation.


Herzliche Grüße
Brigitte Glaab


Start Somewhere


Es bedrückt uns, dass wir nun das für die Jubiläumsgottesdienste angebotene Projekt "Start Somewhere" nicht unterstützen können. Dort hat sich die Lage durch die Corona-Pandemie drastisch verschlimmert. Um die Verpflegung von Kindern aus dem Kibera-Slum sicherzustellen, werden dringend Spenden gebraucht.

 

Wir wissen, dass es unzählige Projekte gibt, die jetzt noch mehr Unterstützung brauchen als sonst. Dennoch bitten wir Sie und euch, wo es möglich ist, auf dieses Projekt aufmerksam zu machen: http://www.startsomewhere.eu


Aufbruch wagen - 100 Jahre Frauensonntag

Vor 100 Jahren meldeten sich Frauen in unserem Bistum zu Wort und beantragten einen jährlichen Frauentag, an dem ihre Anliegen bedacht und gefördert werden sollten. So wurde 1920 der Frauensonntag eingeführt.

 

Mit dem Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag wollen wir den Schwung, die Energie und die Willenskraft der Frauen aus den damaligen Frauenvereinen aufnehmen und ihn ins Heute weitertragen. Als wir uns im Januar entschieden, das Jubiläumsjahr unter das Thema "Aufbruch wagen" zu stellen, wussten wir noch nicht, dass wir uns kurze Zeit später in einer solchen Ausnahmesituation befinden würden, die in der Tat Veränderungen des Gewohnten von uns fordert.

 

Wir kamen auf dieses Motto durch die Überlegung, dass wir vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Dass in Landwirtschaft, Wirtschaft, Energiewirtschaft usw. Veränderungen unbedingt nötig sind. In der Gesellschaft und langsam auch in der Industrie sahen wir ein neues Bewusstsein im Entstehen, was sich zum Beispiel an der Einstellung zum Thema Klimawandel zeigte. Da war eine positive Umbruchstimmung zu spüren. Das ist natürlich im Moment alles in den Hintergrund getreten angesichts der Herausforderungen, die sich durch die Corona-Krise stellen. Dennoch wird uns all das in Zukunft weiter beschäftigen müssen.

 

Wir sind als Kirche Teil der Gesellschaft und stehen damit vor den gleichen Herausforderungen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Rolle Kirche in Zukunft spielen kann. Der gesellschaftliche Wandel macht vor den Kirchen nicht Halt. Auch sie müssen bereit sein, Veränderungen zuzulassen.

 

Den gesamten Text von unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab sowie weitere Infos zum Frauensonntag-Jubiläum 2020 gibt es hier.


Über Gefühle in Krisenzeiten

Ein Ereignis, das so einen umfassenden Einfluss auf unseren Alltag hat wie der SarsCov2 Virus ist für die meisten von uns eine völlig neue Erfahrung. Ein kompletter Stillstand in weiten Teilen der Welt, Angst vor Krankheit und Tod, wirtschaftlicher Unsicherheit und Not durch ein unsichtbares Etwas, das uns bedroht.


Auf eine solche Situation mit Angst zu reagieren ist völlig normal und menschlich.
Denn der Verlust von Normalität und Sicherheit ist einschneidend. Mit der Ungewissheit umzugehen was noch kommen mag, ist vielleicht eine der größten Herausforderungen gerade.
Auf Verluste reagieren wir nicht nur mit Angst, sondern auch mit Traurigkeit und Trauer. Denn wir müssen Liebgewonnenes loslassen und das ist schwer.


Der Trauerzyklus, den Elisabeth Kübler-Ross beobachtet hat, kann uns vielleicht eine Orientierung geben. Er erklärt warum wir uns so fühlen, oder auch warum andere Menschen z.B. mit Verleugnung reagieren. Diese Phasen sind nicht linear, häufig pendeln wir zwischen ihnen hin und her. Vielleicht werden wir sogar hin und her geworfen zwischen Ihnen wie in einem Boot auf den Wellen in stürmischer See.

Vielleicht tut es gut Dich daran zu erinnern, dass Du nicht allein bist und wir alle das gerade gemeinsam erleben? Vielleicht tut es auch gut, es ab und zu einfach Mal auszusprechen?
Ich bin traurig. Ich habe Angst.

Und Dich zu verbinden mit Dir lieben Menschen, Tieren, Bäumen, Pflanzen, mit Deinem Vertrauen in Gott und der wunderbaren Natur?

Wir wünschen Dir, uns und allen die Achtsamkeit, Liebe und Kraft, mit allem was (bei uns und anderen) auftaucht, liebevoll, freundlich und mitfühlend umzugehen.

In herzlicher Verbundenheit
Eure baf Frauen

Lydia Ruisch


Letzter Tag der Jahrestagung

Am Sonntag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Mehr Bilder und Texte zur Jahrestagung gibt es hier.

2. Tagungstag: Heilsames für Leib und Seele

Am Samstag, 26.10. öffneten wir noch einmal die Schatzkiste "Bibel“ und setzen uns auf kreative Art und Weise mit weiteren Facetten einer biblischen Heilungsgeschichte auseinander. Am Nachmittag war in den Neigungsgruppen Zeit für heilsames Malen, Meditation und Stille, heilsames Tanzen und Singen oder für die Verarbeitung von Heilkräutern.

1. Tagungstag: Heilwerden – Getragen von Gotteskraft

Am Freitag, 25.10. gab uns die feministische Theologin Ulrike Metternich spannende Einblicke in die Deutung von Heilungsgeschichten die von der Gotteskraft erzählen, die uns aufrichtet.

Die Jahrestagung beginnt: Heilwerden - ein Sehnen tief in mir

Begrüßungsabend und thematischer Einstieg mit schönen Gedanken zum Thema Sehnen


baf-Umfrage zur Frauenarbeit: Die Ergebnisse im Überblick

Der Bund alt-katholischer Frauen Deutschlands, baf, hat 2018 eine ausführliche Umfrage zum Thema "Frauenarbeit" durchgeführt. Zum Mittun und zur Beantwortung waren Frauen eingeladen über Internet und Tagungen, über Postversand und persönliche Befragung. "Ist Frauenarbeit noch zeitgemäß?" war der Kern der Umfrage, der dann durch weitere Detailfragen ausgefaltet wurde.

 

Die Resonanz war überraschend stark und vor allem sehr engagiert und deutlich. Die Antworten wurden in den seltensten Fällen lapidar oder mit "ja" oder "nein" gegeben, sondern vielfach ausführlich begründet. Natürlich haben vor allen Dingen solche Frauen geantwortet, denen die Kernfrage ein Anliegen ist, aber trotzdem war die Klarheit und Entschiedenheit der allermeisten Antworten so nicht vermutet worden.

 

"Brauchen wir heute noch Frauenarbeit?" Diese Frage wurde in überwältigendem Maß bejaht. "Mehr denn je", "auf jeden Fall", "unbedingt und ganz bestimmt" waren die Antworten. Und es wurde auch in der Folge deutlich gemacht, worin nach Ansicht der Befragten der Wert einer solchen Frauenarbeit liegt.

 

Was ist das Unterstützende für Dich oder für Sie in der Frauenarbeit? Ausgeführt wurde in den Antworten, dass Frauenarbeit die Möglichkeit eines Schutzraumes bietet, in welchem Solidarität und Beheimatung gewährt werden. Unter "Herzensbildung" wird zudem das Teilen von Lebensweisheiten, Gefühlen und Erfahrungen, über Generationen hinweg, verstanden. Es wird eine Sprache gesprochen, die verständlich und teilbar ist. Sorgen können offen benannt werden, Verletzungen und Hoffnungen, auch Glaubensfragen.

 

Als wichtige positive Erfahrung in der Frauenarbeit wurde oft die Anregungen zur persönlichen und gemeinschaftlichen Weiterentwicklung benannt, sowie erfahrene Anerkennung. Dies gilt vor allem für das persönliche Erleben und den individuellen Ausdruck des Glaubens und der Spiritualität mit allen Sinnen: ob in Gemeinschaft oder alleine, beim Weinen oder Lachen, in der Meditation oder beim kreativen Gestalten.

 

Als unterstützend wird auch der Bildungsaspekt wahrgenommen. Dieser findet Ausdruck im offenen Zugang zu Informationen auf gesellschaftlicher und kirchlicher Ebene. Die Frauen profitieren davon, dass sie sich über Glaubensfragen oder Inhalte der Bibel aus weiblicher Sicht austauschen und Aspekte feministischer Theologie kennenlernen können.

 

"Was sollte heute, denkst Du, die Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit sein?"
Das beantwortete die Mehrheit mit dem Wunsch nach Stärkung und Unterstützung der Einzelnen in gesellschaftlicher, persönlicher und religiöser Hinsicht. Weiterhin: ein Selbstbewusstsein zu ermöglichen, kritisch mit der weitgehend männerdominierten Deutung des Lebens umzugehen, eigene Stärken zu entwickeln und auch in persönlichen Benachteiligungen und Notlagen den Mut nicht aufzugeben. Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit müsste sein, Frauen mit ihrer Sichtweise auf Glauben und die Person Jesu eine Stimme zu geben und Sensibilität zu schaffen für Frauen und ihre Themen. Die Sprache der Liturgie sollte aufgebrochen und neu hinterfragt, sowie durch offene, feministische Sichtweisen ergänzt werden. Frauenarbeit sollte auch dazu beitragen, dass mehr Frauen Leitungsaufgaben in Kirche und Gesellschaft erhalten und übernehmen.

 

Vor Ort sollte Frauenarbeit Austausch ermöglichen, Räume schaffen, die Lebendigkeit und Entwicklung herbeiführen. Und sie sollte schlicht und ergreifend gut tun, den Frauen im Besonderen, sollte aber auch insgesamt in der jeweiligen Gemeinde eine konstruktive und liebenswerte Atmosphäre verschaffen.

 

"Welche Themen sollten für Frauenarbeit eine Rolle spielen?"
Es hier bei der Beantwortung um alle Bereiche, die in der heutigen Gesellschaft als wichtig angesehen werden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Wohnen im Alter, Umgang mit Fremden, Wertschätzung der Schwachen und der Umwelt, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, geschlechtergerechte Sprache, zeitgemäße Liturgie, Konfliktbewältigung in Kirche und Gesellschaft, Umgang mit Gewalt, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität.

 

"Wofür sollte baf sich einsetzen?"

Gezielt wurde der Bund alt-katholischer Frauen in Deutschland aufgefordert, Netzwerk zu sein für die Frauen in unserer Kirche, Unterstützung aller Frauen, auch von Minderheiten und Untergruppen. Baf möge Impulse geben für die Ermunterung von Frauen in unseren Gemeinden, für neue liturgische Formen, für eine menschenfreundliche Kirche und das Sichtbarmachen von Missständen. Es ging den Befragten um eine Weiterentwicklung unserer Kirche insgesamt. Zu dieser möge baf beitragen, damit auch in Zukunft mehr Frauen Interesse und Leidenschaft entwickeln können, um engagiert mitzuwirken und in der Kirche als Frau Leitungsaufgaben zu übernehmen, wie beispielsweise das Priesteramt.

 

Ein Stimmungsbarometer am Ende der Umfrage machte deutlich, dass noch einiges zu verändern ist im Leben der alt-katholischen Kirche Deutschlands. Manche Antwortbögen teilten mit, dass sich die Frauen in der Kirchengemeinde oft wenig zuhause fühlen, dass ihnen die Offenheit und Lebendigkeit der Frauenorganisation baf in der Gemeinde fehlen, dass sie sich den Raum für offenes, wertschätzendes Denken und miteinander Kommunizieren wünschen, sowie eine offene und menschenfreundliche Kirche, in der jede ihren Raum haben darf. Auch wird eine bessere Vernetzung von baf mit den Ortsgemeinden gewünscht.

 

Veränderungsbedarf wird im Bereich Generationenübergang gesehen, z.B. Ansprache und Einbindung junger Frauen in die baf-Arbeit und auch die Übernahme von Verantwortung.

Alle im baf engagierten Frauen dürfen sich durch zahlreiche Antworten in den Fragebögen in ihrer Arbeit sehr bestärkt fühlen.

 

Esther Klein und Benedikta Klein


Noch mehr Fotos und erste Texte zur Jahrestagung online...

Nun haben wir weitere Fotos und erste Texte zur Jahrestagung online gestellt.

Ihr findet Sie unter Jahrestagung 2018.

Letzter Tag der Jahrestagung

Am letzten Tag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Rückblicke und Fotos folgen nach einer kurzen "Verschnaufpause" in den kommenden Wochen unter Jahrestagung 2018.

3. Tag der Jahrestagung

Der dritte Tagungstag:
-Bibelarbeit mit unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab
-Neigungsgruppen (unter anderem mit "Landart")
-Feierabend mit Musik und Tanz

2. Tag der Jahrestagung

Der 2. Tag der Jahrestagung liegt hinter uns...
Heute war der Tag gefüllt mit dem morgendlichen Referat von Janne Ellenberger, dem Austausch am Nachmittag im Gehen und der Hauptversammlung am Abend.

Dem Frieden Raum geben - Jahrestagung 2018 gestartet...

Der erste Tag der Jahrestagung mit dem Einstieg ins Thema liegt hinter uns. Am Freitag (19. Oktober) beginnen wir mit nach Frühstück und Morgenandacht mit dem Referat von Janne Ellenberger.


Unser neuer Flyer ist online!

Wir freuen uns über unseren neuen Flyer!

Auf der diesjährigen Bistumssynode in Mainz ist er bereits vorgestellt, an die Pfarreien verteilt worden und ist sowohl bei "Wir über uns" als auch hier zu finden:

 

Download
baf-Flyer 2018.pdf
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baf-Vorstandsarbeit

Der baf-Vorstand hat sich in seiner neuen Zusammensetzung vom 15.02.-18.02.18 in Ritschweier zur ersten Sitzung im neuen Jahr getroffen.

Mit von der Partie war auch die neue Frauenseelsorgerin, Brigitte Glaab, die den ersten Tag als "Oasentag“ zur Stärkung und Unterstützung der Vorstandsfrauen gestaltet hat. Bei all den Tops, die dann folgten - von Frauensonntag über Flyer und Frauenseelsorgerin, Öffentlichkeitsarbeit und Synode, Termine und Mitgliederverwaltung, Satzung und Finanzen, WGT, Christinnenrat und ÖFCFE bis zur Planung der nächsten Jahrestagung - konnten die ehrenamtlich engagierten Vorstandsfrauen das sicherlich gut gebrauchen und genießen. Es wird darüber sicher noch weiter berichtet - auch wo und wie Brigitte Glaab ihre Arbeit in Zukunft weiter gestalten wird.