Aktuelles

Hier sind finden Sie aktuelle Meldungen des baf . Wenn Sie weitere Informationen möchten oder Informationen zu einer neuen Meldung abgeben möchten, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Zukunft beginnt mit Erinnern: ÖFCFE-Mitgliederversammlung 2020

Am 23. und 24. Oktober 2020 fand im Montanahaus der Dillinger Franziskanerinnen in Bamberg die Mitgliederversammlung des Ökumenischen Forums Christlicher Frauen Europa (ÖFCFE) statt. Zum Thema "Israel - Palästina im Fokus der Frauenökumene: Doppelt empathisch - vielfach differenziert" referierte Prof. Dr. Aleida Assmann aus Konstanz. Als baf-Vertreterin nahm Constanze Spranger am Treffen teil. Ihre Eindrücke und Erfahrungen hat sie hier zusammengefasst:

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ÖFCFE-Mitgliederversammlung 2020: Ein Bericht von Constanze Spranger
Zukunft beginnt mit Erinnern.pdf
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Tag 2 des baf Online-Treffens

Der zweite Tag des baf Online-Treffens begann mit einer Morgenandacht zum Thema "Wenn die Hoffnung Blüten treibt". Alle Frauen waren eingeladen, Ihren Platz vor dem Bildschirm oder Laptop schön zu gestalten, davon ein Bild zu machen und es an den baf-Vorstand zu senden.

 

 

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Hier gibt's die Morgenandacht zum Download.
Andacht Wenn die Hoffnung Blüten treibt.
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Hier eine kleine Auswahl der vielen, schönen Bilder, die uns zugeschickt wurden:

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Hier könnt ihr alle Bilder des Online-Treffens einsehen.
Fotos_Mitte.pdf
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Weiter im Programm ging es am Nachmittag mit dem Themenblock "Auf und macht die Herzen weit"- Neue Lebensperspektiven in Corona Zeiten, in dem wir unsere Herzräume erspürt und füreinander geöffnet haben.

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Das Nachmittagsprogramm mit Impulsen, Meditation und Gruppenarbeit könnt ihr hier herunterladen.
Auf und macht die Herzen weit.pdf
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baf Feeling zuhause: Das 1. baf Online-Treffen beginnt

Wie bei jeder baf-Jahrestagung in Schmerlenbach, begann die Online-Premiere des baf Treffens am Freitagabend, 16. Oktober mit dem traditionellen Begrüßungsabend. Mit dabei waren rund
55 Frauen, die sich von den unterschiedlichsten Orten live hinzugeschaltet haben! Gemeinsam haben wir getanzt, gelacht und Gemeinschaft erfahren. Das Ankommen jeder Einzelnen wurde durch einen meditativen Impuls von Brigitte Glaab und Heike Peschke mit wunderschönen Bildern, Texten und Musik begleitet. Schön wars! :)

 

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Hier könnt ihr euch den Impuls von Freitagabend herunterladen
baf Online-Treffen_Meditativer Impuls.pd
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Zur Einstimmung auf das Online-Treffen hat uns Barbara Fischer-Bartelmann ein Lied eingesungen (Aufnahme: Ulrike Kutscha): 

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"Jesus, berühre mich" von Albert Frey
Nur den Saum.mp3
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baf Online-Treffen am 16. und 17. Oktober

Hallo, Ihr lieben Frauen und schönen Schwestern,

in einer Woche geht’s los – unsere besondere Premiere startet am Freitag, den 16. Oktober!


Fleißig haben wir schon viel gehirnt und vorgearbeitet und freuen uns auf Euch, wenn Ihr Lust habt, dabei zu sein in unserem virtuellen baf-Treffen per Zoom-Raum, aufdass wir unser "In Verbindung bleiben“ erleben können.

 

Auch wenn wir uns nicht in die Arme fallen, uns nicht an den Händen fassen und miteinander singen und tanzen können, so ist es doch eine gute Möglichkeit, uns ganz ohne Stau, verspätete Züge und lange Anreise zu begegnen, uns gegenseitig wahrzunehmen und zu stärken, zusammen innezuhalten,  zu singen, zu beten, zu meditieren und uns auszutauschen: einfach Gemeinschaft zu erleben. baf-Feeling bei Dir zu Hause, sozusagen!


Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass die Technik mitspielt, und sind schon sooo gespannt, wen wir begrüßen dürfen!


Darum: Melde Dich möglichst gleich noch an und sorge für Vorfreude: Einfach eine kurze Mail mit "Ich bin dabei“ an unsere Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab (frauenseelsorge@alt-katholisch.de) senden und schon bekommst Du am 14. Oktober die Zoom-Einwahldaten und die weiteren Infos, die noch wichtig sind. Anmeldeschluss ist der 13. Oktober.

 

Mehr zum Programm erfährst Du hier.


Weiter gemeinsam unterwegs… zu unseren Quellen

Auf unseren Wegen brauchen wir Quellen, an denen wir uns erfrischen können. Gerade in "Dürrezeiten" tut es gut, wenn wir uns daran erinnern, aus welchen Quellen wir in unserem Leben schon Kraft schöpfen konnten.

 

An der Quelle
Es ist ein Segen, wenn du auf Gott vertrauen kannst.
Dann bist du wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist
und seine Wurzeln zur Quelle ausstreckt.

Wenn Trockenheit herrscht, holst du das Wasser aus der Tiefe.

Es ist ein Segen, wenn du auf Gott vertrauen kannst.

 

sehr frei nach Jeremia 17,8

Es ist in der Tat ein Segen…

Auf Gott vertrauen ist wie leben an der Quelle, wie ein Baum am Wasser.


Das klingt so einleuchtend. Aber können wir die Quelle wirklich immer wahrnehmen?
Fühlen wir uns nicht ab und an wie abgeschnitten vom Lebensstrom?
Als seien die Wurzeln gekappt… und die Krone welk?

 

Erinnere dich an deine Wurzeln, an deinen Grund in Gott.
Spüre neu die Lebensquelle, aus der du schöpfen darfst.
Lass dich durchströmen von der Kraft lebendigen Wassers und vertraue.

 

Brigitte Glaab

 

- Wohin streckst du deine Wurzeln aus?
- Was ist für dich eine Kraftquelle?
- Woraus kannst du Hoffnung schöpfen?


Wir laden euch ein, in den nächsten Tagen mit offenen Augen und einem sehnenden Herzen durch’s Leben zu gehen und eure Quellen zu entdecken.


Wir bleiben in Verbindung: Geh los - Trau Dich. Denn der Weg kommt beim Gehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Frauen, schöne baf-Schwestern, Freunde und Freundinnen

In den letzten Wochen waren wir mit Euch zusammen auf unterschiedlichen Wegen unterwegs. Heute wollen wir Euch einladen, einmal ganz bewusst zu gehen und zu beobachten, was beim Gehen passiert.


Nimm Dir ein paar Minuten Zeit um aufzustehen und ganz langsam durch den Raum oder die Natur zu gehen, vielleicht zeitweise wie in Zeitlupe. Gehen – einen Weg gehen heißt: von A nach B oder nach Unbekannt gehen – heißt weg gehen. In der deutschen Sprache ist das nur der Unterschied im kleinen und im großen W und im langen und kurzen e. Weg und weg. Immer
wenn ich mich auf den Weg mache gehe ich von etwas weg zu etwas hin.


Einen Weg gehen heißt: sich be-weg-en. In Bewegung ist auch der Weg drin.

Sich bewegen – sich aufmachen – Schritte wagen – gehen.
Gehen ist anders als liegen, sitzen, stehen.
Losgehen – aus dem Stand in die Bewegung, aus dem Sicheren ins Unsichere.
Ein Fuß, ein Bein hebt sich, löst sich vom Boden ab, ist in der Luft, bis es auftritt, und dann der andere Fuß und das andere Bein sich hebt,

immer wieder aus dem Sicheren ins Wackligere und wieder ins Sichere

und wieder in die Verunsicherung und doch immer in Kontakt mit dem Boden.

Gehen – losgehen, aufbrechen, etwas zurücklassen.

Vertrauen in das, was kommt, ins Ungewisse….,

weil ich einen Wert spüre, für den ich losgehe, weil mich etwas zieht.

Besinnung und Fragen

Wo bin ich unterwegs auf meinem Weg?
Gerade jetzt? Wo bin ich verwurzelt, zu Hause?

Wo bin ich gut auf dem Weg?

Wo verharre ich, bleibe ich stehen, wage keinen Schritt, will mich absichern, ganz und gar in Bodenhaftung bleiben?

Wo laufe ich im Kreis, im Hamsterrad, funktioniere?

Wo möchte ich gern mal auf die Pauke hauen?
Vor Freude? Vor Wut?

Was hält mich? Was zieht mich?
Wo bin ich zerrissen?

Wovon träume ich? Wonach sehne ich mich?

Wo im Aufbruch?

 

Geh los - Trau Dich.
Denn der Weg kommt beim Gehen

 

Anneliese Harrer
(Texte und Anstöße aus: leicht & SINN/ Juli 18)

Zum Mitsingen und Mittanzen:
"Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unsern Wegen...."
Pilgerschritt: rechts vor --- li vor --- re vor --- li rück

 

Wenn du Gott vertraust
Seiner Zusage glaubst
Den nächsten Schritt wagst
Ohne zu ahnen wohin der Weg führt
Ohne zu wissen wie das Ziel heißt
Nur von Hoffnung und Sehnsucht gezogen
Dann wirst du achtsam bleiben
Wach mit allen Sinnen
Suchen und sein
Und dankbar für Zeichen und Worte
Und staunen darüber
Wie sich Schritt für Schritt ein Weg ergibt
Sich das Ahnen verdichtet und der Boden trägt
Und zum Quellgrund wird.


- Andrea Schwarz -


baf-Packliste

Vor einigen Wochen haben wir Euch eingeladen, Euch gedanklich mit uns und anderen Menschen auf den Weg zu machen. Einige haben mitgeteilt, was ihnen auf dem Weg durch die kommenden Wochen besonders wichtig ist und was sie in ihren persönlichen "Rucksack" einpacken wollen. Hier einige Eindrücke:

Auf eine Wanderung nehmen wir gewöhnlich auch Proviant mit, um uns zu
stärken. Wegzehrung -  ein etwas altertümliches Wort ist das und doch so sprechend: Wir brauchen etwas, wovon auf unserem Weg zehren können, was uns nährt und stärkt. Im Gebet Jesu bitten wir um das tägliche Brot und meinen damit vielleicht auch all das, was wir nötig haben wie das tägliche Brot. Eine Zeit der Ruhe, einen Menschen, der uns zuhört, Versöhnung nach einem Streit, ein gutes Buch, ein wegweisendes Wort…

Im Psalm 34 heißt es in Vers 9 sinngemäß: "Schmeckt und seht, wie gütig Gott ist. Glücklich sind die, die sich bei Gott bergen.“ Auch die mystische Tradition des Christentums lädt ein, "die Süße Gottes zu schmecken“.

Den Augenblick genießen
Vielleicht lohnt es sich, dass wir uns heran tasten an ein solches "Geschmackserlebnis“. Ganz konkret mit einem Stück Brot, das wir langsam und genüsslich kauen. So lange und so langsam bis wir die Süße schmecken
können. Das ist wahrscheinlich eine wohlbekannte Übung, aber vielleicht ist
gerade jetzt der richtige Moment, das einmal auszuprobieren.

 

Es darf auch ein anderes Lebensmittel sein, das wir "verkosten“. Uns ausrichten auf diesen einen Augenblick – das können wir auch mit unseren anderen Sinnen tun. Etwas Schönes genauer betrachten oder die Augen schließen und auf die Geräusche lauschen. Einen Duft bewusst wahrnehmen oder mit den Händen etwas betasten und spüren wie angenehm es sich anfühlt. Und aus diesem Augenblick Kraft schöpfen für den weiteren Weg. Den Augenblick genießen und dankbar dafür sein. Vielleicht "schmecken“ wir in solchen Momenten etwas von der Gegenwart und der Güte Gottes.


baf - Wir bleiben in Verbindung

Miteinander auf dem Weg

Auch wenn die Zeiten schwierig, das Kontakthalten erschwert ist und wir überall
verstreut sind, so wollen wir doch miteinander in Verbindung bleiben. Wir wollen mit einem Impuls Frauen und Männer einladen sich auf den Weg zu machen, im Wissen und der Freude darum, dass wir miteinander unterwegs sind.

 

 

Unterwegs sein
Wir bewegen uns alle auf unseren unterschiedlichen Pfaden und wir alle erleben
seit ein paar Monaten eine Zeit, die uns in vielerlei Hinsicht ziemlich heraus
fordert. Irgendwie müssen wir sichere Wege verlassen und neue Wege zu suchen.
Es ist wie ein Aufbruch aus der vertrauten Umgebung, ein Vortasten, ein sich Schritt für
Schritt mit neuem Terrain Vertrautmachen.


Wir kennen oftmals die neue Umgebung, den neuen Untergrund nicht, wissen nicht,
wohin der Pfad uns führt. Und wir begegnen unseren Ängsten und Zweifeln, Vertrauen und
Misstrauen, Erstarren und Offenheit, Wut und Kreativität, Verzweiflung und Hoffnung.
Wir erleben auch, wie gut es tut, sich gegenseitig zu begleiten, zu stützen zu stärken und Mut
zuzusprechen.

 

Es ist wohltuend zu wissen, dass andere mit mir unterwegs sind, dass wir in Verbindung sind, auch wenn jede/r seine Schritte alleine setzt. Es ist ein bisschen wie Pilgern:
die Kraft haben aufzubrechen und alte Strukturen zu verlassen, die Offenheit Neuem begegnen
zu können, vielleicht eine Sehnsucht zu spüren, die mich in Be-WEG-ung kommen lässt,

die mich leitet, meinen Weg zu gehen und zu wissen, ich bin nicht allein.

Einladung: Packe den Rucksack für deinen Weg

Als Symbol für unser Unterwegssein nehmen wir mal einen Rucksack. Wenn ich meinen Rucksack packe, erstelle ich mir vorher evtl. eine Liste. Ich mache mir Gedanken:


Was brauche ich auf meinem Weg in den nächsten Wochen, damit es mir gutgeht?
Vielleicht einen Kompass, ein baf-Buch, einen Stock, ein Tagebuch, ein Bild von meinen Liebsten? Vielleicht hab ich schon Zeug drin und merke, er wird zu schwer, und ich frage
mich: Was brauche ich wirklich? Den Föhn? Die Bibel? Was schleppe ich vielleicht
aus alter Gewohnheit mit und was kann ich rausschmeißen?
Schokolade? Laptop? Die Sorgen und Lasten von ungelegten Eiern?

Die alte Jacke, die viel zu warm ist und von der ich mich nicht trennen konnte?

 

Einladung
Wir laden Dich ein, eine ganz persönliche Packliste für Deinen Rucksack zu erstellen.
Was ist Dir persönlich wichtig auf Deinem Weg in den nächsten Wochen?
Schreib einfach auf, streich durch, spür hin und vervollständige...


Und dann würden wir uns freuen, wenn du die Liste mit deinen 3-6 wichtigsten "Inhalten“
bis 24. Juli 2020 an kontakt@baf-im-netz.de schickst.
Wir sammeln eure Antworten in einer großen Packliste und basteln daraus einen "baf-Rucksack“, den wir wieder für alle in Newsletter/ Homepage/Facebook veröffentlichen.


baf gratuliert: Anja Goller wird erste Generalvikarin

Bischof Dr. Matthias Ring ernennt die Priesterin Anja Goller (Bonn) zur neuen Generalvikarin. Sie wird ab 1. September als Generalvikarin die ständige Stellvertreterin des Bischofs sein. Damit ist sie die erste Frau in dieser Position in der rund 150-jährigen Geschichte der alt-katholischen Kirche.

 

Anja Goller (42) ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie hat in Köln Pädagogik und in Bonn alt-katholische Theologie studiert. In dieser Zeit gehörte sie mehrere Jahre dem Vorstand des Bundes alt-katholischer Jugend (baj) an. 2008 wurde sie während ihres Vikariats in Frankfurt zur Priesterin geweiht. Von 2011 bis Ende Juni 2020 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn tätig. 2012 wurde sie zur Dozentin für Katechetik am Bischöflichen Seminar ernannt. Gleichzeitig hat sie als Priesterin in der Bonner Gemeinde mitgearbeitet.


Neu in unserer Kirchenzeitung (Christen heute, Ausgabe Juni)

  • Verlern' das Staunen nicht! Vom Pfingstwunder der Ökumene
    von Christine Rudershausen
  • Inspiriert. Buddhismus trifft auf Christentum von Birgit Mair

Alle Texte findet ihr hier.


Die baf - Jahrestagung 2020 wird verschoben

Seit 1974 fand die baf Jahrestagung jährlich statt. 1974-2019, das sind 45 Jahrestagungen in Folge. Mai 2020 in "Coronazeiten": der baf-Vorstand hat auf Grund der aktuellen Lage zur Coronapandemie gemeinsam beschlossen, dass wir auf die diesjährige Tagung in Schmerlenbach zum Wohle aller verzichten werden. Somit entfällt auch in diesem Jahr die Hauptversammlung des bundes alt-katholischer frauen mit den anstehenden Wahlen. Alle bisherigen Vorstandsfrauen sind bereit, bis nächstes Jahr weiter im Vorstand zu verbleiben und mögliche neue Kandidatinnen können sich noch herausbilden.

Wir verschieben die Jahrestagung auf 21.-24.10.2021 - verlängern auch hier die Vorfreude - und wagen den Aufbruch schon in diesem Jahr. Wir lernen umzudenken, neue Lösungswege zu suchen, uns gegenseitig zu schützen und respektvoll und kreativ miteinander umzugehen. Das ist nicht neu bei uns baf-Frauen - aber in Coronazeiten bekommt es nochmal eine ganz neue Note und Dringlichkeit. Wer schon auf einer Jahrestagung war weiß, Abstand halten ist irgendwie undenkbar: wir lieben und genießen das gemeinsame Singen, Musizieren, Tanzen, Lachen und Weinen, die Gesprächsrunden und Neigungsgruppen, Morgenimpulse und der
Gottesdienst, die fröhlichen Abendrunden. All das auf Abstand und mit Hygienevorschriften? Und in den Räumlichkeiten des Tagungshauses mit 70 Frauen Abstand zu halten ist schier unmöglich. Unsere Jahrestagungen leben gerade von dieser lebendigen Nähe und so sind wir auch traurig, in diesem Jahr darauf verzichten zu müssen.

  •  Aufbruch wagen so ist auch das Thema der verschobenen Jubiläumstour zur Feier 100 Jahre Frauensonntag
  • Aufbruch wagen und solch einen feststehenden Termin wie die baf- Jahrestagung verschieben
  • Aufbruch wagen und neue Wege suchen, wie wir miteinander trotzdem in Verbindung bleiben können
  • Aufbruch wagen und kreativ mit unseren Möglichkeiten umgehen. Wir werden Ideen sammeln und umsetzen, um im Laufe des Jahres und in der Zeit der Tagung in Kontakt zu sein über den Newsletter, die Homepage, Facebook, Bilder o.ä.....
  • Aufbruch wagen und Gemeinschaft pflegen. Wir werden Sie/ Dich über weitere Ideen und Aktivitäten informieren.

Mit dem tiefen Wunsch aus unser aller Herzen, dass Ihr gut behütet und gesund
bleiben mögt, singen wir “Möge die Straße uns zusammenführen...., und bis wir uns
wiedersehen, halte Gott Euch fest in ihrer Hand....“

Benedikta Klein


baf fragt – Priesterinnen und Diakoninnen antworten

Als baf (bund alt-katholischer frauen) liegt uns die Frauenordination besonders am Herzen und wir sind froh und stolz, dass Frauen in unserem Bistum ihrer Berufung folgen können und als Priesterinnen und Diakoninnen ihre Begabungen und Sichtweisen einbringen. Dies noch mehr sichtbar zu machen ist uns ein Anliegen!

Als baf-Vorstand haben wir wir deshalb alle unsere Priesterinnen zu einem kleinen Interview mit drei Fragen eingeladen.

Wir haben uns vorgestellt, dass wir jede geweihte Frau einladen, mit einem Portraitfoto, einem kleinen Steckbrief und ihren (kurzen) Antworten zu den Fragen für alle Leser:innen sichtbar und ein wenig spür- und erlebbar zu werden. Das Ziel ist, die ganze Fülle und Vielfalt der ordinierten Frauen in unserer Kirche erahnen zu lassen. Das Ergebnis ist in unserer Kirchenzeitung Christen heute (Mai 2020) erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Wir danken allen Priesterinnen und Diakoninnen, die sich die Zeit genommen haben, uns zu antworten!

Lydia Ruisch


Frauenordination: Als Exotin in wohltuender Normalität arbeiten

Alexandra Caspari ist vor 15 Jahren zur Priesterin geweiht worden und betreut und leitet heute die Gemeinde Augsburg. In der Kirchenzeitung Christen heute erzählt sie, wie sie ihre Arbeit als Priesterin in der alt-katholischen Kirche wahrnimmt.

 Der Beitrag kann hier herunter geladen werden.


Aufbruch wagen: Frauensonntagsjubiläum auf 2021 verschoben

... am 17. März 2020 hatte ich noch geschrieben: "Nun hoffe ich zusammen mit dem Vorbereitungsteam und mit dem gesamten baf-Vorstand, dass die Jubiläumsgottesdienste wie geplant stattfinden und am 10. Mai in Freiburg starten können."


Sie kennen alle die Entwicklung seither und die Prognosen für die Zukunft. Der Vorstand des baf hat daher in einer Telefonkonferenz entschieden, die gesamte Jubiläumsaktion um ein Jahr zu verschieben. Wir planen also, die Reise der Jubiläumskerze am Frauensonntag 2021 (am 2. Mai) zu beginnen. Die Route soll möglichst beibehalten werden wie geplant. Die Termine für die einzelnen Gemeinden bleiben also in etwa im mitgeteilten Zeitraum, müssen aber natürlich noch einmal geprüft werden auf Kollisionen mit Feiertagen, Ferien usw., die im nächsten Jahr anders liegen als in diesem. Wir werden Ende diesen Jahres eine neue Terminliste erstellen. Bis dahin können wir alle hoffentlich wieder zuverlässig planen.


Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir möchten das Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag nicht unter den Bedingungen feiern, unter die wir uns in den kommenden Monaten gestellt sehen. Positiv formuliert: Wir verlängern die Vorfreude!
In diesem Sinne wünsche ich euch und Ihnen gutes Durchhalten und Zusammenhalten in der schwierigen Situation.


Herzliche Grüße
Brigitte Glaab


Start Somewhere


Es bedrückt uns, dass wir nun das für die Jubiläumsgottesdienste angebotene Projekt "Start Somewhere" nicht unterstützen können. Dort hat sich die Lage durch die Corona-Pandemie drastisch verschlimmert. Um die Verpflegung von Kindern aus dem Kibera-Slum sicherzustellen, werden dringend Spenden gebraucht.

 

Wir wissen, dass es unzählige Projekte gibt, die jetzt noch mehr Unterstützung brauchen als sonst. Dennoch bitten wir Sie und euch, wo es möglich ist, auf dieses Projekt aufmerksam zu machen: http://www.startsomewhere.eu


OSTERSEGEN
Du Gott des Lichtes und des Lebens
strahle leuchtend auf über uns.
Lasse uns spüren das Feuer der Liebe
und erfülle uns mit deiner Lebendigkeit
damit wir herzenstief wissen um deine Güte
die überreich ist für jede:n von uns.


Mögen wir still werden
um deine Stimme in unseren Herzen zu hören:
Ich bin da für dich! Ich will, dass du lebst!
Lasse uns immer wieder aufstehen
wenn Leid unser Leben lähmt
und neuen Mut fassen.
Unsere Stimme erheben um liebevolle, klare und achtsame Worte zu sagen.
Unser Herz weit machen um unsere Ohren zu öffnen für heilsames Zuhören und Verstehen.
Uns ermutigen ab und zu ein Lächeln gegenüber Fremden zu wagen.

Mögen wir so mit freudvollen Händen die Liebe verschwenden,
die uns jeden Moment neu geschenkt wird.

 

Damit segne uns die allumfassende Wirklichkeit,
Gott - Vater und Mutter,
Jesus Christus - menschgewordene Liebe
Heilige Geistkraft – uns atmend und belebend.

Amen.
 _ _  _

 

Liebe Freundinnen und Freunde, schöne Schwestern!
Wir wünschen Ihnen und Euch gesegnete Ostertage und viel Zuversicht, Vertrauen und Kraft in diesen unsicheren Zeiten. Mögen wir alle gut behütet sein und einander Licht sein können.

In herzlicher Verbundenheit grüßen wir Sie und Euch!
Im Namen der baf-Vorstandsfrauen
Lydia Ruisch


Aufbruch wagen - 100 Jahre Frauensonntag

Vor 100 Jahren meldeten sich Frauen in unserem Bistum zu Wort und beantragten einen jährlichen Frauentag, an dem ihre Anliegen bedacht und gefördert werden sollten. So wurde 1920 der Frauensonntag eingeführt.

 

Mit dem Jubiläum 100 Jahre Frauensonntag wollen wir den Schwung, die Energie und die Willenskraft der Frauen aus den damaligen Frauenvereinen aufnehmen und ihn ins Heute weitertragen. Als wir uns im Januar entschieden, das Jubiläumsjahr unter das Thema "Aufbruch wagen" zu stellen, wussten wir noch nicht, dass wir uns kurze Zeit später in einer solchen Ausnahmesituation befinden würden, die in der Tat Veränderungen des Gewohnten von uns fordert.

 

Wir kamen auf dieses Motto durch die Überlegung, dass wir vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Dass in Landwirtschaft, Wirtschaft, Energiewirtschaft usw. Veränderungen unbedingt nötig sind. In der Gesellschaft und langsam auch in der Industrie sahen wir ein neues Bewusstsein im Entstehen, was sich zum Beispiel an der Einstellung zum Thema Klimawandel zeigte. Da war eine positive Umbruchstimmung zu spüren. Das ist natürlich im Moment alles in den Hintergrund getreten angesichts der Herausforderungen, die sich durch die Corona-Krise stellen. Dennoch wird uns all das in Zukunft weiter beschäftigen müssen.

 

Wir sind als Kirche Teil der Gesellschaft und stehen damit vor den gleichen Herausforderungen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Rolle Kirche in Zukunft spielen kann. Der gesellschaftliche Wandel macht vor den Kirchen nicht Halt. Auch sie müssen bereit sein, Veränderungen zuzulassen.

 

Den gesamten Text von unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab sowie weitere Infos zum Frauensonntag-Jubiläum 2020 gibt es hier.


Über Gefühle in Krisenzeiten

Ein Ereignis, das so einen umfassenden Einfluss auf unseren Alltag hat wie der SarsCov2 Virus ist für die meisten von uns eine völlig neue Erfahrung. Ein kompletter Stillstand in weiten Teilen der Welt, Angst vor Krankheit und Tod, wirtschaftlicher Unsicherheit und Not durch ein unsichtbares Etwas, das uns bedroht.


Auf eine solche Situation mit Angst zu reagieren ist völlig normal und menschlich.
Denn der Verlust von Normalität und Sicherheit ist einschneidend. Mit der Ungewissheit umzugehen was noch kommen mag, ist vielleicht eine der größten Herausforderungen gerade.
Auf Verluste reagieren wir nicht nur mit Angst, sondern auch mit Traurigkeit und Trauer. Denn wir müssen Liebgewonnenes loslassen und das ist schwer.


Der Trauerzyklus, den Elisabeth Kübler-Ross beobachtet hat, kann uns vielleicht eine Orientierung geben. Er erklärt warum wir uns so fühlen, oder auch warum andere Menschen z.B. mit Verleugnung reagieren. Diese Phasen sind nicht linear, häufig pendeln wir zwischen ihnen hin und her. Vielleicht werden wir sogar hin und her geworfen zwischen Ihnen wie in einem Boot auf den Wellen in stürmischer See.

Vielleicht tut es gut Dich daran zu erinnern, dass Du nicht allein bist und wir alle das gerade gemeinsam erleben? Vielleicht tut es auch gut, es ab und zu einfach Mal auszusprechen?
Ich bin traurig. Ich habe Angst.

Und Dich zu verbinden mit Dir lieben Menschen, Tieren, Bäumen, Pflanzen, mit Deinem Vertrauen in Gott und der wunderbaren Natur?

Wir wünschen Dir, uns und allen die Achtsamkeit, Liebe und Kraft, mit allem was (bei uns und anderen) auftaucht, liebevoll, freundlich und mitfühlend umzugehen.

In herzlicher Verbundenheit
Eure baf Frauen

Lydia Ruisch


Weihnachtliche Grüße von unserer Vorsitzenden Lydia Ruisch

 

Das schönste Geschenk für mich ist,

wenn du präsent für mich bist –
und siehst die Schönheit in mir,
schaust nach dem Besten in mir!                 

 

Marshall B. Rosenberg

 

Liebe Freundinnen und Freunde, ihr lieben, schönen baf-Frauen,

ja, wirklich, für mich stimmt dieser Satz von Marshall Rosenberg, dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation. Was für ein besonderes Geschenk ist das, wenn ich manchmal wütend, traurig oder verzweifelt bin und das auf eine Art zum Ausdruck bringe, die schwer zu verstehen ist, durch Vorwürfe oder Schuldzuweisungen zum Beispiel. Wie wunderbar, wenn es dann meinem Gegenüber gelingt "einfach“ da zu sein. Mich fragt: "Bist du unglücklich? Was brauchst du denn wirklich?“ und ich spüre, dass mein Gegenüber sieht, dass ich mehr bin als das.

Manchmal brauchen wir die anderen, die uns helfen, unsere oft in der Tiefe versteckten Herzenswünsche zu spüren und zu benennen. Was für ein wunderbares Geschenk des Mitfühlens, das wir uns einander machen können!

Mitfühlen ist tätige Liebe. Mitfühlen heißt, sich mit ganzem Herzen hineinfühlen zu können in das Erleben und die Gefühle des anderen, ohne in sie hineinzufallen und sein Leid zu meinem zu machen. Mitfühlen ist eine Haltung auf Augenhöhe, die den anderen ermutigt und stärkt.

An Weihnachten spüren viele von uns den großen Wunsch, einander Geschenke zu machen. Vermutlich, weil wir darin ausdrücken möchten: Du bist ein Geschenk für mich, du machst mein Leben schöner und ich will das gerne sicht- und spürbar für dich werden lassen. Und manchmal fehlt mir einfach die Ruhe und die Zeit, um WIRKLICH präsent sein zu können für dich.
Vielleicht kann Weihnachten auch eine Zeit sein, in der wir uns ins Bewusstsein rufen, was uns wirklich wesentlich ist: Unseren Wunsch, füreinander da zu sein, uns gegenseitig mit Aufmerksamkeit, Interesse und echtem Mitfühlen zu beschenken!

Wir danken Ihnen und Euch als baf-Vorstand für alle Geschenke, die wir in diesem Jahr empfangen haben, für alles Mitwirken, Anteilnehmen und Präsentsein, für alle Unterstützung in ideeller und finanzieller Hinsicht, für alles was unsere Gemeinschaft und unser Miteinander gestärkt und gefestigt hat!

Möge Gottes Segen Sie und Dich begleiten und führen und das Wesentliche mit den Augen des Herzens erkennen lassen.

Frohe, gesegnete, lichtvolle und herzerwärmende Weihnachtstage und alles Gute für ein friedvolles neues Jahr 2020 wünschen die baf-Vorstandsfrauen!
 
In herzlicher Verbundenheit grüßt
Lydia Ruisch


Jubiläum 2020: 100 Jahre Frauensonntag

Liebe Schwestern und Brüder,

 

baf, der Bund Alt-Katholischer Frauen, ist eine feste Größe im Leben unserer Kirche; von baf sind immer wieder wichtige Impulse und Anregungen ausgegangen – und das seit über 100 Jahren. Noch nicht ganz so alt ist der Frauensonntag, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiern kann.

 

Der Vorstand von baf lädt aus diesem Anlass die Gemeinden zu einer bistumsweiten Aktion ein, die ich gerne unterstütze: Eine Kerze soll durch die Gemeinden wandern und mit ihr "Ideen, Lieder, Botschaften und Hoffnungen", wie der Vorstand und unsere Frauenseelsorgerin, Brigtte Glaab, schreiben. Ich freue mich, dass der Vorstand meine Anregung aufgegriffen hat, als letzte Station die Namen-Jesu-Kirche in Bonn zu wählen.

 

Bitte unterstützen Sie diese Aktion von baf!

 

Herzlich grüßt sie alle

Ihr

Dr. Matthias Ring, Bischof

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Einladung zu 100 Jahre Frauensonntag am 10. Mai 2020
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Letzter Tag der Jahrestagung

Am Sonntag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Mehr Bilder und Texte zur Jahrestagung gibt es hier.

2. Tagungstag: Heilsames für Leib und Seele

Am Samstag, 26.10. öffneten wir noch einmal die Schatzkiste "Bibel“ und setzen uns auf kreative Art und Weise mit weiteren Facetten einer biblischen Heilungsgeschichte auseinander. Am Nachmittag war in den Neigungsgruppen Zeit für heilsames Malen, Meditation und Stille, heilsames Tanzen und Singen oder für die Verarbeitung von Heilkräutern.

1. Tagungstag: Heilwerden – Getragen von Gotteskraft

Am Freitag, 25.10. gab uns die feministische Theologin Ulrike Metternich spannende Einblicke in die Deutung von Heilungsgeschichten die von der Gotteskraft erzählen, die uns aufrichtet.

Die Jahrestagung beginnt: Heilwerden - ein Sehnen tief in mir

Begrüßungsabend und thematischer Einstieg mit schönen Gedanken zum Thema Sehnen


"Du, mein Ebenbild": baf-Wochenende in Oberschönenfeld

 Der Mai ist gekommen, hat frisches, saftiges Grün, zarte, duftende Blüten und das baf-Wochenende in der Abtei Oberschönenfeld gebracht.

 

Frauen aus Augsburg, Kaufbeuren, Aschaffenburg, Regensburg, Frankfurt, Singen und München haben sich mit den beiden Seminarleiterinnen Alexandra Caspari und Brigitte Glaab in der wunderschönen Barock-Abtei südlich von Augsburg getroffen, um gemeinsam zu singen, zu beten und zu wandern. Nachdem wir uns beim Abendessen mit dem leckeren selbstgebackenen Klosterbrot stärken konnten, fand die Seele Nahrung beim anschließenden Beisammensein.

 

Du, mein Ebenbild, so spricht Gott zu dir, zu mir

Dieser Aussage aus dem wunderbaren Ebenbild-Hymnus von Franz-Xaver Jans-Scheidegger wollten wir nachspüren und schauen, ob und wie sie in unserem Leben Platz findet. Der Ebenbild-Hymnus greift die grundlegende biblische Zusage aus dem ersten Kapitel der Genesis auf: "Da schuf Gott Adam, die Menschen, als göttliches Bild, als Bild Gottes wurden sie geschaffen…"

 

Sich selbst als Ebenbild Gottes wahrzunehmen, fällt uns meist schwer – an diesem Wochenende kann diese Vorstellung in uns zum Schwingen kommen. Helge Burggrabe hat den Hymnus vertont und vier von uns haben dieses Lied vorgetragen – ein Einschwingen in das Thema! Auch "Hineni" haben wir zum Schwingen gebracht. "Hier bin ich" – von Helge Burggrabe genial komponiert und nach kurzem Üben von 19 Stimmen mit Überzeugung und Herzensglut herausgesungen. Zum Abschluss des Freitags hörten wir Texte und sangen im wunderbaren Meditationsraum; dessen Akustik unser Lied zum Summen und Schweben brachte. Bei allen Liedern, auch dem Kehrvers des Ebenbild-Hymnus, den schon bald alle 19 Frauen vierstimmig singen konnten, hat uns der warme Klang von Corinnas Flöte begleitet und uns den Weg in die richtige Tonart gewiesen.

 

Texte, Stille, Qi-Gong und das Gehen in der aufblühenden Natur haben uns geholfen, in den Spiegel (oder den See) zu schauen und ein Ebenbild Gottes zu sehen. Beim Kreistanz im Gästegarten konnten wir Lebensfreude spüren und uns über die Amsel freuen, die mit den Flöten wetteiferte. Wir haben Gottesdienst mit einem Schöpfungsgang gefeiert und einer Zisterzienserin mit dem gesungen Ebenbild-Hymnus zum 65-ten Profess-Jubiläum gratuliert. Für die offene Gastfreundschaft der Zisterzienserinnen von Oberschönenfeld sind wir dankbar und kommen gerne wieder!

 

Beim Abschluss im Meditationsraum hat dann jede ein großes Geschenk bekommen:

"Du bist eine Blume in meiner Schöpfung, leise in der Öffnung, strahlend in deiner Offenheit. Oh, Mensch, Abbild meiner Schönheit, weißt du, welche Blume du bist? Wann beginnst du zu blühen?" Die Karte, auf die dieser Text und ein Bild einer wunderbar zart-strahlenden Blume gedruckt sind, wird uns noch lange an dieses Wochenende erinnern. Vielleicht ist in der nächsten Zeit der morgendliche Blick in den Spiegel liebevoller und annehmender als sonst.

 

Eva Nieberle


baf-Umfrage zur Frauenarbeit: Die Ergebnisse im Überblick

Der Bund alt-katholischer Frauen Deutschlands, baf, hat 2018 eine ausführliche Umfrage zum Thema "Frauenarbeit" durchgeführt. Zum Mittun und zur Beantwortung waren Frauen eingeladen über Internet und Tagungen, über Postversand und persönliche Befragung. "Ist Frauenarbeit noch zeitgemäß?" war der Kern der Umfrage, der dann durch weitere Detailfragen ausgefaltet wurde.

 

Die Resonanz war überraschend stark und vor allem sehr engagiert und deutlich. Die Antworten wurden in den seltensten Fällen lapidar oder mit "ja" oder "nein" gegeben, sondern vielfach ausführlich begründet. Natürlich haben vor allen Dingen solche Frauen geantwortet, denen die Kernfrage ein Anliegen ist, aber trotzdem war die Klarheit und Entschiedenheit der allermeisten Antworten so nicht vermutet worden.

 

"Brauchen wir heute noch Frauenarbeit?" Diese Frage wurde in überwältigendem Maß bejaht. "Mehr denn je", "auf jeden Fall", "unbedingt und ganz bestimmt" waren die Antworten. Und es wurde auch in der Folge deutlich gemacht, worin nach Ansicht der Befragten der Wert einer solchen Frauenarbeit liegt.

 

Was ist das Unterstützende für Dich oder für Sie in der Frauenarbeit? Ausgeführt wurde in den Antworten, dass Frauenarbeit die Möglichkeit eines Schutzraumes bietet, in welchem Solidarität und Beheimatung gewährt werden. Unter "Herzensbildung" wird zudem das Teilen von Lebensweisheiten, Gefühlen und Erfahrungen, über Generationen hinweg, verstanden. Es wird eine Sprache gesprochen, die verständlich und teilbar ist. Sorgen können offen benannt werden, Verletzungen und Hoffnungen, auch Glaubensfragen.

 

Als wichtige positive Erfahrung in der Frauenarbeit wurde oft die Anregungen zur persönlichen und gemeinschaftlichen Weiterentwicklung benannt, sowie erfahrene Anerkennung. Dies gilt vor allem für das persönliche Erleben und den individuellen Ausdruck des Glaubens und der Spiritualität mit allen Sinnen: ob in Gemeinschaft oder alleine, beim Weinen oder Lachen, in der Meditation oder beim kreativen Gestalten.

 

Als unterstützend wird auch der Bildungsaspekt wahrgenommen. Dieser findet Ausdruck im offenen Zugang zu Informationen auf gesellschaftlicher und kirchlicher Ebene. Die Frauen profitieren davon, dass sie sich über Glaubensfragen oder Inhalte der Bibel aus weiblicher Sicht austauschen und Aspekte feministischer Theologie kennenlernen können.

 

"Was sollte heute, denkst Du, die Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit sein?"
Das beantwortete die Mehrheit mit dem Wunsch nach Stärkung und Unterstützung der Einzelnen in gesellschaftlicher, persönlicher und religiöser Hinsicht. Weiterhin: ein Selbstbewusstsein zu ermöglichen, kritisch mit der weitgehend männerdominierten Deutung des Lebens umzugehen, eigene Stärken zu entwickeln und auch in persönlichen Benachteiligungen und Notlagen den Mut nicht aufzugeben. Aufgabe von kirchlicher Frauenarbeit müsste sein, Frauen mit ihrer Sichtweise auf Glauben und die Person Jesu eine Stimme zu geben und Sensibilität zu schaffen für Frauen und ihre Themen. Die Sprache der Liturgie sollte aufgebrochen und neu hinterfragt, sowie durch offene, feministische Sichtweisen ergänzt werden. Frauenarbeit sollte auch dazu beitragen, dass mehr Frauen Leitungsaufgaben in Kirche und Gesellschaft erhalten und übernehmen.

 

Vor Ort sollte Frauenarbeit Austausch ermöglichen, Räume schaffen, die Lebendigkeit und Entwicklung herbeiführen. Und sie sollte schlicht und ergreifend gut tun, den Frauen im Besonderen, sollte aber auch insgesamt in der jeweiligen Gemeinde eine konstruktive und liebenswerte Atmosphäre verschaffen.

 

"Welche Themen sollten für Frauenarbeit eine Rolle spielen?"
Es hier bei der Beantwortung um alle Bereiche, die in der heutigen Gesellschaft als wichtig angesehen werden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Wohnen im Alter, Umgang mit Fremden, Wertschätzung der Schwachen und der Umwelt, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, geschlechtergerechte Sprache, zeitgemäße Liturgie, Konfliktbewältigung in Kirche und Gesellschaft, Umgang mit Gewalt, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität.

 

"Wofür sollte baf sich einsetzen?"

Gezielt wurde der Bund alt-katholischer Frauen in Deutschland aufgefordert, Netzwerk zu sein für die Frauen in unserer Kirche, Unterstützung aller Frauen, auch von Minderheiten und Untergruppen. Baf möge Impulse geben für die Ermunterung von Frauen in unseren Gemeinden, für neue liturgische Formen, für eine menschenfreundliche Kirche und das Sichtbarmachen von Missständen. Es ging den Befragten um eine Weiterentwicklung unserer Kirche insgesamt. Zu dieser möge baf beitragen, damit auch in Zukunft mehr Frauen Interesse und Leidenschaft entwickeln können, um engagiert mitzuwirken und in der Kirche als Frau Leitungsaufgaben zu übernehmen, wie beispielsweise das Priesteramt.

 

Ein Stimmungsbarometer am Ende der Umfrage machte deutlich, dass noch einiges zu verändern ist im Leben der alt-katholischen Kirche Deutschlands. Manche Antwortbögen teilten mit, dass sich die Frauen in der Kirchengemeinde oft wenig zuhause fühlen, dass ihnen die Offenheit und Lebendigkeit der Frauenorganisation baf in der Gemeinde fehlen, dass sie sich den Raum für offenes, wertschätzendes Denken und miteinander Kommunizieren wünschen, sowie eine offene und menschenfreundliche Kirche, in der jede ihren Raum haben darf. Auch wird eine bessere Vernetzung von baf mit den Ortsgemeinden gewünscht.

 

Veränderungsbedarf wird im Bereich Generationenübergang gesehen, z.B. Ansprache und Einbindung junger Frauen in die baf-Arbeit und auch die Übernahme von Verantwortung.

Alle im baf engagierten Frauen dürfen sich durch zahlreiche Antworten in den Fragebögen in ihrer Arbeit sehr bestärkt fühlen.

 

Esther Klein und Benedikta Klein


Frauenarbeit heute, ist sie noch zeitgemäß?

Die Gesellschaft verändert sich stetig, das merken wir in allen Lebensbereichen. Was bedeutet das für die Frauenarbeit heute? Was bedeutet das für uns als baf? Wie können wir als Frauenverband die Interessen der Frauen vertreten und welche Angebote wünschen sich Frauen heute von baf?

Das möchten wir gern von dir wissen und deswegen bist du jetzt gefragt:

Wir möchten von dir erfahren, wie du Frauenarbeit aktuell wahrnimmst, was deine Wünsche und Bedürfnisse sind. Als Leitfaden haben wir ein paar Fragen aufgeschrieben, die dich zum Überlegen anregen sollen.

 

Wir freuen uns über viele Rückmeldungen, Anregungen, Ideen. Wir werden die Ergebnisse zusammenfassen und anonymisiert Anfang 2019 für alle zugänglich machen. Geplant ist evtl. ein Artikel dazu in Christen heute, zudem werden die Ergebnisse auf der Homepage eingestellt. Wichtiger aber ist sicher, dass wir mit den Ergebnissen arbeiten und Anregungen umsetzen, damit wir hoffentlich ein lebendiger Frauenverband bleiben. Also, du siehst, wir brauchen deine Unterstützung, deine Ideen und Impulse.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

 

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Umfrage zur Frauenarbeit im baf
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Noch mehr Fotos und erste Texte zur Jahrestagung online...

Nun haben wir weitere Fotos und erste Texte zur Jahrestagung online gestellt.

Ihr findet Sie unter Jahrestagung 2018.

Letzter Tag der Jahrestagung

Am letzten Tag feierten wir gemeinsam Gottesdienst und verabschiedeten uns von allen Teilnehmerinnen.

 

Rückblicke und Fotos folgen nach einer kurzen "Verschnaufpause" in den kommenden Wochen unter Jahrestagung 2018.

3. Tag der Jahrestagung

Der dritte Tagungstag:
-Bibelarbeit mit unserer Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab
-Neigungsgruppen (unter anderem mit "Landart")
-Feierabend mit Musik und Tanz

2. Tag der Jahrestagung

Der 2. Tag der Jahrestagung liegt hinter uns...
Heute war der Tag gefüllt mit dem morgendlichen Referat von Janne Ellenberger, dem Austausch am Nachmittag im Gehen und der Hauptversammlung am Abend.

Dem Frieden Raum geben - Jahrestagung 2018 gestartet...

Der erste Tag der Jahrestagung mit dem Einstieg ins Thema liegt hinter uns. Am Freitag (19. Oktober) beginnen wir mit nach Frühstück und Morgenandacht mit dem Referat von Janne Ellenberger.


Unser neuer Flyer ist online!

Wir freuen uns über unseren neuen Flyer!

Auf der diesjährigen Bistumssynode in Mainz ist er bereits vorgestellt, an die Pfarreien verteilt worden und ist sowohl bei "Wir über uns" als auch hier zu finden:

 

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Der Geist, die Geistkraft und die Ruach Gottes

 

Ruach, du Atem Gottes,

 

durchströme mich mit deiner Kraft,

 

umwehe mich wie ein sanfter Wind,

 

erfülle mich mit deinem Licht.

 

Ruach, du Atem Gottes,

 

störe mich,

 

wecke mich auf,

 

ermutige mich,

 

leite und begleite mich.

 

 

(Brigitte Glaab)

 

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Der Geist, die Geistkraft und die Ruach Gottes
Ein Beitrag zum Pfingsfest verfasst von Frauenseelsorgerin Brigitte Glaab
Der Geist, die Geistkraft und die Ruach
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baf-Vorstandsarbeit

Der baf-Vorstand hat sich in seiner neuen Zusammensetzung vom 15.02.-18.02.18 in Ritschweier zur ersten Sitzung im neuen Jahr getroffen.

Mit von der Partie war auch die neue Frauenseelsorgerin, Brigitte Glaab, die den ersten Tag als "Oasentag“ zur Stärkung und Unterstützung der Vorstandsfrauen gestaltet hat. Bei all den Tops, die dann folgten - von Frauensonntag über Flyer und Frauenseelsorgerin, Öffentlichkeitsarbeit und Synode, Termine und Mitgliederverwaltung, Satzung und Finanzen, WGT, Christinnenrat und ÖFCFE bis zur Planung der nächsten Jahrestagung - konnten die ehrenamtlich engagierten Vorstandsfrauen das sicherlich gut gebrauchen und genießen. Es wird darüber sicher noch weiter berichtet - auch wo und wie Brigitte Glaab ihre Arbeit in Zukunft weiter gestalten wird.


Berichte und Fotos zur Jahrestagung 2017 sind online

Der Bericht über die Einführung von Brigitte Glaab zur Frauenseelsorgerin, die Bildergalerie und der Bericht zur baf-Jahrestagung sind 2017 online. Sie finden Sie hier.